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"Sofron hat etwas von einem Franz Kafka an sich, denn auch er hat versucht, mit Hilfe des Schreibens, seinen Empfindungen, seiner Einsamkeit, seiner Hoffnung, seinem Schmerz, seiner Freude und seinem Leben Ausdruck zu verleihen. Sofron scheint dies brillant in seinen Bildern geschafft zu haben, denn der Betrachter wird förmlich von seinen Gefühlen angeschrien."

(Lippische Landes-Zeitung)

"Die edle Dynamik von Sofrons Formensprache bedeutet im Bereich der abstrakten Malerei, in der Scharlatanerie noch nicht ausgestorben ist, einen Beitrag zur sich abzeichnenden (Neu)-Inthronisation von gewichtiger Seriosität."

"Abstrakte Kleinodien, in ihrer Reizsynthese von Impulsivität und rational gesteuerter Disziplin schwer zu definieren. Allemal auch in den Farbmixturen ein autonomes Erlebnis. Der Wirkung kommt zugute, dass Sofron um die abstrakten Kompositionen herum freie Flächen lässt. Diese Methode schafft gewissermaßen zwischen Bild und Betrachter eine optimale konzentrierte Kommunikation."

(Dr. H. Wissig, Detmold)

Joan Sofron verwandelt Haus in Kunstobjekt

Aus einem Reihenhaus hat der Paderborner Joan Sofron ein Kunstobjekt gemacht. Hier lebt er mit seiner Frau Dido und zeigt Kunden für Gebrauchskunst, was möglich ist. Architektur und Einrichtung tragen unverkennbar Sofrons Handschrift. 

(Westfälisches Volksblatt Lokalteil)

 

Logo für den Dören-Park

150 Kinder beim Malwettbewerb dabei

Über Zeichenutensilien im Gesamtwert von 500 Euro freuten sich jetzt die Gewinnerinnen des Malwettbewerbs, den der "Askania"-Markt gemeinsam mit der Malschule des Paderborner Künstlers Professor Joan Sofron am verkaufsoffenen Sonntag veranstaltet hatte. 150 Kinder beteiligten sich an dem Wettbewerb, der unter dem Motto "Dören-Park - immer gut für gute Ideen" stattfand und die jungen Künstler vor die Aufgabe stellte, ein Logo für den Dören-Park zu entwerfen. Eine neutrale Jury, bestehend aus Andrea Lürmann, Antje Schulze (beide Askania) sowie Sigrid Schäfers von der Glas- und Spiegelwerkstatt Schäfers wählte die schönsten Bilder aus. Die 16-jährige Friederike Walecki aus Schloß Neuhaus siegte vor der zehnjährigen Celina Neumann aus Bad Wünnenberg, ebenso wie Friederike Schülerin der Malschule von Professor Sofron. Den dritten Platz sicherte sich die siebenjährige Alicia Nübel aus Schloß Neuhaus. 

(Westfälisches Volksblatt)

Tiermotiv hilft SCP-Jugend

Commerzbank zeigt 24 Kunstdrucke von Joan Sofron

Von Tieren lernen sollen die Nachwuchskicker des SC Paderborn. Für finanziellen Rückhalt sorgen deshalb die "Art Animals" des Künstlers Joan Sofron. 

"Tiere haben viel mit Sport zu tun", so SCP-Vizepräsident Martin Hornberger. "Sie sind schnell, athletisch und durchsetzungsfähig - genau das, was auch unsere Spieler brauchen." Die Motivwahl einer Benefiz-Kunstaktion, die der Verein zum Auftakt des Jubiläumsjahres - der SCP wird 100 - gemeinsam mit dem Paderborner Künstler gestartet hat, komme deshalb nicht von Ungefähr. 

Insgesamt 24 Tiermotive hat Sofron für die Kunstdruck-Serie entworfen, deren Reinerlös dem Nachwuchs-Leistungszentrum des heimischen Zweitligitsten zugute kommen soll. Auf den 50 mal 50 Zentimeter großen Blättern, die in einer Auflage von 100 Exemplaren gedruckt worden sind, finden sich in technisch brillant gefertigter, realistischer Darstellung zwölf "Animals" in Sofron-typischer fantasievoller Farbgebung: Pferd und Kuh, Hund und Schwein, Tiger und Zebra, Giraffe und Schwan, Eule und Schmetterling sowie Fisch und Dinosaurier - jeweils in farblich variierter Doppelausfertigung. "Tiere müssen genauso wie die Vereine um das Überleben kämpfen", sieht der Künstler eine Bedeutungs-Parallele zu den Kickern. Sofron - er ist Mitglied des SCP-Aufsichtsrates - wird die Grafiken bei den Heimspielen im VIP-Zelt signieren. Aber auch in der Paderborner Commerzbank am Rathausplatz, wo die Arbeiten noch zwei Wochen lang ausgestellt werden sowie im "Inline-Shop" des SCP ist der Wandschmuck zu haben. Er kostet 100 Euro pro Stück in der Kunstdruck-Version. Die gesamte Serie von 24 Blättern ist für 2007 Euro zu haben. Darüber hinaus können Originale (Format 1x1 Meter) zum Preis von 1907 Euro erworben werden. 

(Manfred Stienecke)

Bistumshistorie in zehn Bildern

Die Paderborner Bistumsgeschichte ist historisch interessierten Bürgern der Domstadt durchaus geläufig. Wer im Thema nicht so versiert ist, erhält jetzt visuelle Nachhilfe in der Zentrale der Bank für Kirche und Caritas am Kamp. Das katholische Geldinstitut hat bei dem renomierten Paderborner Maler Joan Sofron einen Bilderzyklus in Auftrag gegeben, der an zehn wichtige Ereignisse im Ablauf der 1200-jährigen Bistumsgeschichte erinnert. Die Reihe beginnt mit dem frühmittelalterlichen politischen Gipfeltreffen zwischen Karl dem Großen und Papst Leo III. im Jahre 799 an der Pader und endet mit dem Besuch des amtierenden Heiligen Vaters Johannes Paul II., im Jahr 1996 in Paderborn. Vier Bilder sind bereits fertiggestellt. 

(Westfälisches Volksblatt Wolfram Brucks)

Traum von Paderborner Europa-Kunststadt

Elmar Brok (MdE) von Plänen der Künstler Joan Sofron und Wilhelm Peters beeindruckt

Paderborn wird möglicherweise Europäische Kunststadt der besonderen Art. Die beiden Paderborner Künstler Joan Sofron und Wilhelm Peters haben am Wochenende dem heimischen CDU-Europaabgeordneten Elmar Brok ihre Vision und das Modell des Traumobjektes vorgestellt.

Am 9. Mai 1950 unterbreitete Robert Schumann den Vorschlag für ein Vereintes Europa. Von der Idee des Gründervaters der Europäischen Union und ehemaligen Wegbereiters der Montanunion (Schumann-Plan) zur heutigen EU der derzeit 27 Mitgliedsstaaten sind Jahrzehnte vergangen. So lange wollen und werden der Künstler und Designer Joan Sofron und der Glasmalermeister Wilhelm Peters bei der Umsetzung ihrer europäischen Träume nicht warten. Und wie es scheint müssen sie das auch nicht. Der Europaabgeordnete Elmar Brok hat bei seiner Stippvisite am Wochenende in den Paderborner Glaswerkstätten Peters nämlich ein Schreiben in der Tasche, in dem die Kontaktstelle für EU-Kulturförderung mitteilt, dass sie sich eine Aufnahme des Paderborner Projektes in das Förderprogramm Kultur (2007-2013) gut vorstellen kann. Auf diese Nachricht haben die beiden kunstbeflissenen Europa-Visionäre gehofft und natürlich gewartet. Joan Sofron: "Denn ohne finanzielle Unterstützung können wir unser Projekt nicht stemmen." Ein Projekt, an dem die beiden Paderborner mit Unterstützung eines Unternehmers aus Telgte schon seit zwei Jahren arbeiten. Der Unternehmer Hermann Bolle stellt Container her - eine unverzichtbare Grundlage für das Europaprojekt, in das Akademien und Kunsthochschulen aller 27 Mitgliedsstaaten der EU eingebunden werden sollen.

Für jedes europäische Mitgliedsland wird ein Container bereitgestellt, der von juingen Künstlern des jeweiligen Landes, landesspezifisch künstlerisch gestaltet werden soll. Die fertigen Container bilden eine Kunststadt, die dann auf Europatour geschickt wird, um in den jeweiligen Ländern und Städten die kulturelle Vielfalt Europas zu präsentieren. 

(Manfred Schraven)

 

Dören-Park: 15 Jahre am Profil gearbeitet

Einkaufszentrum feiert Geburtstag mit neuer Fassade

15 Jahre Dören-Park: Grund genug, dem Einkaufszentrum ein ganz typisches Gesicht zu verpassen und am kommenden Wochenende ein großes Fest zu feiern. 

"Zum 15-Jährigen geben wir richtig Gas", freute sich Inhaber Hermann Schäfers gestern. Besonders stolz ist er darauf, dass die 1992 eröffnete Kombination von Fachgeschäften eine optische Verbindung erhalten hat. Und das, so ist Schäfers überzeugt, sei in dieser Form deutschlandweit einmalig. Nach einer Idee des Paderborner Künstlers Dr. Joan Sofron ist aus dem Schilderwald an der Straße von den einzelnen Geschäften eine einheitliche Werbefläche im Eingangsbereich der Läden entstanden, die die Form eines Auges haben und in eine 350 Meter lange Stahlkonstruktion mit einem Lichtlaufband eingebaut wurden. "Monatelang" hat uns diese Idee beschäftigt", erinnert sich Schäfers an die aufwändigen Vorbereitungen, die Gespräche mit den Geschäftsleuten und Besichtigungen in ganz Deutschland bei ähnlichen Objekten beinhalteten. Jetzt hätten die beteiligten Betriebe die schwierige Aufgabe optimal gelöst. Schäfers dankte neben Sofron dem Innenarchitekt Maximilian Fritsch, Statiker Klaus Peterlein, Architekt Dieter Hensiek und Bauleiter Torsten Braun.

Als weitere Aufwertung des Dören-Parks kündigte Schäfers eine verbesserte Gastronomie an: Broer's Currywurst und ein asiatischer Imbiss verköstigen demnächst die Besucher. Die neue Fassade und das 15-jährige Bestehen sollen kräftig gefeiert werden: Am 2. und 3. November starten alle Geschäfte, die an beiden Tagen bis 22 Uhr geöffnet haben, individuelle Aktionen mit Gewinnspielen und Sonderangeboten. Auch für Unterhaltung und das leibliche Wohl ist in einem Festzelt bestens gesorgt. Frühstücksbuffet, Dämmerschoppen, Talkrunde mit interessanten Gästen, Künstler, Karussells, Hüpfburg und Lasershow versprechen den Gästen Abwechslung.

Für den Erfolg des Dören-Parks hat Schäfers übrigens drei Faktoren ausgemacht: hervorragende Verkehrsanbindung, rund 1000 kostenfreie Parkplätze und ein harmonischer Mix an Fachgeschäften.

(Westfälisches Volksblatt Franz-HJosef Herber)

Das erlebte Sofron-Traumhaus

Künstler eröffnet Malschule für Kinder

Man betritt den Elisenhof mit Spannung, denn überall hört man vom neuen Sofron-Haus. Und in der Tat öffnet sich einem eine völlig neue Welt des Wohnens und Lebens. Das Haus am Elisenhof 38 sprengt bisherige Gewohnheiten im positiven Sinne und trägt die ganz individuelle Handschrift des Künstlers, der nicht nur durch die Außengestaltung des Möbelhauses Finke über die Grenzen Paderborns hinaus bekannt wurde. 

Viel Glas, wie zum Beispiel ganze Wände, die durch Glaswände ersetzt wurden oder auch eine gläserne Badewanne, erhöhte Decken mit vielen "Lichtspielen" sowie bekannte Motive des Künstlers zieren das Haus, das in seiner gelebten Kreativität wohl einzigartig sein dürfte.

Ganze zwölf Monate hat es gedauert, aus einem gewöhnlichen Reihenhaus ein Kunstwerk zu erschaffen, gespickt mit allem, was einen "echten" Sofron ausmacht. Und der Künstler fühlt sich hier zusammen mit seiner Frau Dido sichtlich wohl, denn er präsentiert "sein Reich" mit so viel Enthusiasmus und Freude, die wahrhaft anstecken kann.

Dieses Ambiente soll aber nicht nur den Sofrons vorbehalten sein; er möchte vielmehr teilhaben lassen und somit bietet Joan Sofron im extra dafür aufgestockten Sofron Atelier auf 100 qm eine neue Malschule für Kinder an.

Die Idee, eine eigene Malschule für Kinder zu eröffnen, hatte Joan Sofron schon vor vielen Jahren. Jetzt endlich, wo sich die geeigneten Räumlichkeiten im eigenen Haus bieten, möchte er seinen Traum in die Realität umsetzen. "Ich arbeite unheimlich gerne mit Kindern zusammen", so der Künstler. In seine "Erlebnis Malschule" will er Talente entdecken und Kreativität fördern. Die Kinder, die in verschiedenen Altersgruppen nachmittags jeweils zwei Stunden malen dürfen, sollen ihr Talent in einem kleinen Test vorweg unter Beweis stellen, damit der Künstler weiß, wo das jeweilige Können einzustufen ist.

(Wochenspiegel) 

Bistumsgeschichte in zehn Bildern erzählt

Bank für Kirche und Caritas beauftragt Joan Sofron

Die 1200-jährige Paderborner Bistumsgeschichte in zehn Bildern: Für den international anerkannten Maler Joan Sofron ist dieser Auftrag der Bank für Caritas "eine große Ehre" und so etwas wie ein künstlerisches Vermächtnis an seine Wahlheimat Paderborn - eine Arbeit eben "von bleibendem Wert".

"Die Fassade unseres Hauses am Kamp erschien uns zu schlicht und zu wenig einladend, deshalb wollten wir sie mit farbigen Kunstwerken freundlicher gestalten", erklärt Bankvorstand Dr. Richard Böger den Beweggrund des katholischens Geldinstituts, einen Künstlerwettbewerb auszuschreiben. Es sollten Vorschläge für einen zehnteiligen Zyklus zum Thema Bistumsgeschichte eingereicht werden. 

Die Entscheidung für das Konzept des gebürtigen Rumänen Sofron sei sehr rasch und einmütig gefallen, berichtet Böger weiter. Beeindruckt habe die künstlerische Qualität und die vitale Farbigkeit der Entwürfe. Da die Fensterfront des Bankgebäudes aus zehn Fenstern besteht, wurde eine entsprechende Anzahl von Bildern in Auftrag gegeben.

Vier Motive hat der Professor für Visuelle Kunst an der Universität von Oradea in Rumänien inzwischen fertiggestellt, sie werden mit Beginn des Liborifestes in der Kirchenbank präsentiert. Der Zyklus beginnt mit dem Gipfeltreffen zwischen Karl dem Großen und Papst Leo III. im Jahr 799 an der Pader, dem offiziellen Gründungsdatum des Bistums Paderborn. Es folgt eine Darstellung der Überführung der Reliquien des Heiligen Liborius, die 836 die Städtefreundschaft zwischen Le Mans und Paderborn begründete. Die beiden anderen Motive erinnern an Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden die Zerstörung der Stadt durch Bombenangriffe am Ende des Zweiten Weltkrieges und der Besuch von Papst Johannes Paul II. 1996 in Paderborn.

Die Gemälde in quadratischem Format tragen unverkennbar Joan Sofrons Handschrift. Er wählt leuchtende Farben, denen er durch Übermalung mit Weiß das Knallige nimmt, trägt sie mit fließendem Pinselstrich auf, verwischt scharfe Konturen und setzt nach Art der alten Meister das Zentrum des Bildes in helles Licht. Die Szenen sind sorgsam durchkomponiert, jede Figur und jeder Gegenstand erzählen einen Teil der dargestellten Geschichte. Möglicherweise kann der Bilderzyklus zu Herbstlibori komplett präsentiert werden. Sofron macht dies von seiner küsntlerischen Inspiration abhängig. Weitere Themen sind die Errichtung des Doms, die Bischöfe Meinwerk, Dietrich von Fürstenberg und Konrad Martin, der Dreißigjährige Krieg und der Raub der Liborius-Reliquien sowie die Neuordnung des  Bistums Paderborn im Jahre 1821. 

(Andreas Pistorius)

 

Beim Malwettbewerb gewonnen

Unter dem Motto "DÖREN-Park, immer gut für gute Ideen" fand Ende Oktober eine Malaktion mit dem Paderborner Künstler Prof. Dr. Joan Sofron und seiner Malschule statt. Aufgrund der Vielzahl guter Bilder ist es der Jury nicht leicht gefallen, die Sieger zu ermitteln. Dennoch kam man zu einem Ergebnis und vor wenigen Tagen fand die Preisübergabe im ASKANIA-Markt im Dören-Park statt. Gewonnen haben die Kinder eine Künstlerausstattung im Wert von 250, 150 und 100 Euro. Den ersten Platz belegt hat Friederike Walecki (16), Platz zwei geht an Celina Neumann (10) und den dritten Platz belegt Alicia Nübel. Herzlichen Gluckwunsch und noch viel weitere künstlerische Kreativität.

(Wochenspiegel)

 

Auffällig mit Sofron Haus

Außen quietschbunt, futuristisch und gleichzeitig verspielt, innen harmonisch und funktional, voller Hightech und variabel in den Details: So präsentiert sich das erste Exemplar des von dem Paderborner Designer und Kunstprofessor Joan Sofron für den Fertighaus-Hersteller Streif entworfenen Fertighauses in einem Musterpark in Hannover-Langenhagen, wo es kürzlich offiziell vorgestellt wurde. Auf 151 Quadratmetern Wohnfläche verwirklichte nicht nur Sofron seine Vision vom modernen Wohnen; zwei Architektinnen sorgten für Wohlfühl-Ambiente, das sich an der ostasiatischen Harmonielehre Feng Shui orientiert, Multimedia-Installationen, intelligente Haustechnik und Wärmepumpenheizung sowie verschiebbare Türelemente gehören zu den technisch innovativen Lösungen, die in der Fertighaus-Branche neue Maßstäbe setzen sollen. Kein Haus von der Stange: Die "Auflage" der rund eine halbe Million Euro teuren Immobilien soll auf 50 Stück begrenzt werden. 

(Westfälisches Volksblatt)

 

Sofron-Haus ist fertig

Stückpreis: eine Million

In der neuen Musterhaus-Ausstellung am Flughafen Hannover verwirklicht die Firma Streif eines der kreativsten Projekte im deutschen Fertighaus-Markt: das Sofron-Haus nach einer Idee des Paderborner Küsntlers Joan Sofron. 

Es beinhaltet neben einer einzigartigen Fassadengestaltung ein durchgängig künstlerisches Konzept von der Beleuchtung über die kreative Optik der Küche bis hin zur eigens entworfenen Bettwäsche. Gleichzeitig werden sehr flexible Wohnraumaspekte und innovative Haustechnik sowie besondere Wohlfühlkriterien unter Feng Shui-Gesichtspunkten umgesetzt.

Auch von außen wirkt das imposante Gebäude - geplant ist eine Limitierung auf 50 Häuser zum Stückpreis von einer Million Euro - wie ein Gesamtkunstwerk. Das Farbenspiel von Silber, Rot und Grün, Fensterelemente selbst an den Ecken, große und kleine Säulenelemente sowie raffinierte Lichtspiele lassen immer wieder Neues entdecken und verraten natürlich die Handschrift von Prof. Joan Sofron, der in Paderborn vielen Bauprojekten seinen Stempel aufgedrückt hat. 

(Westfälisches Volksblatt Nr. 198)

 

Bildende Kunst stimuliert ärztliche Kunst

"Positive Stimmung schaffen"

Die sterile Atmosphäre eines Operationssaales mit weiß gekachelten Wänden ist zwar hygienisch einwandfrei, jedoch bietet sie für Patienten und Mitarbeiter wenig positive Ausstrahlung. Um dies zu verändern, hat sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Prof. Dr. Norbert Lindner, mit dem Paderborner Künstler Prof. Joan Sofron zu einem Projekt zusammengetan.

Im orthopädischen Operationssaal werden täglich komplizierte Gelenkersatzeingriffe wie auch Schlüssellochoperationen, Spiegelungen, Vorfußoperationen und weitere orthopädische Eingriffe durchgeführt. Gemeinsam mit dem Paderborner Künstler hat der Chefarzt der Orthopädischen Klinik den Hauptarbeitsplatz der orthopädischen Chirurgen aufgesucht, um eine motivierende Veränderung der sehr wenig freundlichen, sterilen Atmosphäre des Operationssaales herbeizuführen.

"Wir stehen täglich bis zu acht Stunden im Operationssaal und würden uns freuen, hier ein positives Ambiente vorzufinden. Deshalb habe ich mich mit vielen Experten unterhalten und bin auf den Paderborner Künstler Prof. Joan Sofron aufmerksam geworden, der mich sofort stimuliert hat, hier etwas für die Mitarbeiter und Patienten zu tun." Prof. Sofron hat die großen Sichtscheiben des Operationssaales für ein bildendes Kunstprojekt als Anregung genommen und durch eine warme Farbwahl mittels Folien-Glasmalerei dafür gesorgt, das nun freundliche Farben den ansonsten eher unwirklich erscheinenden Raum erhellen. Die bis dahin unangenehm wirkende Milchglasapplikation wurde gegen ein abstraktes Kunstobjekt ausgetauscht, welches neben technisch hergestellter Druckelemente auch Handbemalungen des Künstlers enthält. "Bei der Wahl der Farben habe ich insbesondere die orthopädische Kunst im Operationssaal unterstreichen wollen und bewusst hier anregende Farbtöne für die Mitarbeiter der Klinik ausgewählt, um sie während ihrer täglichen, schweren Arbeit positiv zu unterstützen", sagt dazu der Künstler. 

Bei den Mitarbeitern des orthopädischen Teams kam die Fenstergestaltung positiv an. "Die mehrstündige Arbeit im orthopädischen Operationssaal ist durch die künstlerische ausgestaltung deutlich angenehmer geworden. Die Farben wirken positiv auf die stimmung und schaffen so eine optimale arbeitsatmosphäre, um für unsere Patienten das Beste zu erreichen", meint dazu die stellvertretende OP-Leitung, Pfleger Karsten Agel. In Zukunft ist geplant, dass weitere künstlerische Objekte die gute Stimmung im Brüderkrankenhaus für die Patienten unterstreichen. So wird jetzt auch der OP-Eingsngsflur mit einem farblich künstlerischen Objekt gestaltet werden, um so den Patienten beim Eintreffen im Operationssaal bereits Ängste zu nehmen. 

Im orthopädischen Operationssaal werden täglich komplizierte Gelenkersatzeingriffe wie auch Schlüssellochoperationen, Spiegelungen, Vorfußoperationen und weitere orthopädische Eingriffe durchgeführt. Gemeinsam mit dem Paderborner Künstler hat der Chefarzt der Orthopädischen Klinik den Hauptarbeitsplatz der orthopädischen Chirurgen aufgesucht, um eine motivierende Veränderung der sehr wenig freundlichen, sterilen Atmosphäre des Operationssaales herbeizuführen.

 

Farben regen Ärzte und Pfleger an

Paderborner Künstler Joan Sofron schafft Kunstwerk im Operationssaal

Die sterile Atmosphäre eines Operationssaales mit weiß gekachelten Wänden ist zwar hygienisch einwandfrei, jedoch bietet sie für Patienten und Mitarbeiter wenig positive Ausstrahlung. Um dies zu verändern, hat sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie des Brüderkrankenhauses, Professor Dr. Norbert Lindner, mit dem Paderborner Künstler Prof. Joan Sofron zu einem Projekt zusammengetan. 

Im orthopädischen Operationssaaal werden täglich komplizierte Gelenkersatzeingriffe wie Schlüssellochoperationen, Spiegelungen und Vorfußoperationen vorgenommen. Gemeinsam mit dem Paderborner Künstler hat der Chefarzt der Orthopädischen Klinik den Hauptarbeitsplatz der Chirurgen aufgesucht, um die sterile Atmosphäre des Operationssaales zu verändern. 

"Wir stehen täglich bis zu acht Stunden im Operationssaal und würden uns freuen, hier ein positives Ambiente vorzufinden. Deshalb habe ich mich mit vielen Experten unterhalten und bin auf den Paderborner Künstler Joan Sofron aufmerksam geworden, der mich sofort stimuliert hat, hier etwas für die Mitarbeiter und Patienten zu tun", sagt Lindner. Sofron hat die großen Sichtscheiben des Operationssaales für ein bildendes Kunstprojekt als Anregung genommen und durch eine warme Farbwahl mittels Folien-Glasmalerei dafür gesorgt, das nun freundliche Farben den Raum erhellen. Milchglasscheiben wurden gegen ein abstraktes Kunstobjekt ausgetaucht, das neben technisch hergestellten Druckelementen auch Handbemalungen des Künstlers enthält.

"Bei der Wahl der Farben habe ich insbesondere die orthopädische Kusnt im Operationssaal unterstreichen wollen und bewusst anregende Farbtöne für die Mitarbeiter der Klinik ausgewählt", sagt Sofron.

Bei den Mitarbeitern des orthopädischen Teams kam die Fenstergestaltung positiv an. "Die mehrstündige Arbeit im Operationssaal ist durch die künstlerische Ausgestaltung angenehmer geworden. Die Farben wirken positiv auf die Stimmung", meint OP-Pfleger Karsten Agel. In Zukunft ist geplant, dass weitere künstlerische Objekte die gute Stimmung im Brüderkrankenhaus für die Patienten unterstreichen. So soll jetzt auch der Eingangsflur mit einem farblich künstlerischen Objekt gestaltet werden. 

(Westfälisches Volksblatt)

 

Joan Sofron über seine neue P-Serie

"Gelegenheit zum Träumen"

Telefonkarten gestaltet der in Rumänien geborene und heute in Paderborn lebende Künstler Joan Sofron erst seit 1995 - aber schon heute zählen seine Karten zu den beliebtesten Sammelobjekten. Cards&Service sprach mit ihm über sein neuestes Werk "Vier Jahreszeiten", das er im März auf der 2. Euro-TeleCard in München vorstellen und für Sammler signieren wird.

Cards& Service: Herr Sofron, Ihre Arbeiten verkaufen sich weltweit und waren bisher in über 60 Einzelausstellungen zu sehen. Wie kamen Sie eigentlich von der großen Kunst zur kleinen Telefonkarte?

Joan Sofron: Vor gut drei Jahren wurde DeTeMedien auf mich aufmerksam. Damals saß ich in der Jury der Deutschen Telekom, um für die neue Titelgestaltung der Telefonbücher Kinderzeichnungen auszusuchen. Aus diesem Kontakt heraus entstand zunächst die O-Karte "Mit uns in die Zukunft", die im Herbst 1995 in der MiniMedia-Serie erschienen ist. Das Motiv, dem später noch die Weihnachtskarte "Sternhimmel" folgte, hatte so großen Erfolg, dass mich die Generaldirektion der Telekom für die P-Serien verpflichtete.

Cards&Service: Die P-Kartenserie "Vier Jahreszeiten" ist nun das jüngste Ergebnis Ihrer Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom?

Joan Sofron: Ja, nach der Kleeblatt-Karte (P 06.96) handelt es sich um meine zweite Arbeit in der P-Serie. Die Zyklus-Motive "Sommer", "Herbst" und "Winter" (Auflage jeweils 500.000) werden viele vielleicht schon kennen. Sie kamen noch im letzten Jahr als Einzelkarten auf den Markt. Auf der diesjährigen Euro-TeleCard werde ich die "Vier Jahreszeiten" jetzt mit dem "Frühling" abschließen - und in einem von mir gestalteten Geschenkfolder in 8.000er Auflage präsentieren. 

Cards&Service: Und auch signieren?

Joan Sofron: Natürlich werde ich mir dafür die Zeit nehmen. Meine Kunst zielt grundsätzlich darauf ab, den Menschen eine Freude zu bereiten. Und welcher Anlass wäre besser dazu geeignet, als die persönliche Begegnung. Das haben mir übrigens auch die positiven Erfahrungen beim Signieren meines Kleeblatt-Folders auf der 1. Euro-TeleCard gezeigt. 

Cards&Service: Ist das auch der Grund für die Farbenfreude Ihrer Werke?

Joan Sofron: Ja, meine Arbeit mit farbenfrohen Hintergründen und lebendigen geometrischen Formen soll vor allem Wärme und Lebenslust ausdrücken. Es gibt soviel Elend und Traurigkeit auf dieser Welt. Meine "Vier Jahreszeiten" setzen demgegenüber auf die Phantasie und das Positive im Leben. Ich möchte die Menschen beim Betrachten dieser Karten zu eigenen jahreszeitlichen Gedanken anregen und ihnen die Gelegenheit zum Träumen geben. Cards&Service: Herr Sofron, vielen Dank für das Gespräch.

 

Glück mit dem Kleeblatt von Joan Sofron: P 06.96 ein Glanzpunkt

Einige neue Karten aus den großen Serien, die am Postschalter oder im T-Punkt zu kaufen sind, verdienen näher betrachtet zu werden.

Neben Otmar Alt und Bärbel Haas treten zwei weitere Künstler in das Telekom-Telefonkarten-Rampenlicht. Es sind dies Joan Sofron aus Paderborn und die Berlinerin Heide Barthelmie. Für den Paderborner Künstler ist das Gestalten einer TK kein Neuland. Einer "kleinen Öffentlichkeit" ist er aus der MiniMedia-Serie bekannt, denn er gab der O 1400.95, die im Herbst 1995 von DeTeMedien vorgegeben wurde, das Bild mit dem Untertitel "Mit uns in die Zukunft". Es ist eines der Kunstmotive der MiniMedia-Serie. Der Künstler selbst benutzt sie 100fach als seine Visitenkarte mit der Kennung O 1400 30.000/1-100. Er war demnach der erste "Besteller". Das Motiv hatte einen so großen Erfolg, dass die Generaldirektion der Telekom Sofron für die P-Serie verpflichtete.

P-Serie

Die P 03.96 ist inhaltlich schon im TKJ 5/96 vorgestellt worden. Im Vorwort zum Heft 6/906 hat der Chefredakteur auf den Schreibfehler in der ersten Zeile der Vorderseite hingewiesen. Niemand kann sich erklären, wie er zustande kam, denn im Muster dieser Karte ist alles o.k. Eine peinliche Sache, nachdem der Großteil der Auflage ausgeliefert war. "Business" schreibt man auch im Multimedia-Zeitalter am Ende mit Doppel-s. Ob die rotierenden jungen Leute auf der Rückseite der TK wohl darüber lachen? Der ältere Herr jedenfalls prüft den Entwurf und blickt ernster drein. Otmar Alt gestaltete mit dem Stier die P 05.96 und dem Krebs die P 07.96. Beide "wie gehabt", was nicht abwertend gemeint ist. Eben typisch Otmar Alt, G & D druckte beide Zwölf-Mark-Karten je 300.000mal. Dem Stier-Menschen bescheinigt der Künstler Bodenständigkeit und Harmonie. "Wer sie an den Hörnern packt, bekommt ihren Dickkopf zu spüren", sagt er auf der Karten-Vorderseite voraus. 

Joan Sofron

Die Reihe "Zum Verschenken" wird von ODS betreut. P 06.96, auf beiden Seiten sehr gefällig, favorisiert ein vierblättriges Kleeblatt. Mit der P 08.96 werden Tulpen überreicht. Joan Sofron ist der 31jährige Künstler, der in Paderborn freischaffend tätig ist. Er entwarf die Kleeblatt-Karte. Der gebürtige Rumäne ist seit 15 Jahren in Deutschland und eingebürgert TKJ führte mit ihm ein Interview, in dem er das Entstehen der P 06.96 schilderte. In T-Punkten werden dazu von ihm gestaltete Folder angeboten. Sie eignen sich hervorragend, einen Glücksbringer in Form der P 06 bei den verschiedensten Gelegenheiten zu überreichen: Geburtstag, kleine Einladung zum Kaffeetrinken, Weihnachten oder einfach als Gruß. Die Deutsche Telekom startet damit den Versuch, das Gebrauchsstück Telefonkarte auch als Geschenkmöglichkeit schön verpackt anzubieten. Daneben wird die Absicht, Kunst auf Karten zu fördern, verwirklicht. 

(Deutsche und Serien 7/96)

 

Joan Sofron brilliert in der P-Serie

"Vier Jahreszeiten" - so heißt das neue Werk des Paderborner Künstlers Joan Sofron

Die vier P-Karten werden in der Auflage je 500.000 erscheinen. Jedes einzelne Stück ist eine farbenfrohe und erkennbare Wiedergabe der Jahreszeiten. Jetzt ist "Der Sommer" (P 09.97) an den Schaltern. Verspielt, ausdrucksstark und mit viel Feeling gezeichnet, trifft Sofron mit Sicherheit den Geschmack nicht nur der Sammler. "Ich möchte dem Betrachter Gelegenheit zum Träumen geben. Eigene, jahreszeitliche Gedanken sollen angeregt werden", so sagte er gegenüber TKJ in einem Interview. Die Telekom plaziert auf der anderen Seite der TK einen passenden Text aus der Lyrik.

Anfang Oktober 1997 kommt "Der Herbst" auf den Markt. Die weihnachtlichen Kerzen erwarten wir im Dezember. Das Frühlingsmotiv wird im neuen Jahr folgen. Ein Folder in 10.000er Auflage ist in Vorbereitung.

Joan Sofron ist kein Unbekannter im TK-Geschäft. Nicht nur seine P 04.96 "Kleeblätter - Zum Verschenken" war ein großer Erfolg. Auch in der MiniMedia-Serie ist er mit einem Motiv vertreten. Der 1965 in Rumänien geborene Künstler lebt seit 1984 in Deutschland und fühlt sich hier zu Hause. Sein Deutsch ist perfekt, seine Arbeiten sahen viele Menschen in nationalen und internationalen Ausstellungen. Unverkennbar ist seine grafische Gestaltungsgabe, die von einem Studium herrührt. Der sympathische Paderborner wird bei der 2. Euro-Telecard in München (6. und 7. März 1998) dabei sein. Gewiss die Chance, seinen Folger signieren zu lassen. 60 Ausstellungen mit seinen Werken hat Sofron schon hinter sich. Mehr als zehn pro Jahr nimmt er sich nicht vor. In seiner künstlerischen Entwicklung begann er zunächst realistisch zu malen, schwenkte dann ins Surrealistische über, bis er zu seiner heutigen Form der Mischtechnik fand. Er arbeitet nun seit längerer Zeit in diesem Stil, der nur scheinbar tachistische Elemente aufweist. Vielmehr füllt er den farbfrohen Hintergrund mit Zeichen und abstrakt-geometrischen Formen, die sein Werk lebendig machen. Immer ist etwas Bejahendes, Vorwärtsstrebendes herauszulesen. Nichts erdrückt, immer ist eine feinsinnig-verspielte Förmlichkeit zu empfinden. 

Sofron arbeitet auch für die Industrie. Warsteiner zum Beispiel und der Baumarktriese obi sind Kunden. Für obi ist er für den Entwurf des Konzeptes der Zukunft engagiert: obi 2000.

Er wurde in Nordrhein-Westfalen in die Jury berufen, die über "Kinder" malen für das Telefonbuch" entscheidet. So drückt er aus, was er gestaltend einbringt: "Eine Telefonkarte wird nicht nach Größe und nicht nach Gewicht gemessen. Meine Philosophie ist, sie soll den Menschen einen Moment Freude machen. Dazu muss sie von den Farben froh machen, den Alltag erhellen. Es gibt soviel Elend und Traurigkeit in der Welt." 

P 08.96

Die P 08.96 ist rückseitig voller bunter Tulpen, während auf der Vorderseite eine einzelne dieser Blume zum Überreichen auffordert. Heide Barthelmie aus Berlin setzte sich dazu an die Staffelei und zauberte auch die Klappkarte. Da geht die Telekom doch den richtigen Weg: Weg von der ewigen Wiederkehr des Gleichen! Weg vom generalisierten Äußeren!" Eine gute Mischung in der P-Serie tut's. Das wird das Sammeln bewegen.

TKJ wird über Heide Barthelmie im nächsten Heft berichten. 

P 09.96

Für die Kieler Woche ist eine P-Ausgabe schon Tradition. Die P 09.96 ist nur im Raum Kiel erhältlich gewesen. Die Deutsche Telekom erläuterte dazu, dass grundsätzlich nicht nur von der 400.000er Auflage abgewichen wird, sondern auch ein regionaler Verkauf der P-Karten bestimmt werden kann. "Kiel" hat 300.000.

PD-Serie

Die PD 7.96 heißt T-Online. Der ultimative Online-Dienst. Im TKJ 5/96 entdecken Sie die Karte auf Seite 3. ORGA hat schon über zwei Millionen davon gedruckt. Der frühere Btx/DatexJ-Dienst hat mehr als eine Million Kunden. Der Nutzer arbeitet damit derzeit im Durchschnitt 20mal pro Monat. 25 Prozent aller Verbindungen laufen schon über ISDN. Die Zahl der Service-Anbieter in T-Online stieg 1995 um 350 auf 5.730.

PD 8.96 begleitet die ZKT-Werbung für das Sammeln von Telefonkarten. "Rettet die Schmetterlinge" kann man im TKJ 4/96 auf Seite 2 nachlesen. "Weder netz noch Nadel", dieser Gag der Telekom-Anzeige, ist auf der PD 8.96 gestrichen, und auch die untere Reihe der 

cf 09/97

 

Der Rumäne Joan Sofron

Die Kunst - das Theater des Lebens

Auf den ersten Blick wirkt er wie ein transsylvanischer Fürst. Doch Joan Sofron ist ein fröhlicher Künstler, der immer mehr beweist, dass Kunst und Wirtschaft sich nicht ausschließen müssen. Ganz im Gegenteil. Seit Mitte der 90er Jahre zaubert er für Unternehmen künstlerisch gestaltete Marken aus dem Hut.

Seine Kunst ist abstrakt und informell, dennoch spricht sie die Menschen an. Seit seinem Sensationsdebut Anfang der 90er Jahre ist Joan Sofron ein Geheimtipp in der Kunstszene und für Unternehmen eine Wunderwaffe, um mit ungewöhnlich gestalteten Designs Aufmerksamkeit zu erzeugen. Egal ob mit Telefonkarten, Fassaden oder Küchen. 

Absolutes "Ja" zum Leben

"To be or not to be, that is the question" - der rumänische Künstler Joan Sofron hat sich eindeutig für "to be" entschieden. Man merkt es ihm bei jedem Satz und jeder Bewegung an: Aus ihm sprüht das Leben und die Begeisterung für die Kunst - ob er nun wie ein Irrwisch über die Bühne tanzt oder laut und energisch rumänische Gedichte rezitiert. Hier ist Jemand, der "Ja" sagt zum Leben und der gehört werden will.

Wenn er über seine Kunst und seine Zukunftsprojekte spricht, dann sprudeln nur so die Worte, lachen die dunkelbraunen Augen und zeichnen seine Gesichtsmuskeln den Blick eines fröhlichen Buben. Doch Joan Sofron kann auch anders. Seine kleine Statur macht Eindruck und kann Räume füllen. Zum Beispiel den leeren Zuschauerraum des Landestheaters Detmold. Als er inmitten des Parketts Platz nimmt, wirkt er keineswegs verloren und einsam. Im Gegenteil, man hat den Eindruck als hielte ein transsylvanischer Fürst inmitten der ostwestfälischen Provinz Hof. Sein Blick ist düster und bestimmend. In den Augen spiegelt sich das Leben von Niederlagen und Siegen. Ein Getriebener, der immer auf der Suche nach dem Glück ist. 

Womöglich hat der Künstler Sofron aber längst sein Glück gefunden. Gern zitiert er eine Studie des Münchner IfO-Instituts. Demnach können nur 0,4 Prozent aller in Deutschland lebenden Künstler von ihren Gagen leben. "Und ich gehöre dazu", erzählt Sofron.

Die Geburt des Künstlers

Verblüfft und staunend hört man zu, wenn Sofron die Geschichte seiner Karriere erzählt. Denn der Ursprung ist eine schwere Krankheit. Er war 18 Jahre alt und studierte in Klausenburg (Siebenbürgen) Philosophie, als plötzlich seine Nieren versagten. In Rumänien konnte ihm nicht mehr geholfen werden. Erst eine Operation in Deutschland rettete sein Leben. Es war seine Wiedergeburt oder um genauer zu sein: Es war die Geburt des Künstlers Joan Sofron.

Nach einem Grafikdesign-Studium an der Fachhochschule Lippe stürzt sich der Rumäne in das riskante Leben eines freien Künstlers. Anfang der 90er Jahre stellt er seine Grafiken und Collagen erstmals in einer Sparkasse aus und stellt fest: "Die Menschen mögen meinen Stil." Es sind fantastische Farbgebilde mit einem streng symmetrischen Liniennetz. Bilder, die durchsetzt sind mit Jugendstilelementen, und einem bombastisch-dekorativen Surrealismus ihre Referenz erweisen. Einer seiner frühen Kritiker erkennt: "Sofron ist ein Realist mit unerschöpflicher Fantasie, er malt abstrakte Bilder und kann seine Liebe zum Gegenständlichen nicht verbergen." Innerhalb von zwei Jahren stellt Sofron seine Werke in 24 Ländern aus, in fast allen europäischen Staaten, ja sogar in den USA, im New Yorker Modern Museum of Art. Zu diesem Zeitpunkt stellt sich Sofron die Frage: "Ein Künstlerleben für die Galerie - ist das alles?".

Kunst auf Telefonkarten

Die Antwort erhält er, als ihn 1996 die Deutsche Telekom beauftragt, seine Kunst auf die 46 Quadratzentimeter großen Telefonkarten zu bannen. Es entsteht das vierblättrige Kleeblatt zum Thema "Karten zum Verschenken", ein Jahr später seine Variationen der "Vier Jahreszeiten". Im Jahr 1998 interpretiert er für die Telekom den Auftrag "Aller Dinge Maß ist der Mensch". Die Telekom verkauft insgesamt 3,8 Millionen Mal seine Karten-Kunst.

Von nun an treibt den Rumänen aus Paderborn die Mission, Kunst und Wirtschaft zusammenzubringen. Er zieht durch die Lande, hält Vorträge bei Banken und Versicherungen und gewinnt Sponsoren. Für einen Baustoffhändler, bei dem immer "alles in Obi ist", entwickelt Sofron ein Farbleit- und Wegweisersystem, eine neue Fassadengestaltung und sogar neue Mitarbeiter-Bekleidung. Seine Vision "Obi 2000" findet große Zustimmung, doch realisiert wird sie nur teilweise. 

Mutiger dagegen ist ein Küchenhersteller aus Ostwestfalen. Er beauftragt Sofron mit der Gestaltung einer eigenen Produktlinie. Mit Erfolg! Die Küche á la Sofron ist seit ihrer Präsentation Anfang 2001 nicht nur ein Geheimtipp, sondern ein Renner. Der Erfolg des kleinen Mannes aus Transsylvanien hat sich inzwischen in seiner Heimat rumgesprochen, seine alte Alma Ater hat ihm einen Ehrendoktor und eine Honorarprofessur verliehen. Mit 35 Jahren scheint er auf dem Gipfel der Karriere angelangt zu sein: Professor, weltweite Ausstellungen und Sponsoren, für die er neue Designs aus dem Hut zaubert. Und dennoch!

Der Lebenstraum

Noch einen Traum will er sich erfüllen: das "Sofron-Haus" - ein Haus für die Kunst, wie es beispielsweise der Künstler Friedensreich Hundertwasser in Wien geschaffen hat. Die Pläne dafür hat Sofron bereits fertig. Es soll ein riesiger Glaskubus werden, in dem die Menschen ein und aus gehen, um dem Künstler bei seiner Arbeit zuschauen zu können. Das Projekt will er mit Hilfe von Sponsoren und einer Kommune realisieren. Sofron ist zuversichtlich, dass er eines Tages die richtigen Partner für sein Projekt findet: "Alle reden vom Stadtmarketing, doch die pfiffigen Ideen fehlen. Aber ein Sofron-Haus hat noch keine Kommune in Deutschland. Das wäre einzigartig."

Business Club Reportage 1.2001

 

Vernissage in Düsseldorf

Kunst und Bauen

Es war ein besonderer Sonntag - der erste Advent 2000 - für Gäste, Geschäftsleitung und Mitarbeiter der Niederlassung Düsseldorf. Die Einweihung des Gewerbeparks Langenfeld wurde in Verbindung mit einer Kunstausstellung gefeiert.

Für GOLDBECK hängt zeitgemäßes Bauen auch mit moderner Kunst zusammen. Gerade im Wirtschaftsbau liegt die Kunst des Bauens in der Verbindung wirtschaftlicher und funktionaler Anforderungen mit dem Anspruch an individuelle Architektur. Hierzu bedarf es eines hohen Maßes an Kreativität. 

 

 Moderne Mischtechniken waren das Thema der Ausstellung. Der Künstler, Prof. Joan Sofron wurde 1965 in Transsylvanien/Rumänien geboren und lebt seit 1984 in Deutschland. Mit über 100 Einzelausstellungen im In- und Ausland hat der Künstler schon eine beachtliche Aufmerksamkeit erhalten. Sofrons Arbeiten befinden sich in öffentlichen Sammlungen und im Privatbesitz.

Anlässlich der Kunstausstellung wurde auch der diesjährige GOLDBECK Wandkalender vorgestellt. Auf den zwölf Seiten des Jahres 2001 ist es dem Künstler Joan Sofron gelungen, mit seinen Collagen eine Synthese zwischen der elementierten Systembauweise von GOLDBECK-Gebäuden und modernen, grafischen Stilelementen herzustellen. Die künstlerische Sicht moderner Industriearchitektur ließ Plattformen und Netzwerke zwischen Gebäuden und Gestaltung entstehen. 

Der Gewerbepark Langenfeld mit seiner modernen GOBAPLAN-Architektur stellte einen ungewöhnlichen, aber würdigen Rahmen für die Veranstaltung dar. Zahlreiche Gäste aus Düsseldorf und Langenfeld waren der Einladung gefolgt. Der Gastgeber - die GOLDBECK Niederlassung Düsseldorf - überraschte durch ein Ambiente, das passend zur Vorweihnachtszeit sehr beeindruckte. 

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die zeigt, das GOLDBECK Netzwerk innovatives Bauen auch außerhalb des Wirtschaftsbaus Akzente setzen kann. 

 

Der aus Rumänien stammende Künstler komponiert seine Bilder aus den unterschiedlichen Stilmitteln der internationalen abstrakten Malerei. Es sind Sehnsuchts- und Gefühlsbilder, die unmittelbar ein Bedürfnis nach Harmonie und Ruhe ansprechen. Ähnlich der verbreiteten Methode des positiven Denkens werden hier mentale Schwingungen in Gang gesetzt, die die psychischen Räume der Phantasie öffnen. Eine symphonische Musikalität der Farbgebung spiegelt Stimmungen, die den inneren Blick ohne Umschweife auf Fernsicht lenken. Diese suggestive Wirkung wird noch unterstrichen durch die Verwendung von Goldfarbe, mit der Sofron seinen Juwelen- und Regenbogenfarben Glanzlichter aufsetzt. Seit die Maler des Mittelalters ihre Bildhintergründe mit Gold überzogen, umgibt den kostbaren Stoff die Aura des Sakralen. Wie bis heute in der Ikonenmalerei des Ostens, waren Gold, Edelsteine und kostbare Farben (wie das alte Ultramarinblau) Metaphern des Ewigen. 

In modernen, profanen Zusammenhängen, vor allem in seiner Eigenschaft als Vermögenswert und Währungsreserve, hat das Gold natürlich viel von seiner Magie verloren. Die Phantasie aber zieht es immer noch in seinen Bann. Es erscheint als Zitat einer alten Welt, in der die Feier der Schönheit noch unangefochten Sinn der Kunst war. 

 

Joan Sofron interpretiert Unternehmensgrundsätze

Drei seiner WErke wurden P-Karten 1998, die mit Masse 1999 an die Schalter kommen. TKJ traf sich mit dem Künstler und sprach mit ihm über seinen Auftrag.

Der Auftrag. Der Erfolg eines Unternehmens entscheidet sich in den Köpfen der Mitarbeiter. Dieser Satz beeindruckte den Künstler nachhaltig, und er bringt den Kopf als Darstellungsform in jedes seiner Werke mit ein. "Ich sehe eine Verbindung zwischen Kommunikationstechnik und Individuum. Kommunikation verknüpft die Menschen, und der technische Fortschritt hat sich daran zu orientieren, was der Mensch braucht. Das sollen meine Bilder ausdrücken. Immer ist der Kopf - der Mensch also - erster Blickfang und damit stets im Mittelpunkt", sagt Sforon im Interview. Er legte der Telekom mehrere Entwürfe als Vorschlag vor. Drei davon wurden als P-Karten ausgewählt.

Die Arbeit. Es war der griechische Sophist Protagoras, der fast 500 Jahre vor christi Geburt die menschliche Bedingtheit aller Erkenntnisse lehrte und den Satz "Der Mensch ist das Maß aller Dinge" als Maxime formulierte.

Joan Sofron bleibt in der Arbeit für die Telekom sofron-spezifisch: Grafische Elemente, die wir aus seinem gesamten Kunstschaffen kennen, sind auch hier Bestandteil seiner Philosophie. Rundungen als Symbol der absoluten Symmetrie gebraucht er als Stilelement immer wieder. Und die kalligraphischen Schriftzüge. (Kalligraphie: griechisch/die Kunst)

Journal 01/99

 

1965 in Transsilvanien/Rumänien

1974 Erste Skizzen und Zeichnungen

1982 Abitur, gleichzeitig Beginn des Studiums

1984 Übersiedlung nach Deutschland

Seit 1985 Arbeit als freischaffender Künstler. Nationale und internationale Ausstellungen. Arbeiten befinden sich in öffentlichen Sammlungen und Privatbesitz. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Paderborn.

Pressestimmen

"Sofron hat etwas von einem Franz Kafka an sich, denn auch er hat versucht, mit Hilfe des Schreibens, seinen Empfindungen, seiner Einsamkeit, seiner Hoffnung, seinem Schmerz, seiner Freude und seinem Leben Ausdruck zu verleihen. Sofron scheint dies brillant in seinen Bildern geschafft zu haben, denn der Betrachter wird förmlich von seinen Gefühlen angeschrien."

Lippische Landes-Zeitung

"Die edle Dynamik von Sofrons Formensprache bedeutet im Bereich der abstrakten Malerei, in der Scharlatanerie noch nicht ausgestorben ist, einen Beitrag zur sich abzeichnenden (Neu)-Inthronisation von gewichtiger Seriosität."

"Abstrakte Kleinodien, in ihrer Reizsynthese von Impulsivität und rational gesteuerter Disziplin schwer zu definieren. Allemal auch in den Farbmixturen ein autonomes Erlebnis. Der Wirkung kommt zugute, dass Sofron um die abstrakten Kompositionen herum freie Flächen lässt. Diese Methode schafft gewissermaßen zwischen Bild und Betrachter eine optimale konzentrierte Kommunikation.

Dr. H. Wissig, Detmold

 

"Es sollte den beiden Welten, Kunst und Unternehmen, gelingen, den Menschen in dieser Dimension des Freiseins wieder heimisch zu machen in der unbegrenzten Vielfalt an Phantasie, an Erlebnis, an Leben, das in der Kunst auf ihn wartet. Durch nichts sollten wir uns entmutigen lassen, wenn es darum geht, in der Begegnung von Wirtschaft und Kunst den Menschen an die wohl wichtigste Erfahrung seiner Existenz heranzuführen: an das Erlebnis."

Jürgen Ponto

 

Künstlerhaus im Hundertwasser-Stil

Prof. Dr. Joan Sofron stellt sich auf Einladung des Fördervereins den Fragen der Realschüler

Auf die Schülerinnen und Schüler, die sich am Dienstagnachmittag in den Technikräumen der Realschule eingefunden hatten, um das Leben und die Arbeiten eines bedeutenden Künstlers aus der Region kennen zu lernen, wartete am Ende der Veranstaltung jeweils ein handsignierter Kunstdruck mit Motiven des Künstlers Prof. Dr. h.c. Joan Sofron. Auch ohne diese als kleinen Anreiz gedachte Prämie waren die Schüler mit Eifer bei der Sache, als Sofron über sich und sein Werk erzählte und ihnen anschließend eine kleine Aufgabe stellte.

Der Paderborner, der auf Einladung des Fördervereins der Schule nach Schloß Holte-Stukenbrock gekommen war, arbeitet viel mit Firmen aus der Industrie zusammen. Der gebürtige Rumäne, der auch an der Lagenser Akademie für Kunst und Lebensgestaltung lehrt, hat beispielsweise für die Telekom Telefonkarten, für den Autohersteller Opel einen Kalender und für die Firma Schloß Holte-Textil-Druck Epping Bettbezüge entworfen. Den Schülern brachte Sofron seine Visionen eines eigenen Künstlerhauses nahe. Einer visionären Kultur- und Begegnungsstätte, die er in der Gemeinde verwirklichen möchte. Das Gebäude, das an die Häuser des Wiener Künstlers Hundertwasser erinnert, hatte er als Modell mit in die Schule gebracht. Im Anschluss an seine Erzählungen sollten die Schüler sich ihr eigenes Künstlerhaus ausdenken und malen. Mit viel Phantasie gingen sie dabei ans Werk und schufen farbenprächtige Bilder, die Häuser in allen möglichen und unmöglichen Formen zeigten. Der Förderverein plant noch weitere Kurse für die Schüler. "Wir wollen öfter etwas Außergewöhnliches machen", sagte Wolfgang Kreyer, der erste Vorsitzende des Vereins. Der Kursus nächste Woche dürfte auf jeden Fall durch den Magen gehen, denn dann steht Kochen auf dem Programm. 

Sven Raczek

 

Empfang im Rathaus der Stadt Lage

Bürgermeister Wilfried Siekmöller empfing jetzt eine Delegation der Universität Oradea (Rumänien) im Rathaus. Die Delegation wurde angeführt von Prof. Teodor Durgheu, dem Dekan der Fakultät für bildende Künste in Oradea.

Dieser machte deutlich, man wünsche sich die kulturellen und gesellschaftlichen Beziehungen mit der Stadt Lage zu intensivieren. Anlass des rumänischen Besuchs in Lage ist das 25jährige Bestehen der "Akademie für Kunst und kreative Lebensgestaltung" (AKL). Der bekannte Künstler Joan Sofron aus Paderborn wohnte dem Empfang ebenfalls bei, er fungierte auch als Übersetzer.

Sofron darf sich seit einiger Zeit "Doktor" nennen: Er bekam von der Universität Oradea den "Dr. h.c."" verliehen, nach eigener Aussage als jüngste Person in Europa überhaupt. Natürlich haben sich die rumänischen Gäste auch stolz im Goldenen Buch der Stadt verewigt. 

Dekan Durgheu bezeichnete den Kulturenaustausch zwischen zwei Völkern als "gute Sache, die unter dem Kommunismus nie möglich gewesen ist." Um so mehr habe man heute, zehn Jahre nachdem Rumänien seine Freiheit wieder erreicht habe, den Wunsch, freundschaftliche Beziehungen aufzubauen. Im Gepäck hatte er neben zahlreichen Geschenken für seine Gastgeber auch eine Einladung an Bürgermeister Siekmöller, nach Oradea zu kommen. Auf beiden Seiten kam der Wunsch zum Ausdruck, dass eine dauerhafte Verbindung zwischen Lage und Oradea entstehen soll.

Lippe Aktuell 24. Woche, 13.06.2011

 

Universität sucht Kontakt.

Hochrangiger Besuch aus Oradea/Rumänien

Eine hochrangige Delegation der Universität Oradea/Rumänien, angeführt vom Dekan Cornel Teodor Durgheu, weilte auf Einladung von Doris Stanke, Leiterin der Akademie für Kunst und kreative Lebensgestaltung (AKL), in Lage.

Bürgermeister Wilfried Siekmöller bereitete den Gästen im Rathaus einen herzlichen Empfang. Dekan Durgheu berichtete von der Aufbruchstimmung, die sein Land und die Universität der 260.000 Einwohner zählenden Stadt Oradea nach dem Ende des Kommunismus erfasst habe. Waren es zu Zeiten der Diktatur gerade einmal 170 Studenten, so zählt die Uni heute 16 Fakultäten mit insgesamt 24.000 Studierenden.

"Wir suchen Kontakt und freunschaftliche Beziehungen auf mehreren Ebenen, sowohl politisch als auch kulturell", erläuterte Durgheu, und AKL-Honorarprofessor Dr. Joan Sofron, selbst gebürtiger Rumäne, übersetzte. 

Der neue Postillion, 15. Juni 2001

 

Bürgermeister enthüllt "Farbtupfer"

"Der Sedanplatz erstrahlt in neuem Glanz." Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Wilfried Siekmöller die Gäste, die sich zur feierlichen Enthüllung von zwei Kunstwerken auf dem Sedanplatz eingefunden hatten. Neben dem schon bestehenden Schachbrett in der Mitte des Platzes sind nun zwei Bänke zu bewundern, die farblich gestaltet und plastisch verändert worden sind. Durchgeführt wurden diese Arbeiten von der "Akademie für Kunst und kreative Lebensgestaltung" (AKL) in Lage - im einzelnen von Klaus-Michael Dinter, der die plastische und handwerkliche Gestaltung übernahm, und von AKL-Leiterin Doris Stanke, welche für die farbige Bemalung der Werke zuständig war. Der Kreis Lippe war durch Ernst-Dieter Heger bei der Enthüllung zugegen, der Landrat Friedel Heuwinkel vertrat. Neben den besten Wünschen des Landrates und einem Einweihungsgeschenk des Kreises hob er hervor, dass der Sedanplatz nun endgültig "ein Zeichen für Kultur und Völkerverständigung" in Lage darstelle. Der Termin für die feierliche Enthüllung der Kunstwerke war passend gewählt: In diesen Tagen hält sich eine Delegation von Professoren und Studenten der künstlerischen Fakultät der Universität Oradea/Rumänien in Lage auf. Diese nahmen ebenso wie der Vorsitzende des Sedanplatzvereins, Prof. Dr. Werner Nierle, an der Enthüllung teil. Prof. Nierle freute sich besonders darüber, dass der Sedanplatz und die Stadt Lage nun über eine weitere Attraktion auf dem Gebiet der Kunst verfügen. 

Lippe Aktuell

 

Libori-Galerie, Ihr Einkaufszentrum in der City Paderborn

Ab Mitte September: Großartige Kunst-Aktion

Riesiges Meer aus Farben

Schon bald können alle Kunden und Besucher der Libori-Galerie in ein riesiges Meer aus Farben eintauchen. Derzeit laufen die letzten Arbeiten für die Gestaltung der Leinwand-Bahnen, die der Paderborner Künstler Joan Sofron in Zusammenarbeit mit Studenten der Universität im rumänischen Großwarden erstellt. Unter dem Motto "Farbe*Licht*Klang" werden ab Mitte September 2002 mehr als 250m2 Leinwand für eine zusätzliche Attraktion im Einkaufszentrum am Kamp sorgen.

Nach mehreren gelungenen Ausstellungen und Präsentationen führt die Libori-Galerie zusammen mit Joan Sofron (weitere Informationen unter www.joan-sofron.de) ihre bislang größte Kunst-Aktion durch. Bei der Umsetzung geht das Centermanagement von einer klaren Maxime aus: Das Projekt soll Freude machen und nicht durch hintergründig versteckte Botschaften überzeugen. Also: Wieder ein Grund mehr zum Bummel durch die Libori-Galerie!

 

Libori-Galerie, Ihr Einkaufszentrum in der City Paderborn

Große Kunst-Aktion startet Mitte September

Farbe, Licht und Klang

Das hat Paderborn noch nicht erlebt! Fieberhaft arbeiten die Verantwortlichen der Libori-Galerie derzeit an einer in dieser Form sicher einmaligen Kunst-Präsentation. Gemeinsam mit dem bekannten Paderborner Künstler Joan Sofron hat das Centermanagement ein Konzept entwickelt, das unter dem Motto "Farbe" / Licht / Klang" steht. Im Mittelpunkt stehen dabei über 20 m² Leinwand, die als verschieden große Bahnen einen gewaltigen Rausch an Farben und Formen erzeugen werden. 

Beim Cappucino in der Libori-Galerie kam Joan Sofron auf die Idee, die durch das natürliche Licht der riesigen Glaskuppel erst die volle Ausstrahlung bekommt. Der 1965 in Rumänien geborene Paderborner, der vielen Menschen in der Region durch seine Werke und Veranstaltungen ein Begriff ist, arbeitet seit 1985 als freischaffender Künstler. Mehr als 100 Einzelausstellungen hat der Professor und Ehrendoktor bereits im In- und Ausland durchgeführt.

Die Künst-Präsentation in der Libori-Galerie wird sein bislang größtes Werk. Dabei steht sein eigenständiger und kraftvoller Stil natürlich im Blickpunkt. Beim Großprojekt im Einkaufszentrum erzielt Joan Sofron kräftige Farbakzente durch Acryl-Farbe auf Leinwand.

Die einzelnen Leinwand-Bahnen werden bereits Mitte September 2002 in der Libori-Galerie angebracht, so dass die Kunden und Besucher den Rausch der Farben und Formen etwa vier Wochen lang genießen können. Zwei Höhepunkte der Präsentation sind eine Performance (Samstag, 5. Oktober, 19.00 Uhr) und eine Vernissage (Sonntag, 6. Oktober, 11 Uhr).

 

Joan Sofron präsentiert ein gewaltiges Kunstprojekt zur Paderborner Powerwoche

Die Libori-Galerie im Rausch der Farben

Virtuos komponierte Farben und geometrische Figuren, häufig im beziehungsreichen Kontrast zu präzise gezeichneten figürlichen Darstellungen - das sind seine Stilmittel. Miniaturkunst im Telefonkartenformat hat ihn bundesweit bekannt gemacht. Doch jetzt nimmt Joan Sofron sein bislang größtes Werk in Angriff: Der Künstler vom Elisenhof arbeitet an einer Verhüllungs-Performance. Er will die Paderborner Libori-Galerie in ein Meer aus Licht und Farben verwandeln.

Die Idee dazu kam dem 37-jährigen vor einem Jahr, als er unter der gläsernen Kuppel des Shopping-Tempels seinen Capuccino schlürfte. Das Prisma der Sonnenstrahlen inspirierte den Künstler zu seiner Aktion unter dem Motto "Farbe, Licht und Klang".

Galerie-Geschäftsführer Robert Günther griff die Anregung begeistert auf, und seit eineinhalb Monaten arbeitet der in Transsilvanien geborene Sofron mit 20 Studenten der Universität Großwarden an seinem Großprojekt. 260 Quadratmeter Leinwand - die größten Bahnen haben ein Format von neun mal zwei Metern - werden in den Farben des Regenbogens gestaltet. Sie sollen vom 23. September bis zum 26. Oktober die riesige Lichtkuppel von innen verhüllen und die Galerie in einen Rausch der Farben versetzen.

Die Libori-Galerie beteiligt sich mit diesem Projekt an der Kunstaktion der Paderborner Werbegemeinschaft im Rahmen der Powerwoche. In einer Abendveranstaltung will Sofron sein Werk am 5. Oktober dem Publikum präsentieren, für den 6. Oktober um 11 Uhr ist eine Vernissage geplant.

Joan Sofron, der im rumänischen Großwarden eine Professur für Künstlermarketing hat, sagt von sich selbst: "Ich bin nicht nur Künstler, sondern auch Unternehmer". Zunehmend entdeckt die Wirtschaft für sich die Vorteile der Symbiose von Kunst und Ökonomie. Und da ist Sofron gut im Geschäft. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen wie Deutsche Telekom, IBM, Nobilia, OBI, Fujitsu Siemens oder Strothmann.

"Ich will nicht provozieren", sagt er mit seinem Seitenhieb auf zeitgenössische "Art-Action-Artisten". Ich will Erlebnisse schaffen und die Menschen erfreuen.

Westfälisches Volksblatt 3./4. August 2002

 

Bilder voll edler Dynamik

Joan Sofron (31), heute in Paderborn lebend, fertigt alle seine Bilder in Mischtechnik. Dabei trägt er die Ölfarben mal mit dem Spachtel, mal mit dem Pinsel, Feder oder sonstigen Hilfsmitteln auf die Leinwand auf. Sofrons Bilder werden heute in über 25 Ländern verkauft, wobei großformatige Werke Preise zwischen DM 25.000,- und DM 50.000,- erzielen. 

Nach schlechten Erfahrungen mit Galeristen, scheut der Künstler heute die Zusammenarbeit mit ihnen, und auch Auszeichnungen und Kunstpreise sind ihm eher unwichtig, denn er ist davon überzeugt, dass er seinen Weg gefunden hat. 

Anfang der 80er Jahre stand es gesundheitlich nicht gut um den gebürtigen Rumänen. Er, der in Transsilvanien geboren und aufgewachsen war, musste sein Kunststudium nach zwei Jahren abbrechen, weil ihn eine lebensbedrohliche Krankheit heimgesucht hatte, die nur in der Bundesrepublik Deutschland zu behandeln war. 

Von einer Gastfamilie aufgenommen, wurde ihm nach der erfolgreichen medizinischen Behandlung während der langen Genesungszeit immer deutlicher, dass er seine Neigung zum Beruf machen wollte. Sein Talent war schon im Kindestalter sichtbar geworden. 

Dabei ging er völlig autodidaktisch vor. "Phantasie kann man nicht lernen und ein Kunststudium hätte mich wahrscheinlich nur eingeengt", stellt er noch heute überzeugt fest. "Ich habe meiner künstlerischen Ader ganz und gar vertraut", die ich ererbt habe. Mein Großvater war Holzschnitzer und mein Vater Sänger".

Sofron möchte Erlebnisse vermitteln, die der Betrachter seiner Bilder erfahren kann. Ihm geht es darum, Empfindungen weiterzugeben, die Schmerz und Freude, Hoffnung und Einsamkeit widerspiegeln. Dabei benutzt er die Farben des Regenbogenspektrums. Zudem bedient er sich einer Formensprache, die sich durch "edle Dynamik und eine gewisse Seriosität auszeichnet", wie ein Kritiker einmal bemerkte. 

In über 60 Einzelausstellungen waren seine Werke bisher zu sehen. Ebenso auf der "Expo Art" in New York, der "Art" in Frankfurt bzw. Birmingham. Einige seiner Arbeiten reisen in einer Wanderausstellung durchs Land, die in der Dresdner- bzw. Hypo-Bank besichtigt werden können.

Die De-Te-Medien wurde 1995 auf ihn aufmerksam, als er in der Jury der Telekom saß, die in einem Wettbewerb Kinderzeichnungen für die neue Titelgestaltung ihrer Telefonbücher suchte. Als erste Telefonkarte entstand so die O 1400, von welcher Sofron die ersten 100 Exemplare als Visitenkarte orderte. Später kamen die O 1414 "Sternenhimmel" und die P 06 aus der Telekom-Serie "Zum Verschenken" hinzu. eine dirtte O-Karte war bei Redaktionsschluss vorgesehen.

Christopher Adolph

 

Pressestimmen

"Die edle Dynamik von Sofrons Formensprache bedeutet im Bereich der abstrakten Malerei, die in der Scharlatanerie noch nicht ausgestorben ist, einen Beitrag zur sich abzeichnenden (Neu)-Inthronisation von gewichtiger Seriosität.".

Dr. H. Wissig, Detmold

"Abstrakte Kleinodien, in ihrer Reizsynthese von Impulsivität und rational gesteuerter Disziplin schwer zu definieren. Allemal auch in den Farbmixturen ein autonomes Erlebnis. Der Wirkung kommt zugute, dass Sofron um die abstrakten Kompositionen herum freie Flächen lässt.

Diese Methode schafft gewissermaßen zwischen Bild und Betrachter eine optimale konzentrierte Kommunikation.

"Sofron hat etwas von einem Franz Kafka an sich, denn auch er hat versucht, mit Hilfe des Schreibens, seinen Empfindungen, seiner Einsamkeit, seiner Hoffnung, seinem Schmerz, seiner Freude und seinem Leben Ausdruck zu verleihen. Sofron scheint dies brillant in seinen Bildern geschafft zu haben, denn der Betrachter wird förmlich von seinen Gefühlen angeschrien."

Lippische Landes-Zeitung, 1992

 

Joan Sofron: Ein Künstler, der bei seiner Arbeit andere Wege geht

Seine Werke sind vom 14. Mai bis 4. Juni im "Café Vogelpark" in Schotten zu sehen.

Ein Kopf, aus dem die Ideen nur so sprudeln, schmückt die erste Seite der Einladung zu einer Ausstellung des Künstlers Joan Sofron bei der Schottener Reha. "Die schwarzen Kästchen stehen für die unendliche Phantasie eines Menschen", erklärte der in Transsilvanien geborene 35-jährige, der heute in Paderborn als freischaffender Künstler tätig ist. Vernissage der Ausstellung von 65 seiner Werke ist am kommenden Sonntag, 14. Mai, im "Café Vogelpark" in der Vogelsbergstraße 212 in Schotten.

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem Sektempfang. Dem folgen eine Begrüßung der Gäste durch Cornelia Reinders, Bereichsleiterin der Werkstatt für Behinderte, Ansprache des Schirmherrn Bernd Wiegand, Präsident des hessischen Landessozialgerichts, und ein Grußwort von Reinhold Wintermeyer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Wetterau. Gegen 12 Uhr wird Joan Sofron seine Werke vorstellen, anschließend ist Rundgang durch die Ausstellung im Café des Vogelparks. Um 13.30 Uhr soll ein Werk des Paderborners für einen gemeinnützigen Zweck versteigert werden. "Wir möchten den Erlös für den weiteren Ausbau unseres Gartens der Sinne verwenden", erklärte Cornelisa Reinders in einem Pressegespräch.

Die Sparkasse Wetterau habe sich schon immer als Förderer der Kultur verstanden. Deshalb unterstütze sie diese besondere Ausstellung gerne, betonte Michael Rüb, Leiter des Vorstandssekretariats, als die ersten Bilder in die beiden Räume des Cafés gebracht wurden. 

"Ich bin ein Fanatiker, ich glaube an meine Arbeit, gehe mit Leidenschaft ans Werk", stellte sich der in Rumänien geborene Künstler vor. Bereits im Alter von neun Jahren fertigte er erste Skizzen und Zeichnungen an. 1982 nahm er ein Philosophiestudiun auf, das er aus gesundheitlichen Gründen jedoch vorzeitig beendete. 1984 siedelte er nach Deutschland über, wo er seine künstlerischen Fähigkeiten durch Studien der Öl- und Aquarellmalerei sowie des perspektivischen Zeichnens verfeinerte. Seit 1985 ist er als freischaffender Künstler tätig und hat bereits über 80 Einzelausstellungen im In- und Ausland durchgeführt. Sofron hat jetzt zwei Professuren übertragen bekommen, eine an der Universität Oradea in Rumänien und eine weitere an der Akademie für Kunst (AKL) Lage Detmold.

Unzählige Deutsche haben schon - vielleicht ganz ohne es zu wissen - Kunstwerke von Sofron erworben. Er hat nämlich 15 verschiedene Telefonkarten entworfen. Dazu gehören die Editionen "Vier Jahreszeiten", "Aller Dinge Maß ist der Mensch", "Mit uns in die Zukunft" und "Sternenhimmel".

Sofron ist ein Künstler, der andere Wege geht, der nicht nur Bilder für die Galerien malt. Er möchte Unternehmen seine Ideen zur Verfügung stellen. "Ich versuche dabei, für beide Seiten etwas Vernünftiges zu machen", so der Maler, der durchaus nichts dagegen einzuwenden hat, wenn sich der Vergleich mit einem Manager aufdrängt. Sein Schaffen sei "Art Vision", eine Arbeit zwischen Künstler und Unternehmen. 

 

Junger Rumäne lebt "zum zweitenmal"

Hilfe für schwer Nierenkranken gab es nur in Detmold - Die Kostenfrage wurde hintangestellt

"Wir können Ihnen leider nicht mehr helfen. Sie haben höchstens noch zehn Tage zu leben", prognostizierten die Ärzte mit hilfslosem Achselzucken dem erst 18 Jahre jungen Joan Sofron in seiner rumänischen Heimat. Kurz nach erfolgreicher Abiturprüfung war der junge, stets fröhliche Mann an akutem Nierenversagen erkrankt. In seinem Geburtsland bestand keine Möglichkeit, ihn an ein lebensnotwendiges Dialysegerät anzuschließen. Sein Todesurteil?

Seitdem sind knapp drei Wochen vergangen. Der junge Mann lebt! Zwar ist er noch sehr schwach und von der Krankheit gezeichnet, doch auf dem Weg der Besserung. Seine Lebensrettung hat der junge Rumäne dem Kreis-Krankenhaus Detmold zu verdanken - und dem "Missionswerk Lebenshilfe" in Bad Meinberg, allen voran Eva Kobs-Grommeck. Am Abend des 22. Mai erhielt die Bad Meinbergerin einen Anruf vom Außenministerium in Bonn, der das Startzeichen für die dramatische Rettungsaktion des schwerkranken Rumänen bildete. "Setzen Sie sich bitte sofort mit Helga Florenz in Erkelenz in Verbindung", hat das Bonner Ministerium Eva Kobs-Grommeck per Telefon gebeten. Denn Helga Florenz, Bundesverdienstkreuzträgerin und ständig im Einsatz, um anderen Menschen zu helfen, brauchte dringend selber Hilfe und Unterstützung im Fall des Abiturienten Joan Sofron. Verzweifelt hatte sich Helga Florenz bereits an die verschiedensten Stellen gewandt - vom Bundeskanzler über Mildred Scheel bis zur Deutschen Botschaft in Bukarest -, um lebenwichtige Hilfe für den nierenkranken Rumänen zu erhalten. Die Zeit drängte.

Dann "schaltete" sich die Bad Meinbergerin ein, die mit ihrer Familie gemeinsam das "Missionswerk Lebenshilfe" leitet. In einem deutschen Krankenhaus konnte dem jungen Mann geholfen werden, stand für Eva Kobs-Grommeck fest. Die fieberhafte Suche nach einem freien Krankenhausbett begann. Vergebens, denn es stand eine große Schwierigkeit "im Weg". Es war den beiden deutschen Frauen in der kurzen Zeit nicht gelungen, die nötige Behandlung in Deutschland finanziell abzusichern. Es folgten Absagen von Krankenhäusern aus Düsseldorf, Köln und anderen Städten. Erst im Detmolder Kreiskrankenhaus erklärten die Hausverwaltung sowie Chefarzt Dr. Lampe spontan: "Die Kostenfrage ist vorerst unwichtig, der Junge muss sofort nach Detmold gebracht werden."

Eva Kobs-Grommeck holte den Schwerkranken in einer Non-Stop-Fahrt selbst aus Rumänien ab, denn Paßformalitäten und ein Transport mit dem Flugzeug hätten noch einmal etwa sechs Tage gedauert. Soviel Zeit hatte der junge Mann nicht mehr. "Es war allerhöchste Zeit", erklärten die Detmolder Ärzte, als der Abiturient endlich eintraf. Sehr schwach, dünn, mit "kalkiger Gesichtsfarbe und zi9emlichen Schmerzen wurde er am 1. Juni eingeliefert und sofort an ein Dialysegerät angeschlossen.

Mittlerweile ist die akute Lebensgefahr beseitigt, eine Nierentransplantation an der medizinischen Hochschule in Hannover wird vorbereitet. Eva Kobs-Grommeck: "Die Kostenfrage ist immer noch nicht geklärt. Wir sind dankbar für jede dringend notwendige Spende. Doch am kommenden Sonntag feiert Joan seinen 19. Geburtstag. Ist das nicht das Wichtigste?"

 

Jedes Bild birg ein kleines Universum

Joan Sofron - ein Magier der Farben stellt im Burggrafiat aus / Er will Kunst und Kommerz verbinden

Zur ersten Ausstellung im Jahr 2000 im Burggrafiat konnte Bürgermeister Knut Benkert den aus Transsilvanien/Rumänien stammenden und in Paderborn lebenden, erfolgreichen Maler und Bildhauer Joan Sofron begrüßen.

"Seine positive Lebenseinstellung spiegelt sich auch in seinen Bildern wider: Explosive, aber harmonische Farbgestaltung, vorwiegend abstrakte Formen und fein ziselierte grafische Darstellungen lassen viel Raum für spielerische Fantasie und Imagination; die Bilder sind auf keinen Titel festgelegt.

Ohne Moos nichts los - diese Binsenweisheit hat schon so manchen Künstler zur Verzweiflung gebracht, sind doch die wenigsten Künstler in der Lage, von ihrer Kunst leben zu können. Joan Sofron gelingt dies. Er sagt anlässlich der Vernissage, es müssten neue Wege für Kunst und Künstler gefunden werden, ihre Werke der Öffentlichkeit nahezubringen und davon auch zu leben.

Seine Vision ist es, Kunst ins alltägliche Leben zu bringen und damit ihren Stellenwert zu erhöhen. Für Sofron heißt das, Kunst und Kommerz zu verbinden, indem er eine Gebrauchskunst kreiert. So entwirft er beispielsweise für die Deutsche Telekom Telefonkarten, die Titel wie "Von Mensch zu Mensch" oder "Die vier Jahreszeiten" tragen. Er ist davon überzeugt, dass Künstler und Unternehmer sich gegenseitig von Nutzen sein können. Entscheidend für das Zustandekommen der Ausstellung war die Zusammenarbeit des Künstlers mit der Sparkasse, die ihn für die Ausstellung im Burggrafiat vorgeschlagen hat. Vorstandsmitglied Franz Horch erklärte in einem Pressegespräch, der Künstler gehöre der Edition "S", dem Sparkassenverlag, an. Auf diesem Wege habe die Sparkasse den Kontakt zur Stadt Alzey hergestellt.

Auf die Frage nach seiner Lebensphilosophie antwortete der Künstler, der seit Jahren mit einer schweren Erkrankung zu kämpfen hat: "Ich lebe, als würde ich morgen sterben". Seine positive Lebenseinstellung zeigt sich auch in seinen Bildern, die Lebensfreude ausstrahlen und in ihren Farben Ausdruck seiner Seele sind. Er malt vorwiegend in einer Mischtechnik mit Acrylfarben, Spachtel und Pinsel.

Joan Sofron beendete seine Einführungsrede mit einem Zitat des Malers Wassily Kandinsky: "In jedem Bild ist geheimnisvoll ein ganzes Leben eingeschlossen, ein ganzes Leben mit vielen Qualen, Zweifeln, Stunden der Begeisterung und des Lichts." Dies gilt zweifellos auch für die Bilder von Joan Sofron, die noch bis zum 6. Februar im Burggrafiat ausgestellt sind. 

Für eine musikalische Überraschung während der Vernissage sorgte die Sopranistin Kirsten Schierbaum, die unter der Begleitung von Susanne Klar am Piano vier Lieder des Wiener Komponisten Alban Berg stimmgewaltig und expressiv vortrug.

Alzeyer Wochenblatt

 

Joan sofron lehrt an rumänischer Uni

Malen ist für ihn keine brotlose Kunst

Es ist eine große Ehre, "sagt Joan Sofron und die Freude strahlt ihm aus sämtlichen Knopflöchern, "ja, und ich bin stolz, schon in jungen Jahren soviel erreicht zu haben." Der Maler und Diplom-Grafiker aus Paderborn hat allen Grund, zufrieden zu sein. Soeben ist er aus Rumänien zurückgekehrt, wo er an der Universität von Oradea den Titel des Ehrendoktors entgegennehmen konnte. Seit einem Jahr hat der 35-jährige an dieser drittgrößten Hochschule des Landes einen Lehrauftrag für Visuelle Kunst und Kunstmarketing, sein Engagement fand jetzt mit dem Namenszusatz "Dr. h.c." die verdiente Anerkennung.

Mindestens einmal im Monat reist Joan Sofron in sein Heimatland, um dort Vorlesungen und Kompaktseminare abzuhalten. Er stammt aus Transsylvanien und kam nach dem Abitur im Alter von 19 Jahren nach Deutschland. Hier lebte er zunächst als freischaffender Künstler, ehe er sich an der privaten Akademie für Kunst und kreative Lebensgestaltung (AKL) im lippischen Lage einschrieb. Die Ausbildung schloss er erfolgreich als diplomierter Grafik-Designer sowie als Produkt- und Industrie-Designer ab. Stets hat es Sofron verstanden, Kunst und Geschäft glücklich miteinander zu verbinden. Er wollte von seinen Bildern leben und suchte erfolgreich Wege, sie zu verkaufen. So finden sich seine magischen Malereien auf Telefonkarten und Pappschachteln, auf Bettbezügen und Vorhangstoffen. Für einen Baumarkt hat er im Komplettset Geschäftsräume und Hinweisschilder entworfen. Jetzt hat ihn ein ostwestfälischer Küchenhersteller unter Vertrag genommen: Die weißen Hochglanzfronten einer Edelküche wird der ungemein fleißige Kreative mit Malerei-Unikaten zustäzlich aufwerten. 

Doch bei aller Geschäftstüchtigkeit versteht sich Joan Sofron in erster Linie als Maler. Mehr als 100 Einzelausstellungen im In- und Ausland und eine große Zahl von Bildern in öffentlichen Sammlungen und in Privatbesitz sprechen für sich. Sein Arbeitsgebiet ist die Mischtechnik, gelegentlich auch die Collage. Auf einem Grund aus glänzender Öl- oder Acrylfarbe platziert er mathematische Formeln, technische Gerätschaften oder Teile davon, Schriften und Linien. so ergibt sich in seinen Kompositionen ein reizvolles Neben- und Miteinander von intensiven Farben und grafischen Elementen, das Gefühl und Verstand gleichermaßen anspricht. 

Seine nächsten großen Ausstellungen hat Sofron im Dezember in Düsseldorf und danach auf einem Kreuzfahrtschiff, mit dem er von Mexiko über Hawaii nach Ausstralien fahren wird. Die Bilder hat er in diesen Tagen in Italien auf einen Frachter verladen lassen. 

Donnerstag, den 26. Oktober 2000

 

"Kunsterlebnis Joan Sofron: Plastische Illusion erzeugt

Selbst die Kunstlehrerinnen und übrigen Sachverständigen unter den Besuchern ergingen sich oft in überraschtem Rätselraten, welcher Technik sich der Maler bedient haben könne. Transparenz der Farben und plastische Illusion ließen das Auge eine Collage erahnen, wo Joan Sofron tatsächlich mit einem einzigen Blatt Papier gearbeitet hatte. Außergewöhnliche Werke also, von einem Maler mit ebensowenig typischem Lebenslauf. Herbert Winnenburg, Kulturamtsleiter der Stadt Detmold, stellte die kreative Entwicklung des gebürtigen Rumänen dar: Schon als Kind habe man ihn, seiner schönen Schrift wegen, den Jahresbericht eines Betriebes niederschreiben lassen. Nach einer schweren Nierenerkrankung sei Joan Sofron 1984 nach Deutschland gekommen, wo ihm eine Transplantation das Leben rettete. 

Heute seien die Bilder des erst 27jährigen Werbegraphikers bereits weltweit anerkannt. Elemente des Automatismus, des Action-paintings und des abstrakten Expressionismus könne man in den Bildern entdecken. zeichenähnliche Linienkompositionen, Lichtreflexe, Strukturen wie gewachst und gewischt erlaubten dem Betrachter eine freie Interpretation.

Neben Herbert Winnenburg kamen auch der persönlich erschiedenene Joan Sofron und Sparkasse-Direktor Werner Stiehl zu Wort. Nachdem Schüler der Warsteiner Musikschule den offiziellen Teil der Vernissage mit virtuosen Einlagen abgerundet hatten, wurden die im Obergeschoss des Hauses hängenden Exponate genauer in Augenschein genommen. Sowohl abstrakte Malereien ("Poesie", "Gefühl", "Melancholie in Farbe") als auch gegenständliche Sinnbilder wie die "Zauberlaterne" und der "Vogel" im Zahnrad sind Teil der Ausstellung. Mit Spachtel und Sieb, Pinsel, Lineal und Zirkel brachte Joan Sofron glänzende Acrylfarben und zauberhafte Konturen zu Papier. Die Atmosphäre der Bilder harmoniert besonders gut mit den Farben der italienischen Rahmen. Da Joan Sofron erst vier seiner Bilder zum Druck freigegeben hat, sind fast alle Exponate Originale. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Sparkasse noch bis zum 10. Februar zu sehen. 

Warstein

 

Mit Gefühl für die Farbe - Sofrons Bilderwelt in der Volksbank

Auch wer bisher zu abstrakter Malerei keinen rechten Zugang hat, findet ihn mit Sicehrheit in den Bildern, die Joan Sofron noch bis zum 21. April in der Galerie der Briloner Volksbank zeigt. 

Denn der aus Rumänien stammende Maler, der sich nach einer lebensbedrohenden Krankheit in seiner Kunst zu Ausnahme-Niveau aufschwang, hat ein solches Gefühl für Farbe und Komposition, dass sogar technische Bilder ungewöhnliche Harmonie ausstrahlen.

Als sympathisch-geheimnisvoll hat ein Kunstexperte die Arbeiten des bescheidenen Künstelrs, der seit 1985 in Paderborn zu Hause ist, apostrophiert. Dem kann man nur zustimmen. Beeindruckender aber als noch so schöne Formulierungen sind die Bilder selbst. Wer sich den Genuss nicht gönnt sie in Ruhe anzuschauen, hat viel versäumt. 

Zur Eröffnung der Ausstellung war der Künstler selbst anwesend. In der Kundenhallle der Volksbank Brilon versuchte er sich zur Freude der Besucher als Karikaturist. Er räumte jedoch ein, auf diesem Gebiet noch viel lernen zu müssen. 

Volksbank Brilon eG

 

Sturm auf der Leinwand - Joan Sofron: "Ein Realist mit größter Phantasie"

Gleich einer Gewitterwolke haben sich die leuchtenden Farben auf der Leinwand zusammengebraut, ein gewaltiger Pinsel-Sturm scheint bevorzustehen. Doch Joan Sofron überzieht sein schrilles Farbengebilde mit einem streng symmetrischen Liniennetz, so als versuche er damit, Kontrolle über seine Malerei zu erlangen: Unleserliche Skizzen und rätselhafte, geometrische Figuren am Bildrand begrenzen den Farbenwechsel ...

Immer wieder begegnet dem Betrachter bei den Bildern des Malers und Grafikers Joan Sofron jener Kontrast zwischen phantastischen Farbenspielereien und realistisch, fast wissenschaftlich wirkenden Zeichnungen. Bis zum 26. Mai sind seine Werke (während der Geschäftszeiten) in der Mainzer Hypo-Bank, Große Langgasse 8, zu sehen. 

Für den Architekten Dr. Ing. Helfried Prollius lässt sich der aus Rumänien stammende und seit fünf Jahren in Paderborn lebende Künstler in keine "ästhetische Schublade" einordnen: "Er ist ein Realist mit unerschöpflicher Phantasie, er malt abstrakte Bilder und kann seine Liebe zum Gegenständlichen nicht verbergen." So tauchen neben den abstrakten Form- und Farbgebilden verschwommen wie Traumbilder immer wieder Tiermotive auf.

Sofron wendet verschiedene Mischtechniken an, bearbeitet Papier und Leinwand mit Pinsel, Spachtel und Kugelschreiber. 

 

Vom Künstler persönlich signiert - Die Joan-Sofron-Ausstellung wird bis zum 20. Februar verlängert

Die Ausstellung Joan Sofrons in der Sparkassen-Galerie hat ein großes Echo bei Kunstinteressierten aus Nah und Fern gefunden. Selbst aus Paderborn und Lippstadt kommen Besucher, um sich über diese wohl einmaligen Maltechniken zu informieren. Der Künstler hat sich daher entschlossen, die Ausstellung bis zum 20. Februar zu verlängern, um weiteren Kunstliebhabern den Besuch zu ermöglichen. Mittlerweile können neben den Originalen auch wertvolle Kunstdrucke von Joan Sofron erworben werden. Auf Wunsch werden die Exponate persönlich signiert. 

Pressemitteilung Sparkasse Warstein-Rüthen, 10.02.1993

 

Preisverleihung mit Zauber-Vorstellung bei Telekom Detmold - Kinder malten für neue Telefonbücher

Die Botschaft hören alle gern: Telekom setzt verstärkt auf Kundenorientierung mit Dialogfähigkeit. Telekom will zum kundenfreundlichsten Dienstleistungsunternehmen Deutschlands werden. Einen Beitrag zu dieser Unternehmensphilosophie bedeutete die Malaktion "Kinder malen fürs neue Telefonbuch". Eine liebevoll aufbereitete Preisverleihung im Rahmen eines Kinderfestes im Fernmeldeamt Detmold krönte das fürwahr imagefördernde Projekt.

114 verschiedene amtliche Telefonbücher erscheinen Jahr für Jahr. Die Auflage von 29 Millionen bedeutet ein Potential, mit dem man etwas "bewirken" kann. Die neuen Bücher erscheinen ab Mai 1994. Die "Telekom-Bestseller" für Detmold, Höxter und Paderborn werden nach dem Berliner Telefonbuch Mitte Mai in einer Auflage von mehr als 300.000 Exemplaren ausgeliefert. Glänzende Idee: Kindern, den Kunden von morgen, die Chance zu einer Präsentation einzuräumen. Unter dem Motto "Von Mensch zu Mensch" haben sich über 1.000 Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren am Telekom-Malwettbewerb für die Region Detmold, Höxter und Paderborn beteiligt. Gesucht wurden die Titelbilder für das amtliche Telefonbuch und das Branchentelefonbuch der Region. Um dem Projekt Gesicht und Gewicht zu geben, scheuten die Veranstalter keine Mühen, eine zehnköpfige Jury zu bilden, die aus den Einsendungen der kleinen Künstler die ansprechendsten Bilder auswählte. Und diese Jury konnte sich sehen lassen: Landrat Reinold Stücke (Paderborn), Landrat Dr. Karl Schneider (für Höxter), Landrat Hans Pohl, freischaffender Maler und Grafiker Joan Sofron (Paderborn), Karl-Heinz Westphal von De-Te-Medien (Hannover), H. Reinecke (Maximilian-Verlag Detmold), Professorin Kempf-Jannssen von der Universität/Gesamthochschule Paderborn, zwei Redakteurinnen von in Bielefeld erscheinenden Tageszeitungen und der Leiter der Telekom-Niederlassung Detmold Manfred Wabnik. Professorin Kempf-Jannssen erläuterte die beiden Erstplazierungen. Keine betont märchenhaft-kindlichen Motive hätten das Rennen gemacht, sondern ganz im Sinne des Mottos "Von Mensch zu Mensch" übergreifende Darstellungen. Die Expertin betonte, dass die Präsenz von Kinder-Leistungen in der Gegenwart auf den Titelseiten der zu den meistgenutzten Büchern gehörenden Telefonbüchern gesellschafts- und kulturpolitisch hoch veranschlagt werden müsse.

Manfred Wabnik, der Detmolder Telekom-Niederlassungs-Leiter, überreichte freudig die Preise (Bücher, Uhren, Malmaterialien etc.). Die beiden Erstplatzierten Eliza Richter und Helene Christiani lud er mit ihren Eltern zum Telekom-Kinderfest am 25. April 1994 nach Bonn ein. Die siebenjährige Eliza aus Altenbeken malte das Titelbild für das amtliche Telefonbuch für die Bereiche Detmold, Höxter, Paderborn. Es beinhaltet eine optimale optische Umsetzung des Leitgedankens "Von Mensch zu Mensch": zu sehen ist eine Erdkugel, auf der Angehörige verschiedener Volksgruppen in ihren tpyischen Trachten stehen und miteinander telefonieren. Die elfjährige Helene Christiani aus Paderborn malte das Titelbild für das Branchentelefonbuch "Gelbe Seiten" für Detmold, Höxter und Paderborn. Zu sehen ist eine typische Büroarbeitsplatzsituation mit moderner Telekommunikationstechnik.

Die weiteren Preise gingen an Eva-Maria Wiedner aus Delbrück, Ann-Kathrin Hickl aus Detmold, Britta Kohaupt aus Bad Lippspringe, Markus Thiesmann aus Westenholz, Carolin Lagers aus Borchen-Alfen, Namiko Muta aus Detnmold, Nele Förster aus Blomberg, Stefanie Hahmeier aus Detmold.

Bei Kaffee und Kuchen und einer einstündigen Vorstellung des Zauberers Brunetti (mit seinem speziellen reizvollen Kinderprogramm), verging das Kinderfest wie im Fluge.

Lippe Aktuell, 23.01.1994

 

Überraschende Spontanität - Ausstellung: Bilder von J. Sofron

Joan Sofron, ein junger Rumäne, erfreut sich bereits internationaler Anerkennung. Bis zu 10.000 Mark muss ein Kunstliebhaber für einen Sofron bezahlen. Wer sich das nicht leisten kann, aber dennoch einen Teil der Werke des Malers sehen will, sollte zur Sparkasse Warstein kommen, denn in der Galerie wird heute um 17.00 Uhr eine der wenigen in Deutschland zu sehenden Kunstausstellungen des Malers eröffnet. 

Herbert Winneburg, ein Freund der Sofronschen Stilrichtung, eröffnet mit einleitenden Worten zum Leben Sofrons und seiner Kunstrichtung die Vernissage.

Sofron arbeitet nicht nach Plan, seine Bilder drücken eine frische und überraschende Spontanität aus. Sie entstehen erst beim Prozess des Malens selbst, wodurch man vermuten könnte, es würde ein Chaos entstehen. Mitglieder der Städtischen Musikschule werden die Eröffnung musikalisch umrahmen. 

WP

 

Joan Sofron stellt Arbeiten aus: Sprachlosigkeit durch Malerei überwinden ...

"In der Kürze liegt die Würze", dieses Sprichwort mag auch für die Ausstellung von Joan Sofron im Hiddeser Haus des Gastes zutreffen. Durch Renovierungsarbeiten der Räumlichkeiten kam es zu einer Verschiebung der Termine. Nur knapp eine Woche, vom 13. bis zum 17. Januar, können die Besucher die Kunstwerke besichtigen. Um die Arbeiten des Künstlers Joan Sofron zu verstehen, muss man sich erst mit seinem Lebensweg beschäftigen. Joan S0ofron ist 1965 in Transsilvanien geboren und hat dort nach dem Abitur mit dem Studium der Philosophie begonnen. In dieser Zeit änderte sich das Leben des jungen Mannes grundlegend. Er stand nach einem totalen Nierenversagen am Rande des Todes und nur dem beispiellosen Einsatz seiner Freunde und Bekannten in der Bundesrepublik ist es zu verdanken, dass ihm im Detmolder Krankenhaus geholfen werden konnte. 

Mit diesem Vorfall änderte sich das Leben des Künstlers von Grund auf. Diese Erkrankung, die ihm keine übliche berufliche Ausbildung und Tätigkeit zuließ, veranlasste ihn, die Malerei als Kommunikations- und Identifikationsmöglichkeit für sich zu nutzen. Diese Krise, zusammen mit dem Unvermögen sich in der Deutschen Sprache zu verständigen, brachte ihn zur Malerei.

Bereits in seiner frühen Kindheit begann er mit der Malerei, zeichnete alles, was ihm unter die Augen kam. Diese Fähigkeit hat er sich bis heute erhalten. Der Künstler Sofron kopiert nichts, sondern zeichnet alles aus sich heraus. Nach einer Phase der gegenständlichen Malerei hat er sich der abstrakten Malerei zugewandt. Er malt dynamische Bilder, die förmlich vor Farb- und Strukturkombinationen zu explodieren scheinen. Für die Hintergründe benutzt er Airbrush-Techniken, die er mit Mischtechniken wie Pinsel, Spachtel und sonstigen Hilfsmitteln zu kombinieren versteht.

In seiner abstrakten Gestaltung der Bilder überlässt Joan Sofron dem Betrachter die Freiheit der Interpretation. Figuren nehmen vor dem Auge des Beobachters Gestalt an, den Urvogel in seinem farbenprächtigen Gefieder, die Languste mit ihren tastenden Fühlern oder die alte Frau mit ihrem traurigen Gesicht. Mit seiner künstlerischen Entfaltung und Entwicklung gelingt es ihm ein Stück Sprachlosigkeit zu überbrücken. 

Brannolte

 

Joan Sofron: Vom Hobbymaler zum Künstler mit Ansprüchen. Seine sprache ist das Papier und der Pinsel

Junger Rumäne verkürzte Warten auf Niere mit Malen.

Als Joan Sofron vor fünf Jahren seine Heimat Rumänien verließ, da war die Zeit knapp. Die Ärzte gaben ihm nur noch zehn Tage zu leben. Der 18jährige litt an akutem Nierenversagen. Nur ein Dialysegerät konnte ihn retten. Soforn kam nach Detmold ins Kreiskrankenhaus. "Das ist jetzt Vergangenheit". Auch das jahrelange Warten auf die Niere. Im August vergangenen Jahres war es endlich soweit: "In Göttingen wurde mir die Niere eingesetzt. Und jetzt fühle ich mich einfach gut".

Eine Geschichte mit Happyend, nicht nur, was die Gesundheit betrifft. "Diese Zeit hat mich weitergebracht", sagt der 23jährige, der sich während der Krankheit die Malerei zu seinem Lebensinhalt erkoren hat. "Als ich nach Deutschland kam, da konnte ich kaum Deutsch, konnte Schmerz und Sorgen nicht ausdrücken". Papier und Pinsel wurden zu seiner Sprache.

"Alles, was in meinem Inneren ablief, habe ich gemalt", erinnert sich Sofron an die Anfänge. Pure Phantasie, verdrängte Visionen und gelebte Gefühle landeten in Öl auf der Leinwand. "Das hat mich irgendwie erleichtert. Das Malen lenkte von allen Ängsten ab und machte mich richtig selbstbewusst". So selbstbewusst, dass Sofron sogar an Ausstellungen denkt. Denn aus einem Hobbymaler ist in den Jahren ein Künstler mit Ansprüchen geworden. Aus einem Autodidakten ein Schüler der Malschule Stanke, "wo ich vor allem meine Technik verbessert habe". Vorbei ist die Zeit des "Einfach-Ausprobieren". Sofron: "Damit kommt man irgendwann nicht mehr weiter".

Aber: "Festlegen auf eine einzige Technik oder auf ein begrenztes Themenspektrum will ich mich nicht". Ein Querschnitt von allem - das ist das, was Sofron will. Sein größtes Interesse gilt sozial-kritischen Themen, die er in surrealistisch anmutenden Ölbildern und Cartoons darstellt. "So, wie ich das empfinde". 

Marks

 

Joan Sofron stellt aus

Noch bis Ende des Monats haben Kunstfreunde das Vergnügen, in der Dresdner Bank Bilder des renomierten und international bekannten Künstlers Joan Sofron zu sehen. Kunstausstellungen bietet die Dresdner Bank in Minden schon seit längerem ihren Kunden und der Mindener Bevölkerung an. Zur Ausstellungseröffnung begrüßte Bankdirektor Siegfried Scholz mehr als hundert Gäste. 

Der Stil des 29jährigen Rumänen, der seit einiger Zeit in Paderborn wohnt, ist charakteristisch durch Spuren eines emotionalen Tachismus und der informellen Malerei, die durch spontane Farbflecke und Linien wesentlich geprägt ist: Filigrane Zahnräder reihen sich wie Uhrwerke aneinander und verschmelzen mit Formelementen, die sonst in der Industrie zu finden sind.

Joan Sofrons Bilder laden noch bis zum 1. Dezember während der Schalteröffnungszeiten der Dresdner Bank zur eigenen Interpretation ein. 

Westfalenblatt 25.11.1994, Lokalteil Minden

 

Im Haus des Gastes Hiddesen bis 17. Januar, Kurz-Ausstellung von Joan Sofron hat eine sensationelle Resonanz

Abstrakte Bilder von faszinierender "An"-Sprachkraft

Das Phänomen des unmittelbar "An"-Sprechens, ja des Betörend-Überrumpelnden ist selten bei Ausstellungen mit Werken, die zur Kategorie abstrakte bildende Kunst gehören. Von einem solch "phänomenalen" Ereignis ist zu berichten. Gleich in der ersten Stunde nach dem offiziellen Teil der ersten Vernissage in diesem Jahr im Haus des Gastes Hiddesen waren mehr als ein Dutzend der Mischtechnik und Ölbilder von Joan Sofron mit jenem roten Punkt versehen, der beinhaltet, dass das Bild einen Käufer gefunden hat. Dem aus Rumänien stammenden jungen Künstler ist dieser Erfolg umso mehr zu gönnen, als er in Deutschland, vor allen im Detmolder Kreiskrankenhaus, im vollen sinne der Worte einen Kampf auf Leben und Tod (Nierenerkrankung) gewann. "Vor einem Jahr riet ich", so der Geschäftsführer der Kurverwaltung Hiddesen GmbH, Winnenburg, in einem Gespräch mit Lippe aktuell, "als mir Herr Sofron konventionell realistische Bilder vorlegte, er möge noch an sich arbeiten und sich bemühen, eine eigene Note zu finden." Nun - diese eigene Note ist in der Schau, die infolge von sich ausdehnenden Renovierungsarbeiten im Hiddeser Gästehaus nur bis zum 17. Januar gezeigt werden kann - programmgemäß beginnt am 20. Januar die zweite Ausstellung in 1991 - auf jedem Blatt zu orten.

I. ... und zu bewundern. Autodidaktisch hat Sofron innerhalb eines Jahres die Empfehlung von Herbert Winnenburg sehr ernst nehmend, sich ein Zentrum von unverwechselbarem kreativen Sosein freigeschaufelt. Weniger Bilder, die einem mit Jugendstilelementen durchsetzten, bombastisch-dekorativen Surrealismus Referenz erweisen (wie z. B. das Mischtechnikbild "Lebennsschiff" 1989) stehen Serien von Blättern gegenüber, die "Informelle Kunst" der edelsten Art beinhatlen. Das Typische der Informel-Kunst ist zu konstatieren: das Fehlen jeglicher, auch nicht kleinste Reste eines geometrischen Konstruktivismus aufweisenden organisierten Formstruktur. Sich überlagernde Linienbündel, "spontan" gemalte Farbflecken und Linien, bisweilen an Hertungs Linien-Rhythmik erinnern, saugen die Augen an. Abstrakte Kleinodien, in ihrer Reizsynthese von Impulsivität und rational gesteuerter Disziplin schwer zu definieren. Allemal auch in den Farbenmixturen ein autonomes Erlebnis. Der Wirkung kommt zugute, dass Sofron um die abstrakten Kompositionen herum freie Flächen lässt. Diese Methode schafft gewissermaßen zwischen Bild und Betrachter eine optimale konzentrierte Kommunikation. Andere Blätter, deren Fläche voll bemalt sind, wirken wie Miniimperien der Technik. Uhrwerkräder mischen sich mit wie Bestandteil von Maschinen wirkenden Formelementen. Akribisch-fein durchgestaltete Strukturen mit dem Flair des (Sympathisch)-Geheimnisvollen.

II. Wie ein Lauffeuer ist die Kunde von diesem sensationellen Debüt eines sein Brot als Verkäufer verdienenden Künstlers durch Detmold gegangen. Die Stadt wäre gut beraten, sich zwei bis drei der ungewöhnlich preisgünstigen Bilder zu sichern. 

III. Bleibt dem Chronisten noch noble Pflicht, einen Abschnitt aus der wiederum sehr informativen Einführung von Herbert Winnenburg zu zitieren: "Joan Sofron ist 1965 in Transsilvanien geboren und hat dort nach dem Abitur mit dem Studium der Philosophie in Klausenberg begonnen. In dieser Zeit änderte sich das Leben des fröhlichen jungen Mannes vollkommen. Er stand plötzlich mit einem totalen Nierenversagen am Rande des Todes. In Rumänien konnte ihm medizinisch nicht geholfen werden. Da dies über Freunde auch in Deutschland bekannt wurde, setzte eine beispiellose Hilfsaktion ein, die damals Schlagzeilen machte. Das Detmolder Krankenhaus mit seinem Chefarzt Dr. Lampe hatte als einziges von vielen angefragten, trotz ungeklärter Kostenfrage, eine direkte Behandlung zugesagt. Diese lebensrettende Zusage kam in letzter Minute und bedeutete für Joan Sofron fast soviel wie eine Wiedergeburt."

IV: Fazit: Die edle Dynamik von Sofrons Formensprache bedeutet im Bereich der abstrakten Malerei, in der Scharlatanerie noch nicht ausgestorben ist, ein Beitrag zur sich abzeichnenden (Neu)-Inthronisation von gewichtiger Seriosität

Kultur Aktuell, Dr. H. Wi.

 

Sofron-Werke bei "Art Expo" in New York, Kometenhafter Aufstieg

Ein rumänischer "Amateurmaler", in seinem Land kaum bekannt, kommt durch einen unglücklichen Zufall nach Deutschland - auf Grund eines bevorstehenden Nierenversagens, das ihm auf jeden Fall sein Leben gekostet hätte, konnte er nur hier medizinische Hilfe erwarten. Der Maler wurde gerettet. Fernab seiner Heimat, seiner Familie, der deutschen Sprache nicht mächtig und ein wenig in Isolation versunken, nutzt er die Kunst, um seine Probleme, Gefühle und Empfindungen zu verarbeiten. Eineinhalb Jahre arbeitet er konzentriert an sich und stellt seine ersten Bilder aus: Praktisch aus dem Nichts schoß der Künstler kometenhaft nach oben, verglühte aber nicht, sondern glänzt nun am, man kann schon sagen internationalen Nachwuchskünstlerhimmel, denn in naher Zukunft werden einige seiner Werke auf der "Art Expo" in New York ausgestellt. 

Eine abgegriffene Romanhandlung? Nein - es ist die unverfälschliche Realität, die aber weniger in Joan Sofrons Bildern zur Sprache kommt. Joan Sofron: Vor drei Monaten stellte er zum ersten Mal seine Bilder im Hiddeser Haus des Gastes aus. Betrachter und Kritiker waren begeistert und prophezeiten ihm eine steile Karriere. Sofron wurde von der Kunstagentur Lamas Art, der zahlreiche internationle Künstler angehören, unter Vertrag genommen. Im März dieses Jahres stellte Sofron schließlich 21 seiner Werke auf der Kunstmesse "Ambiente" in Frankfurt aus. Die österreichische Agentur Catar reservierte ihm für die nächste "Ambiente" schon im Voraus Arbeiten. Doch er behält Kontakt zum nahen Publikum. Am Wochenende eröffnete er seine Ausstellung mit seinen neuesten Mischtechnikbildern im Einrichtungshaus M. Grachten - S - Dienst (Pivitsheide). Herbert Winnenburg, der diesmal nicht in seiner Funktion als Leiter des Amtes für Fremdenverkehr und Kultur der Stadt Detmold und Geschäftsführer der Kurverwaltung Hiddesen GmbH vertreten, sondern als Freund der sofronschen Stilrichtung anwesend war, eröffenete durch ein paar einleitende Worte zum Leben Sofrons und seiner Kunstrichtung die gutbesuchte Vernissage. Der Künstler Sofron arbeitet nicht nach Plan, seine Bilder drücken eine frische und überraschende Spontanität aus. Seine Bilder enstehen erst beim Prozess des Malens selbst, wodurch man vermuten könnte, es würde ein heilloses Chaos entstehen. Aber die Antithese tritt ein. Seine Farbstrukturen, seine Linein, seine Formen konzentrieren sich harmonisch auf einen konkreten Punkt, von dem aus der Betrachter gefesselt wird. Sofron komponiert seine Bilder aus sich heraus, nichts ist kopiert, nichts übernommen. Jeglicher Hang zur Gegenständlichkeit geht verloren, seine abstrakten Strukturen und seine Farbsymbolik lassen keine Langeweile aufkommen, sind von Werk zu Werk different und lassen die nötige Freiheit für individuelle Interpretationen. Freude, Trauer, Schmerz und Hoffnung werden in Sofrons Bildern vereint und kommen in ihrer Komplexion bestechend zum Tragen. 

Lippische Landes-Zeitung vom 04.05.1991

 

"Shooting star" des Jahres ist der 25jährige gebürtige Rumäne Joan Sofron. Für den in Detmold lebenden Maler begann mit seiner Ausstellung in Hiddesen im Januar eine Blitzkarriere. Die Verlage reißen sich um ihm, der Verkauf seiner Bilder - das Foto zeigt seine Arbeit "Zeitmaschine" - floriert. Am morgigen Sonntag, 28. April, wird um 11 Uhr eine Ausstellung bei der Firma Grachten, Moorweg 7 in Detmold-Pivitsheide, eröffnet. Sofron fertigte bereits 1974 erste Skizzen und Zeichnungen an. 1982 machte er Abitur und begann, in Klausenburg Philosophie zu studieren. Seit seiner Übersiedlung nach Deutschland im Jahre 1984 arbetiet er als freischaffender Künstler und Werbegrafiker. 

 

Gefragter Maler stellt in Sparkasse aus: Sofrons zweites Leben

"Ein rumänischer Amateurmaler", in seinem Land kaum bekannt, kommt durch einen unglücklichen Zufall nach Deutschland. Wegen eines bevorstehenden Nierenversagens, das ihm daheim auf jeden Fall sein Leben gekostet hätte, sucht er medizinische Hilfe im Westen. Der Maler wird gerettet. Fast in letzter Minute erklärt sich der Chefarzt des Detmolder Kreiskrankenhauses bereit, den Patienten aus Rumänien aufzunehmen, zu behandeln und zu operieren.

Das war 1986 - das zweite Leben des Joan Sofron begann. Ohne Eltern, Freunde und Bekannte, der Sprache nicht mächtig, in einem fremden Land, begann er mutig seine Zukunft. Nach diversen Gelegenheitsjobs versuchte er sich in Malerei. Diese half ihm, Depressionen zu meistern und wieder Freude am Leben zu bekommen. 1 1/2 Jahre arbeitet er konzentriert an sich und stellte dann in Detmold seine ersten Exponate aus. In dieser seiner ersten Ausstellung verkaufte Joan Sofron fast alle seiner Bilder.

Heute, gut zwei Jahre später, ist Joan Sofron ein gefragter Maler, der sich bereits internationaler Anerkennung erfreut. Bis zu 10.000 Mark muss der Kunstliebhaber für ein en Sofron bezahlen. Kunstakademien und -Galerien in aller Welt geben Joan Sofron immer wieder die Möglichkeit, seine Bilder vorzustellen.

Joan Sofron arbeitet nicht nach Plan, seine Bilder drücken eine frische und überraschende Spontanität aus. Am morgigen Freitag um 17 Uhr wird in der Sparkasse in Warstein eine der wenigen in Deutschland zu sehenden Kunstausstellungen dieses rumänsichen Künstlers eröffnet. Die Musikschule Warstein umrahmt die Vernissage musikalisch.

WA 21.01.1993

 

Joan Sofron stellt Bilder aus

Bilder des in Rumänien geborenen Malers Joan Sofron können demnächst in der Galerie der Sparkasse Warstein-Rüthen bewundert werden. Die Ausstellung wird am Freitag, 22. Januar um 17 Uhr eröffnet und bietet bis zum 10. Februar die Möglichkeit, sich über das Schaffen des erst 27jährigen, der 1984 nach Deutschland übersiedelte und seit September 1992 in Paderborn lebt und arbeitet, zu informieren. 

 

Ausstellung mit Werken Joan Sofrons im Landesmuseum eröffnet - Das Malen als "Ventil für Schmerz und auch Hoffnung" 

Die Liebe zur Kunst wurde ihm in die Wiege gelegt, denn sein Vater im rumänischen Transsilvanien war Musiker. Schon als kleiner Junge begann er mit dem Malen, und die Begeisterung wuchs von Jahr zu Jahr. Mit erst 28 Jahren .......Sofron den renommierten Vertretern der internationalen Kunstszene. Seine Bilder sind auf den wichtigen Ausstellungen wie der Art-Expo und der Ambiente vertreten, mit dem Ergebnis dessen, dass er von einem der größten Kunstverleger Detuschlands betreut wird. 

LR 16.08.1993

 

Broschüre über Maler Sofron erschienen

Eine mit vielen farbigen Abbildungen aufwartende Broschüre, die Schlaglichter auf das bisherige Schaffen des 1965 in Transsilvanien (Rumänien) geborenen Malers und Zeichners Joan Sofron wirft, ist erschienen. Sofron übersiedelte 1984 nach Deutschland, wurde in Detmold ansässig. In einem fast beispiellosen Karriere-Aufstieg eroberte er sich Kunstmessen, in- und ausländische Galerien und Kunstagenturen. In Detmold hat Sofron vor zwei Jahren mit einer bezwingenden Ausstellung im Haus des Gastes in Hiddesen seine Visitenkarte abgegeben.

Die Broschüre ist erhältlich beim Künstler: wohnhaft in Detmold, Willi-Hofmann-Straße 41, Telefon 35285. Als Geleitmotto in der Broschüre übernahm der Künstler einen charakteristischen Satz aus der anlässlich seiner Hiddeser Schau in Lippe aktuell erschienenen Rezension: "Die edle Dynamik von Sofrons Formensprache bedeutet im Bereich der abstrakten Malerei, in der Scharlatanerie noch nicht ausgestorben ist, einen Beitrag zur sich abzeichnenden (Neu)-Inthronisation von gewichtiger Seriosität". Das Foto zeigt Joan Sofron mit einem neuen Mischtechnikbild in der Kunstabteilung des Detmolder Karstadt-Warenhauses.

Foto: Wissig

 

Ausstellung mit Werken von Joan Sofron ab 15. August im Lippischen Landesmuseum

"Farbe und Formen" heißt eine Ausstellung, die am Sonntag, 15. August um 11.30 Uhr, im Lippischen Landesmuseum eröffnet wird. Eine Einführung in die bis 29. August dauernde Schau gibt der Leiter des Kultur- und Fremdenverkehrsamtes Detmold Herbert Winnenburg. Begrüßungsworte spricht Kulturausschussvorsitzender Dieter Dubbert.

Der "Aufstieg" des völlig unbekannten, heute 28jährigen Künstlers, der aus Rumänien stammt und 1984 in die Bundesrepublik übersiedelte (hier bis vor zwei Jahren in Detmold und dann in Paderborn ansässig) ist unauflöslich mit der "Wunderschönen" verbunden. Vor drei Jahren riet Herbert Winnenburg dem jungen Rumänen als dieser erste Arbeiten in einem konventionell-realisitschen Stil vorlegte, an sich zu arbeiten und einen eigenen Stil zu finden. Sofron nahm sich diesen Rat zu Herzen. Seine erste größere Ausstellung hierzulande im Haus des Gastes in Hiddesen überraschte mit nicht gegenständlichen eigenwilligen Bildern, von denen suggestive Wirkugnen ausgingen. Auf zahlreichen Kunstmessen und bei Agenturen wurde Sofron in Windeseile ein Begriff. Am Beispiel Joan Sofron lässt sich die Behauptung aufstellen, dass in einer von Leid und Unrecht umlauerten Welt es durchaus ein gültiges Schicksal gibt. Dem Wunder der Überwindung einer lebensbedrohenden Krankheit, zu deren Heilung deutsche Menschen und Ärzte (darunter auch etliche in Lippe!) beigetragen haben, folgte das Wunder einer sich zu Ausnahme-Niveau aufschwingenden kreativen Entwicklung. Joan Sofron muss heute mit Fug und Recht zu den wichtigsten jungen Malern der abstrakten Richtung auf dem europäischen Kontinent gezählt werden. 

Die Bedeutung von Joan Sofron wird nicht zuletzt dadurch unterstrichen, dass im  verganenen Jahr ein Katalog erschienen ist, in dem vierzehn Bilder erläutert sind. Die farbliche Qualität wird durch Kunstdruckpapier aufs Eindrucksvollste deutlich. Als Motto ist zu lesen, was der Chronist anlässlich der faszinierenden Ausstellung im Gästehaus Hiddesen in einer Rezension geschrieben hat. "Die edle Dynamik von Sofrons Formensprache bedeutet im Bereich der abstrakten Malerei, in der Scharlatanerie noch nicht ausgestorben ist, einen Beitrag zur sich abzeichnenden (Neu)-Inthronisation von gewichtiger Seriosität". Spuren eines Tachismus und der durch spontane Farbflecken und Linien wesentlich geprägten informellen Malerei sind zu orten. Doch selbst bei exaktester Analyse schimmern keine klar zu definierenden Einflusszonen auf. Eine bannende Synthese von Impulsivität und rational gesteurter Diszipin, von verschwenderischem Einfallsreichtum und hellwacher Lust zu Ordnungsfaktoren ist die gravierende individuelle Leistung des jungen Künstlers. 

Joan Sofron wurde am 10. Juni 1965 in Transsilvanien (Rumänien) geboren. Vita: 1982 Abitur und gleichzeitig Beginn mit dem Studium der Philosophie in Klausenburg. 1984 Übersiedlung nach Westdeutschland. Arbeit als Autodidakt, Grafiker, Maler. Ausstellungen im In- und Ausland. Sofrons Arbeiten befinden sich in öffentlichen Sammlungen und in Privatbesitz.

Lippe Aktuell 8.8.1993

 

Galerie Wagner in Eilshausen eröffnet heute Gemeinschaftsausstellung - Bildwelten und Keramikkunst

Heute um 17 Uhr wird in der Galerie Wagner an der Bünder Straße 373 in Eilshausen eine Ausstellung eröffnet, die bis 4. Dezember Arbeiten von Joan Sofron, Emil Zidek, Werner P. Neck und der Keramikerin Christine Paschko vorstellt.

Ladies first. Christine Paschko zeigt künstlerische Gebrauchskeramik von hohem Niveau und eher fröhliche Objekte aus dem irdenen Material. Da sitzen witzige Hühner und liegen Katzen mit lila Ohren zwischen ausgefallenen Vasen, deren Oberflächen mit Blattwerk oder Strukturen geschmückt sind. Sehr schön sind Schalen mit durchbrochenem Blattrand und Dosen mal mit Nilpferd, mal mit Widder als Griff.

Passend zur nahenden Weihnacht sind handgeformte Engel mit Knopfaugen vertreten, niedlich, aber nicht süßlich. An Schweden erinnert ein Leuchterengel. Viele der ausgeformten Kerzenschalen lassen sich zu mehrflammigen Objekten arrangieren, eine reizvolle Idee der Löhnerin. Bemerkenswert ist die handwerkliche Qualität der Keramikarbeiten, von denen sich eingie schon im bildhauerrischen Bereich bewegen. Was gefällt, sind auch die feien Glasuren, die eher dezent, hinter der Form zurücktretend, ein weiteres Gütesiegel sind. 

Mit ostwestfälischen Landschaftsporträts ist Emil Zidek vertreten. Der mittlerweile 83jährige Wahl-Herforder hat Felder mit aufgestellten Getreidegarben, Bachläufe und Teichansichten gemalt. Die Garben fand er in Löhne, wo der Verein "Vom Korn zum Brot" noch die traditionelle Getreideernte praktiziert. Obwohl Zidek vor der Natur arbeitet, sind seine Bilder nicht Abklatsch, sondern Interpretation des Ravensberger Landes, die er mit kantigem Strich und gut aufeinander abgestimmten Farben auf die Leinwand bringt. Das Zidek malerisch auch mit Blumen umzugehen versteht, zeigen Stilleben.

Als Vertreter der gegenständlichen Malerei hat sich der Bünder Werner P. Neck immer schon verstanden. In impressionistischer Auffassung geht er seine Motive an. Er zeigt idyllische Winkel in bäuerlichen Gärten, vertraute Architektur, Landschaft von hier. Seine Bilder zeigen eine intakte Welt. Das gilt auch für seine gemalten Griechenlanderinnerungen. Typisches hat er eingefangen und in seinen Motiven auf stimmungsvolle Licht-Schatten-Wirkungen gesetzt. 

Völlig anders sind die Bildwelten des jungen Rumänen Joan Sofron, der in Paderborn lebt. Zumeist bewegt er sich in gegenstandslosen Farbklängen, die er in eigenwilligen Formen in oft gemalte Passepartous stellt. Zahnränder, die ineinander greifen, Symbole und Zeichen, Pfeile und sternartige Kreise ordnet er seinen Kompositionen zu, in denen Gold eine oft wiederkehrende Akzentuierung ist. Kalligraphische Elemente wecken die Assoziation Schrift, sind aber als solche nicht zu identifizieren. Vielfach arbeitet Sofron nach dem Prinzip der Collage. Allerdings greift er nie auf fremde, sondern grundsätzlcih auf eigene "Bausteine" zurück, so dass ein Sofron durch und durch ein Original ist. In einigen dieser Elemente erweist er sich als brillanter Zeichner, wie überhaupt alle Arbeiten von hohem technischen Können zeugen.

Lothar Nenz

 

Werke mit positiver Leuchtkraft - Ausstellung des rumänischen Künstlers Joan Sofron im Burggrafiat dauert noch bis 6. Februar

Seine Kunst ist allgegenwärtig. Man sieht sie im Alltag, hält sie in der Hand, ohne unbedingt den Urheber zu kennen. Der rumänische Künstler Joan Sofron stellt sein Wirken bewusst in den Dienst der Wirtschaft. In einem großen Baumarkt weisen von ihm gestaltete Schilder den Weg. Seine Bilder sind auf Telefonkarten genauso präsent wie seine Skulpturen in den Banken. Bei der Ausstellungseröffnung im Burggrafiat erklärte der Maler, dessen Bild oft graphische Elemente von akribischer Exaktheit enthalten, den zahlreichen Gästen seinen Werdegang und seine Philosophie.

Bis zu seinem Nierenleiden mit 18 Jahren hatte der in Transsylvanien geborene Joan Sofron eine glückliche Kindheit verlebt. Es verschlug ihn nach Deutschland, wo er dank Dialyse und Transplantationen ein neues Leben anfangen konnte. "Meine jetzige Arbeit hat mir über die ganze Zeit hinweggeholfen", beschreibt Sofron den Stellenwert der Malerei für seine Persönlichkeit. Sie hilft ihm, seine Visionen zu verwirklichen, Kunst und Produkte zu verknüpfen.

Das "Zauberwort" für den Künstler heißt Ästhetik. Um seine Philosophie zu verdeutlichen, zitierte Joan Sofron den Musiker Schumann: "Was ist des Künstlers Beruf, Licht in die Tiefe des menschlichen Herzens zu senden.". Die im Burggrafiat ausgestellten (verkäuflichen) Werke scheinen tatsächlich eine positive Leuchtkraft zu besitzen. Acrylfarben, die der Maler mit diversen Beimengungen wie etwa Eigelb versieht, strahlen von sanftem Pastell bis hin zu kräftigen Farben in sehr dynamischen, häufig mit Kalligraphien versehenen abstrakten Werken mit harmonisch eingefügten gegenständlichen Elementen. Farb-, Motiv- und Materialkompositionen verleihen den Bildern und Kollagen nicht selten eine mystische Komponente.

Bürgermeister Knut Benkert bezeichnete die Kunst Sofrons als "repräsentativen Querschnitt des 20. und 21. Jahrhunderts" und schlug einen Bogen zu den Darbietungen der Sopranistin Kirsten Schierbaum und der Pianistin Susanne Klar, die mit Werken des Wiener Komponisten Alban Berg die Vernissage musikalisch einfühlsam umrahmten. Bergs Musik verbinde die Tradition des 19. Jahrhunderts mit der damals als revolutionär empfundenen 12-Ton-Technik. Analoges könne man auch bei den Kompositionen des "arrivierten und erfolgreichen" Malers Joan Sofron erkennen, die Anregungen und Visionen für einen freien Lauf der Phantasie zuließen, so Benkert. 

Bild: Axel Schmidt

 

Ausstellung wird noch verlängert

Die Ausstellung Joan Sofrons, die seit dem 22. Januar in der Sparkassen-Galerie zu bewundern ist, hat mittlerweile ein großes Echo bei Kunstinteressierten gefunden. Der Künstler hat sich daher entschlossen, die Ausstellung nicht wie geplant am 10. Februar abzubauen, sondern sie bis zum 20. Februar zu verlängern. neben den Originalen können auch wertvolle Kunstdrucke von Joan Sofron erworben werden. 

Pressemittelung Sparkasse Warstein-Rüthen, 10.02.1993

 

Hamburghyp - in neuen Geschäftsräumen

Mit einer Ausstellung von Werken des Künstlers Joan Sofron (30) eröffnete Direktor Hans Peter Koppenberg die neuen Geschäftsräume der HamburgHyp in der II. Etage der Wißstraße 14 - 18 am Hansaplatz.

In dem traditionsreichen Gebäude - seit 1932 ist dort die Dresdner Bank präsent - erfolgt nun eine Ausweitung des Finanzierungsangebotes.

Zusammen mit der Hamburg-Hyp als Finanzierer für gewerbliche und wohnwirtschaftliche Immobilien, bietet die Dresdner Bank mit ihrer Vermögensberatuing eine neue "Dimension der Kundenberatung" an, wie Hans Gerd Wünnenberg von der Geschäftsleitung der Dresdner Bank das neue Angebot umriss.

In die sachlich hell gestalteten Räume fügten sich harmonisch und belebend die Bilder von Joan Sofron. Der gebürtige Rumäne studierte in seiner Heimat Philosophie und machte das Malen seit seinem Umzug nach Deutschland im Jahr 1984 zum Beruf. Zunächst malte er mehrere Jahre strikt realistisch, schwenkte dann auf Experimentelles über. Erst seit vier Jahren gibt er seinen Bildern Titel, um dem Betrachter "Grenzen für die Phantasie" zu ziehen. 

Seine Bilder fanden lebhaftes Interesse bei den Besuchern der HamburgHyp. Herr Koppenberg plant auch für die Zukunft weitere interessante Ausstellungen. 

Kultur

 

Schlange vor den Bildern einer Ausstellung standen am frühen Freitagabend die geladenen Gäste der Vernissage in der Warsteiner Sparkasse. Direktor Stiehl legte den Gästen die Werke des rumänischen Künstlers Joan Sofron wärmstens ans Herz und betonte, dass in Zeiten aufkeimender Ausländerfeindlichekit mit dieser Ausstellung auch ein kleines Zeichen gesetzt werden soll. Wer Sofrons sehenswerte Bilder einmal in Ruhe betrachten möchte: Die Ausstellung ist ab sofort während der Schalterstunden der Bank zu bewundern. 

Warsteiner Rundschau

 

Depressionen wurden durch die Malerei gemeistert - Junger Rumäne zeigt seine Werke in der Sparkassen-Galerie

"Ein rumänischer Amateurmaler", in seinem Land kaum bekannt, kommt durch einen unglücklichen Zufall nach Deutschland - aufgrund eines bevorstehenden Nierenversagens, das ihn auf jeden Fall sein Leben gekostet hätte, konnte er nur hier medizinische Hilfe erwarten. Der Maler wurde gerettet, fast in letzter Minute erklärte sich der Chefarzt des Detmolder Kreiskrankenhauses bereits, spontan und ohne behördliche Kostenübernahmeformalitäten den Patienten aus Rumänien aufzunehmen, zu behandeln und zu operieren.

Das war 1986 - das zweite Leben des Joan Sofron begann. Ohne Eltern, Freunde und Bekannte, der Sprache nicht mächtig, in einem fremden Land, begann er mutig seine Zukunft. Nach diversen Gelegenheitsjobs, versuchte er sich in Malerei. Diese half ihm, Depressionen zu meistern und  wieder Freude am Leben zu bekommen. 1 1/2 Jahre arbeitete er konzentriert an sich und stellte dann in Detmold seine ersten Exponate aus. In dieser seiner ersten Ausstellung verkaufte Joan Sofron 90 Prozent seiner Bilder. 

Heute, gut 2 Jahre später, ist Joan Sofron ein gefragter Maler, der sich bereits internationaler Anerkennung erfreut. Bis zu 10.000 DM muss der Kunstliebhaber für einen Sofron bezahlen, Kunstakademien und -Galerien in aller Welt geben Joan Sofron immer wieder die Möglichkeit, seine Bilder vorzustellen. Ob auf der "Art expo" in New York, auf der Kunstmesse "Ambiente" in Frankfurt oder auf großen Kunstmessen in Österreich sowie im übrigen Europa - Joan Sofrons Werke sind mittlerweile berühmt und gefragt. Doch Sofron hält weiterhin Kontakt zum nahen Publikum. 

Am kommenden Freitag um 17 Uhr wird in der Sparkasse in Warstein eine der wenigen in Deutschland zu sehenden Kunstausstellungen dieses rumänischen Künstlers eröffnet. Herbert Winnenburg, der diesmal nicht in seiner Funktion als Leiter des Amtes für Fremdenverkehr und Kultur der Stadt Detmold und Geschäftsführer der Kurverwaltung Hiddesen GmbH vertreten sein wird, sondern als Freund der Sofronschen Stilrichtung, eröffnet durch ein paar einleitende Worte zum Leben Sofrons und seiner Kunstrichtung die Vernissage.

Der Künstler Sofron arbeitet nicht nach Plan, seine Bilder drücken eine frische und überraschende Spontanität aus. Sie entstehen erst beim Prozess des Malens selbst, wodurch man vermuten könnten, es würde ein heilloses Chaos entstehen. Seine Farbstrukturen, seine Linien, seine Formen konzentrieren harmonisch auf einen konkreten Punkt, von dem aus der Betrachter gefesselt sein wird.

Die Ausstellungseröffnung am 22. Januar um 17 Uhr in der Sparkasse in Warstein wird musikalisch von Schülern bzw. Lehrern der städtischen Musikschule Warstein umrahmt. 

 

Gläserne Transparenz im Bad - Joan Sofron machte aus seinem Flachdach-Reihenhaus ein Kunstobjekt

Wie aus etwas ganz Alltäglichem etwas einmalig Besonderes werden kann, das zeigt Joan Soron mit seinem Haus: Aus dem gelb verklinkerten Flachdachbungalow wurde ein Kunstobjekt zum Wohnen und Arbeiten.

Schlafen unterm Halogenlicht-Sternenhimmel, baden in einer gläsernen Wanne, kochen zwischen surrealen Dekoren auf den Küchenschranktüren und Briefe schreiben in einem Zimmer, an dessen Wänden sich silberne und schwarze Blockstreifen aneinanderreihen: Zwölf Monate hat der Künstler, der seit Jahren mit Auftraggebern aus Industrie und Handel zusammenarbeitet, benötigt, um sein Standardhaus nach persönlichen Vorstellungen umzubauen. Dabei hatte der 40-jährige nicht nur sein eigenes Wohlbefinden im Sinn, sondern wollte auch künftigen Kunden ein eindrucksvolles Beispiel seiner kreativen Ideen präsentieren.

Kein Aufwand war Sofron bei diesem Projekt zu groß: Er ließ das Dach aufstemmen, um im Wohnzimmer Raumhöhe zu gewinnen, und an anderer Stelle ein Geschoss aufsetzen, um ein Maleratelier einzurichten; die gemauerte Wand zwischen Bad und Wohnraum wurde durch Glasscheiben ersetzt; auf Böden und Treppen liegt braunmarmorierter Granit aus Brasilien mit funkelnden Silbereinschlüssen und fast alle Türen sind aus Glas. 

Damit allein wäre der Einfamilienbau noch kein typisches Sofron-Haus. Was die besondere Atmosphäre ausmacht, sind Kunstobjekte, die die Handschrift des Hausherren tragen und in vielfältigen Variationen immer wieder zu sehen sind. Der kreisrunde, tiefblaue Planetenhimmel zum Beispiel liegt als Teppich den Bewohnern zu Füßen und schwebt als Leuchtkörper über ihren Köpfen; ein stilisierter Frauenakt ziert in kräftigen Farben die Gardinenbahnen; das Sofron-Markenzeichen der Portraitkopf ist raffiniert hinterleuchtet auf Lampen in der Wand und halbiert als Skulptur auf Anrichten zu sehen.

Bis in die letzte Ecke wurde das Haus durchgestylt, Joan Sofron und seine Frau Dido quartierten sich für die Zeit des Umbaus in einer Wohnung in Borchen ein. Über die Kosten schweigt sich der Künstler aus, einige hunderttausend Euro, so deutet er lediglich an, will er investiert haben. Auffallend ist schon die neue Fassade des Hauses mit ihren Kunststoffplatten, auf die eine Folie mit blau-silbernem Raster aufgezogen wurde. Den Nachbarn, so verrät der Bauherr, gefalle das Sofron-Haus als Farbtupfer im schlichten Siedlungsbau-Einerlei richtig gut. Da habe es am "Elisenhof" keine Probleme gegeben.

"Ich verliebe mich immer wieder in mein Haus", strahlt der kreative Querdenker beim Rundgang durch die Räume. Im Frühjahr will er unterm neuen Dach eine Malschule eröffnen. 

Westfäliches Volksblatt

 

Wohnen wie im Regenbogen - Das Haus als Visitenkarte: Joan Sofron will Erfolg - nun auch mit einer Malschule

Er gilt als der sprichwörtliche "bunte Hund" der Paderborner Kreativen. Meister der Inszenierung von Objekten - und seiner Selbst. Schon mehren sich die von ihm gestalteten Objekte im Stadtbild: Das größte Einrichtungshaus, eine Bank, Gaststätten. Nun hat Prof. Dr. h.c. Joan Sofron auch eine wirklich angemessene Visitenkarte. Für mehrere hunderttausend Euro ließ er sein Haus nach eigenen Entwürfen komplett aus- und umbauen.

Das Ergebnis ist auf den ersten Blick vor allem: Bunt. Am "Elisenhof 38", mitten in einer Einfamilien- und Reihenhaussiedlung im Paderborner Westen, lebt Joan Sofron mit Ehefrau Dido wie auf einem Regenbogen. Dem Haus ist kaum noch anzusehen, dass es sich vor einem Jahr noch um einen ganz normalen eineinhalbstöckigen Klinkerbau handelte. Jetzt präsentiert sich das Anwesen fast komplett in tiefblaue Alu-Dibont Platten gehüllt, auf denen Planeten-ähnliche Objekte im Raum zu stehen scheinen. Markant: Auf das nach oben um einen Meter erhöhte Erdgeschoss ließ Sofron ein 100-Quadratmeter-Atelier satteln. Dort will er ab Februar eigene Malkurse geben, vor allem für Kinder.

"Ich arbeite sehr gerne mit Kindern zusammen und will sie in ihrer Kreativität fördern, "verspricht Sofron Kurse, die sich von anderen Angeboten abheben sollen. "Wenn du mit Kindern arbeitest, bleibst du jung", die Maxime des 40-jährigen. Vor allem den Spaß am Malen will er an kleine Gruppen bis zu 10 Kindern vermitteln - zu einem Preis, über den er sich nach eigenen Worten "erst noch Gedanken machen muss".

Durch die Malschule, will er aber auch in Kommunikation mit seiner Umwelt treten. Die - auch öffentlich - Kritik an seiner Arbeit ficht ihn zwar nach außen nicht an ("Neider muss man sich verdienen"); trotzdem legt Sofron unbedingt Wert auf Anerkennung und Erfolg - schon hier und jetzt und nicht erst posthum. "Ich will nicht wie van Gogh enden, arm und mit einem abgeschnittenen Ohr", sagt der geborene Rumäne, der 1984 als 19-jähriger nach Deutschland übersiedelte. "Ich will vielmehr neue Wege gehen, um von der Kunst zu leben und habe mich nie gescheut, mich bezahlen zu lassen."

In seinem Paderborner Haus finden sich viele Elemente wieder, die er bereits in einem in Hannover verwirklichten Streif-Fertighaus verwirklichte: Das Spiel mit ineinander verlaufenden Farben, sehr bunt zwar und vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber durchaus warm und harmonisch. Blickfang ist das transparente Badezimmer. Zwischen Wohn- und Schlafzimmer thront eine durchsichtige Badewanne (Sofron: "Leider nicht von mir entworfen, aber ein Einzelstück"). Des Gestalters Philosophie: "Jeder andere verschließt seinen Intimbereich - ich mache ihn auf." Bei Bedarf sorgen allerdings trotzdem Vorhänge für Diskretion.

Für den Doppel-Professor (für Visuelle Kunst an der rumänischen Universität Oradea und an der Akademie für Kunst und kreative Lebensgestaltung in Lage), erfüllt sein Heim auch eine doppelte Funktion: "Zum Wohlfühlen und Vorzeigen." Potenzielle Auftraggeber sollen vor Ort sehen, wie etwas wirkt, das der studierte Grafik-, Produkt- und Industrie-Designer entwirft, auch wenn die Riesen-Fassade des Einrichtungshauses Finke eigentlich Anschauung genug wäre. Aber wer kann sich schon vorstellen, in einer Möbelhaus-Fassade zu wohnen?

 

Neue Fassade als Blickfang - Augen und Stahl prägen das runderneuerte Erscheinungsbild des Dören-Parks

Ein halbes Jahr wurde im Dören-Park an den Fassaden der Firmen gewerkelt. Pünktlich zu seinem 15-jährigen Bestehen präsentiert sich das Fachmarkt-Zentrum im Paderborner Osten jetzt in neuer Optik. Durch geschwungene Außenwände und Firmenlogos, die in stilisierte überdimensionale Augen eingepasst sind, verlieh Künstler Prof. Joan Sofron dem Dören-Park nun ein modernes einzigartiges Erscheinungsbild: die erste Stahlfassade in Deutschland.

Mit dem alten Gesicht, das nach 1992 auf dem Grundstück der Glas- und Spiegelwerkstatt Schäfers mit der Ansiedlung 24 weiterer Fachmärkte Form angenommen hatte, sei er schon seit längerem unzufrieden gewesen, sagt Dören-Park-Inhaber Hermann Schäfers. "Das Zentrum ist nach und nach gewachsen und jeder Händler wollte so viele Schilder wie möglich aufstellen", erklärt Schäfers. 

Die Idee, den "Schilderwald" auszuräumenm und dem Dören-Park zum 15-jährigen "einen außergewöhnlichen optischen Effekt zu geben" beschäftigte Hermann Schäfers monatelang. Doch die Besichtigung verschiedenster Fassaden an deutschen Einkaufszentren brachte Schäfers der Lösung nicht näher. Bis ihm Joan Sofron seine Pläne für eine 350 Meter lange Stahlkonstruktion vorstellte.

Dabei sorgte die, so Schäfers, "von Anfang an perfekte Grundidee" des 42-jährigen Künstlers aus Paderborn, der für seine Vorliebe für Wellenlinien und kräftige Farben bekannt ist, bei Statikern anfangs für ungläubiges Kopfschütteln. Um das tonnenschwere Stahlband an den Fassaden zu tragen, reichten die Stützen der alten Gebäude-Außenhäute nicht. Also mussten Verbindungen zu den inneren Pfeilern hergestellt werden. 

"Dächer wurden aufgeschlitzt, riesige Löcher in die Wände der Geschäfte gerissen", erinnert sich Schäfers. "Da hat Ihnen der Sofron aber ein schönes Ei ins Nest gelegt", habe er von den Statikern zu hören bekommen. Doch nachdem die Windstärken von Orkan Kyrill eine Neuberechnung der Statik erzwungen hatten und einige Handwerksbetriebe Umbauangebote ausgeschlagen hatten, wurden die Pläne des Innenarchitekten Maximilian Frisch, des Statikers Klaus Peterlein und des Architekten Dieter Hensiek nun Realität.

Für einen siebenstelligen Betrag, laut Schäfers "eigentlich viel zu viel für eine Modernisierung", entstand die neue Stahlfassade mit den markanten, in Augenformen eingelassenen Firmenlogos. Der Clou: Abends werden Embleme und Einfassungen in unterschiedlichen Farben erleuchtet. Anstelle des Schilderwaldes an den Zufahrten und Geschäften weisen nun lediglich große Parkplatzschilder den Kunden zu den jeweiligen Fachmärkten. "Es ist ein Gewaltakt gewesen. Ich bin aber froh, dass wir Sofrons Pläne so umgesetzt haben", sagt Schäfers. Auch der Künstler zeigt sich erleichtert. "Schön, dass Herr Schäfers durchgehalten hat. Der Park sieht jetzt aus wie aus einem Guss", erklärt Sofron.

Neben der neuen Optik bietet der Dören-Park künftig ein neues gastronomisches Sortiment mit dem Imbiss "Broers Currywurst" und einem Asia-Restaurant sowie neu gebaute behindertengerechte Toiletten.

Am Freitag, 2. und Samstag, 3. November, feiert der Dören-Park Geburtstag. An beiden Tagen sind die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet und werben mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent. Auf dem Programm stehen jeweils ein Frühstücksbüfett (9-11 Uhr), Dämmerschoppen (19-21 Uhr), Licht- und Lasershows (ab 21.30 Uhr) und weitere Attrraktionen. 

Westfälisches Volksblatt Dienstag, 30. Oktober 2007

 

Finke-Einrichtungshaus wird zum Kunstobjekt

Zwei Große, jeweils ihres eigenen Metiers, schlossen sich zu einem Objekt zusammen, schlüpften so gemeinsam in die Rolle der Avantgarde: Der Paderborner Unternehmer Wilfried Finke legte die künstlerische Leitung zur Neugestaltung des Einrichtungshauses am Stammsitz in Paderborn in die Hände von Professor Dr. Joan Sofron. Das Ergebnis ist eine einzigartige Sinfonie in Licht und Farben. Besonderer Clou ist die computergesteuerte Lichttechnik, die eine permanente farbliche Veränderung der Fassade erzeugt. Das künstlerische Spiel von Licht und Farbe ist ab dem 1. Oktober (offizielle Eröffnung des neuen Einrichtungshauses) während der Winterzeit von 17 bis 23 Uhr zu sehen - nach 23 Uhr wird das Licht gedämpft. Mit diesem Objekt ist es dem Künstler gelungen, auf der Basis der Firmen-Philosophie und -Farben (Rot-Gelb-Blau) ein großartiges Finke-Unikat zu schaffen, das schon jetzt in der gesamten Branche als Trendgeber angesehen wird: ein gelungener Spannungsbogen von Metall und Lichteffekten. 

Westfälisches Volksblatt 24. September 2003

 

Spannung mit Licht und Farbe - Finke beauftragte Prof. Sofron mit künstlerischer Realisierung

In jeder Hinsicht ist Wilfried Finke mit der Erweiterung des Einrichtungshauses in Paderborn "ein großer Wurf gelungen", wie das Unternehmen betont: "Was für die Dimensionen gilt, kann insbesondere auch für den künstlerischen Wert Gültigkeit beanspruchen."

Dafür verantwortlich zeichnet Prof. Joan Sofron, der im Auftrag der Finke-Unternehmensgruppe eine einzigartige Fassade für das neue Verkaufshaus schuf. Sechs Ebenen ziehen die Kunden und Besucher des Einrichtungshauses fast magisch in den Bann. Lediglich die klassische Betonfassade, die nur noch erahnt werden kann, erinnert an den konventionellen Bau von Möbelhäusern. Aluplatten mit farbiger Folie sorgen dafür, dass die ansonsten oftmals lieblos gestaltete Außenhaut des Gebäudes zum Blickfang wird.

Doch damit nicht genug - Finke ging mehrere Schritte weiter. Auf die Farbe wurden pulverbeschichtete Edelstahl-Lochbleche angebracht, die je nach Sonnenstand und Lichteinfall unterschiedliche Optiken ergeben. Applikationen und Stoffelemente auf und neben den Lochblechen bringen zusätzliche Spannung. Der absolute Clou ist jedoch die computergesteuerte Lichttechnik, die das Einrichtungshaus auch in der Dunkelheit zum Leben erweckt. Das künstlerische Lichtspiel, bei dem die Farben und Formen kontinuierlich wechseln, ist während der Winterzeit von 17 bis 23 Uhr zu sehen. Auch danach wird das Gebäude mit künstlichem Licht angestrahlt. Die künstlerische Leitung des Projektes hatte Prof. Joan Sofron, der bereits zahlreiche Großobjekte für Unternehmen wie OBI und Fresenius realisiert hat. Sofron arbeitet seit 1985 als freischaffender Künstler mit Sitz in Paderborn. Er betrachtet seine Künst auch als Mittel zur Unterstützung von ökonomischen Zielen. 

Neue Westfälische

 

Einrichtungshaus Finke - Fit für die Zukunft

"Corporate Identity" ist das neue Stichwort für alle Unternehmen, die sich eine Zukunft im harten Wettbewerb um die Käufergunst sichern wollen. Das Einrichtungshaus Finke setzt diese Idee der Firmenindividualität konsequent um und rückt seinen  Slogan "Das Erlebnis-Einrichten" in ein völlig neues Licht.

Obwohl ein Malus in der Möbelbranche vorherrscht, setzt Inhaber Wilfried Finke auf Erweiterung statt Stagnation und erhofft sich dadurch einen Vorsprung vor hiesigen Mitbewerbern, die sich der anhaltenden Rezession beugen. Neben einer Vergrößerung der Verkaufsfläche von 26.500 qm auf 41.500 qm steht vor allem das neue Design der Fassade im Mittelpunkt, das eine Alternative zur Einheitsgestaltung deutscher Möbelhäuser (weiße Fassade mit rotem Logo) darstellen soll. In Zusammenarbeit mit dem renomierten Künstler Prof. Dr. Joan Sofron wird ein Materialmix aus Aluminium und Edelstahl an die Außenhaut des Gebäudes angepasst und durch eine computergesteuerte Beleuchtung richtig in Szene gesetzt. 

Nicht ganz unproblematisch verlief die über ein Jahrzehnt andauernde Planungsphase, die etliche Gutachten und Verträglichkeitsprüfungen seitens der Stadt Paderborn beinhaltete und nun durch eine außerordentlich kurze Gesamtbauzeit kompensiert werden soll. Diese wird mit sechs Monaten angegeben und durch das Bauunternehmen Bremer mitsamt heimischer Firmen möglich gemacht.

Inhaber Wilfried Finke betont, dass trotz der enormen Verkaufsfläche, die sein Einrichtungshaus nach dem 20-Millionen-Euro-Umbau bieten wird, immer noch Wert auf Klasse statt Masse gelegt wird: "Wir wollen keine Stückzahl-Weltmeister werden, sondern die Möbel in einem großzügigen und luftigen Ambiente präsentieren." Teil der Unternehmensphilosophie ist eine klare Erlebnisorientierung, der durch geschickte Präsentation der Möbelstücke und ein raffiniertes Wegeführungskonzept entsprochen wird. Neben dem Ausbau bereits vorhandener Bereiche wird eine neue Palette an trendigen und designorientierten Möbeln ihren Platz in der MEGA-IN Abteilung bekommen, die besonders moderne Kunden ansprechen soll. Neben einem Restaurant mit 300 Sitzplätzen und der Erweiterung des Kinderlandes auf 400 qm wird es auch einen Coffee-Shop geben, der dem Charakter einer Lounge entsprechen soll. 

Zudem soll dem Kunden durch das Zusammenlegen von Verkaufs- und Abholfläche die Fahrt zum Zentrallager im Gewerbegebiet Mönkeloh erspart und der innerstädtische Verkehr entlastet werden. Die Eröffnung ist für den Herbst dieses Jahres geplant und wird schrittweise erfolgen. Ziel ist es, den Einzugsradius von 50 auf 75 Kilometer zu erweitern, was sich einer Umsatzsteigerung von 40 Prozent bemerkbar machen soll. Um dem erwarteten Kundenandrang gerecht zu werden, wird zudem die Anzahl der Beschäftigten auf 1100 Personen erhöht. Finke wird wohl nicht nur das größte Einrichtungshaus Norddeutschlands, sondern auch "eines der Interessantesten", um es mit den Worten von Prof. Dr. Joan Sofron auszudrücken. 

Wochenspiegel 24. Mai 2003

 

Einmaliges künstlerisches Konzept realisiert - Farbe und Licht sorgen für viel Spannung

In jeder Hinsicht ist Wilfried Finke mit der Erweitweterung des Einrichtungshauses in Paderborn ein großer Wurf gelungen. Was für die Dimensionen gilt, kann insbesondere auch für den künstlerischen Wert Gültigkeit beanspruchen. Dafür verantwortlich zeichnet Prof. Joan Sofron, der im Auftrag der Finke-Unternehmensgruppe eine einzigartige Fassade für das neue Verkaufshaus schuf.

Sechs Ebenn ziehen die Kunden und Besucher des Paderborner Einrichtungshauses fast magsich in den Bann. Lediglcih die klassische Betonfassade, die nur noch erahnt werden kann, erinnert an den konventionellen Bau von Möbelhäusern. Aluplatten mit farbiger Folie sorgen dafür, dass die ansonsten oftmals lieblos gestaltete Außenhaut des Gebäudes zum Blickfang wird.

Doch damit nicht genug - Finke ging mehrere Schritte weiter. Auf die Farbe wurden pulverbeschichtete Edelstahl-Lochbleche angebracht, die je nach Sonnenstand und Lichteinfall unterschiedliche Optiken ergeben. Applikationen und Stoffelemente auf und neben den Lochblechen bringen zusätzliche Spannung.

Der absolute Clou ist jedoch die computergesteuerte Lichttechnik, die das Einrichtungshaus auch in der Dunkelheit zum Leben erweckt. Das künstlerische Lichtspiel, bei dem die Farben und Formen kontinuierlich wechseln, ist während der Winterzeit von 17 bis 23 Uhr zu sehen. Auch danach wird das Gebäude mit künstlichem Licht angestrahlt. 

Die künstlerische Leitung des Projektes hatte Prof. Joan Sofron, der bereits zahlreiche Großprojekte für Unternehmen wie OBI und Fresenius realisiert hat. Sofron arbeitet seit 1985 als freischaffender Künstler mit Sitz in Paderborn. Er betrachtet seine Kunst auch als Mittel zur Unterstützung von ökonomischen Zielen. 

Westfalen Blatt 30. September 2003

 

Ein unwiderstehlicher Magnet der Superlative

"Willkommen in der Möbelstadt Paderborn", begrüßte ein strahlender Wilfried Finke zur Eröffnung seines Möbelhauses die staunende Fachwelt. Rekord-Größe (41 000 Quadratmeter), Rekord-Bauzeit (18 Wochen) und eine von Künstlerhand gestaltete Fassade für Superlative, die Finke als Kundenmagnete und Marktvorsprung in einer für die Möbelbranche schwierigen Zeit wertet.

Jetzt erwarte ich die richtigen Entscheidungen von der Politik, damit die Menschen wieder Vertrauen in die Zukunft haben und wieder ihr Geld in schönes Wohnen und Ambiente investieren. Denn: Diese Konjunkturkrise ist politisch hausgemacht", sagte Finke.

Klaus Stroppel (46) leitet das neue Finke-Einrichtungshaus. Es ist das größte Einrichtungshaus in Norddeutschland geworden "und vielleicht sogar das schönste in ganz Deutschland", hat Wilfried Finke seine mutige Entscheidung, Großzügigkeit in der Warenpräsentation und eine futuristisch anmutende Fassade miteinander zu verquicken, sicher nicht bereut. Sein Paderborner Stammhaus ist für die gesamte Branche zu einem "Wallfahrtsort" geworden. Mit Bussen seien Verbandskollegen während der Bauphase angerückt, um zu sehen, wie ein Trendsetter ein modernes Möbelhaus gestaltet. "Ich lade alle ein, sich das jetzt mal anzusehen."

Rund 20 Millionen Euro (davon 1,5 Millionen Euro für die Fassade) hat das Unternehmen in den Erweiterungsbau investiert. 100 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen und Wilfried Finke gibt mit einer anvisierten Jahresumsatzerhöhung um 40 Prozent in Paderborn eine gewaltige Schlagzahl vor. 

Die 1958 in Paderborn von Franz Finke gegründete Unternehmensgruppe gehört heute zu den Top 20 der Branche. Die gesamte Gruppe beschäftigt 1100 Mitarbeiter in insgesamt acht Häusern in Erfurt, Kassel, Münster, Paderborn und Göttingen und erwirtschaftet auf 170 000 Quadratmetern Verkaufsfläche einen Jahresumsatz von 250 Millionen Euro.

Mit der Erweiterung haucht die Finke-Gruppe ihrem Slogan "Das Erlebnis-Einrichten" zusätzliches Leben ein. 

Innerhalb des viergeschossigen Gebäudes überzeugt Finke mit einer großzügigen Warenpräsentation. Im Unterschied zur Fläche sei die Anzahl der Produkte nur geringfügig gestiegen, so dass insbesondere hochwertige Einrichtungsgegenstände deutlich besser zur Geltung kämen. Zuwächse gab es bei Badmöbeln, Büromöbeln sowie im Mega-In-Bereich mit jungen trendigen Wohngruppen. Ein neues Restaurant mit 300 Plätzen, Coffee-Shop und ein Kinderland (400 Quadratmeter) mit zwei Erzieherinnen unterstreichen den Grundsatz der Großzügigkeit ebenso wie die 800 Parkplätze.

Schönen Sonntag Nr. 40, 5. Oktober 2003

 

Finke kooperiert mit Sofron beim neum Möbelhaus - Ins rechte Licht gerückt

Die gesamte bundesdeutsche Möbelbranche blickt nach Paderborn: Die Finke-Ungternehmensgruppe (1100 Mitarbeiter, vier Standorte) baut nicht nur das größte Einrichtungshaus zwischen Main und Ostsee. Es sind das völlig neue Konzept und die Optik, von der sich Inhaber Wilfried Finke die Impulse verspricht, die die Möbelwirtschaft so dringend braucht.

Am Stammsitz Paderborn in unmittelbarer Nähe zur A 33 wird das Verkaufshaus mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro von 26 500 Quadratmetern auf 41 500 Quadratmeter erweitert. Die Zahl der Parkplätze wird nochmal um 800 aufgestockt. Mit einer von der Hand des Künstlers Joan Sofron gestalteten futuristischen Fassade sowie einer besonders großzügigen Warenpräsentation sollen auch architektonisch Zeichen gesetzt werden.

Finke zeigt auf nahezu verdoppelter Fläche nicht mehr Masse, sondern Klasse, die dazu noch ins rechte Licht gerückt wird: Hochwertige Möbel, die für sich wirken sollen, eine neue Extra-Klasse von Verkäufern und Innenarchitekten-Qualitäten und eine völlig neue Wegeführung der Kunden direkt in ihre ganz spezielle Erlebniswelt. "Die Geschmackswelten jedes Einzelnen sind zum Glück sehr unterschiedlich. Wir müssen sie nur erkennen und dem Kunden gezielt anbieten", fasst Wilfried Finke seine Unternehmensphilosophie zusammen.

Durch Investitionen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möchte sich Finke den Branchenvorsprung sichern, den der Wettbewerb auch künftig nicht mehr aufholen könne. Um dies zu erreichen, müsse man auch in der Optik neue Wege gehen, freut er sich über die Zusammenarbeit mit dem Paderborner Künstler Sofron, der schon viele Objekte gestaltet hat. Der Clou: Moderne Lichttechnik lässt die Fassade in ständig anderem Licht erscheinen. Nach nur fünfmonatiger Bauzeit soll das Einrichtungshaus, das auf 1100 Betonpfählen ruht und aus 1200 im Paderborner Bremer-Werk gefertigten Betonteilen zusammengesetzt wird, am 3. Oktober eröffnet werden.

Finke verspricht sich am Standort ein 40-prozentiges Umsatzwachstum. Der Einzugsbereich soll von 50 auf 75 Kilometer um Paderborn ausgedehnt werden. 

Westfälisches Volksblatt, 21. Mai 2003

 

Finke-Unternehmensgruppe mit zukunftsorientierter Erweiterung - Modernstes Einrichtungshaus im Norden

Die Vorzeichen stehen auf "Grün". Im Nachbarkreis Paderborn soll in Kürze das größte Einrichtungshaus in Norddeutschland entstehen. Im Ahorn-Sportpark stellte Wilfried Finke in dieser Woche seine ehrgeizigen Pläne vor, die Pilotprojektcharakter für die gesamte Möbelbranche erfahren könnten. Mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro möchte die Finke-Unternehmensgruppe ein futuristisch anmutendes Einrichtungshaus realisieren, welches mit einer Verkaufsfläche von über 41 000 Quadratmetern sowohl äußerlich (architektonisch) als auch innerlich (moderne Form der Möbelpräsentation) deutliche Akzente setzen soll. Nach vielfältigen Gutachten und Verträglichkeitsprüfungen, erteilte die Stadt Paderborn dem Unternehmen Anfang 2003 in mehreren Schritten die Baugenehmigung zur Erweiterung des in unmittelbarer Nähe zur A 33 gelegenen Möbelhauses. Schon im Herbst 2003 soll die Umbau- und Erweiterungsphase abgeschlossen sein.

Neben der erweiterten Verkaufsfläche werden auch das Lager (um 14 000 Quadratmeter) und die Parkplatzkapazität (um 550 auf insgesamt 800) erweitert. Auch ein Restaurant mit rund 300 Plätzen und ein 400 Quadratmeter großer Kinderspaßbereich gehören zum Gesamtkonzept des Paderborner Unternehmers, mit dem er Möbelkunden im Umkreis von 75 Kilometern ansprechen und den Standortumsatz um 40 Prozent steigern möchte.

Die Größe eines Einrichtungshauses ist nach Ansicht des Paderborner Unternehmers ein entscheidendes Kriterium für zeitgemäße Möbelpräsentation. Nicht Masse sei dabei entscheidend, sondern die Art und Weise der Darstellung. Erst in einem großzügigen und luftigem Ambiente könnten Möbel ihre Wirkung voll entfalten.

Dazu sollen vier Bereiche deutlich erweitert werden. Dazu gehören Badmöbel, Büromöbel, Gartenmöbel (ganz neu) sowie trendige und designorientierte Möbel.

Für Wilfried Finke zählt aber nicht nur die Größe allein. Pilotprojektcharakter für die ganze Möbelbranche erhalte die Erweiterung neben der großzügigen Warenproduktion vor allem auch durch die futuristische Fassade. Im Gegensatz zu den branchenweit üblichen weißen Fassaden mit rotem Logo realisiert Finke in Verbindung mit dem renomierten Künstler Prof. Dr. h.c. Joan Sofron einen Materialmix mit Aluminium und Edelstahl auf der Außenhaut des Gebäudes. Eine intelligente, computergesteuerte Außenbeleuchtung wird das Gebäude auch in der Dunkelheit weithin erkennbar machen. 

Während der Umbau- und Erweiterungsphase wird der Verkauf ohne Unterbrechung oder größere Störungen fortgesetzt. Einzelne Warengruppen werden vorübergehend in einem Verkaufszelt präsentiert.

Bei der Vergabe der Bauaufträge zeigte die Finke-Gruppe ihre Verwurzelung und Verbundenheit zur Region. Viele Aufträge wurden nach Vorgabe des Bauherren weitgehend an heimische Firmen vergeben.

Auch bei den Arbeitsplätzen ergeben sich positive Effekte für den Standort. Die Anzahl der Beschäftigten wird voraussichtlich um etwa 60 steigen, so dass die Finke-Gruppe auf insgesamt rund 1.100 Mitarbeiter wächst. 

Lippe Aktuell

 

Einrichtungshaus setzt Zeichen in Optik und Präsentation - Finke wird zum Trend-Setter

Wenn andere stöhnen unter der schlechten Wirtschaftslage, krempelt der Paderborner Unternehmer Wilfried Finke die Ärmel hoch und geht in die Offensive. Am Stammsitz erweitert der überregional erfolgreiche Firmenverbund (mit weiteren Häusern in Erfurt, Kassel und Münster) das Verkaufshaus von derzeit 26 500 auf 41 500 Quadratmeter, so dass hier das größte Einrichtungshaus zwischen Frankfurt und Flensburg entsteht. Am 3. Oktober soll Eröffnung gefeiert werden nach nur fünfmonatiger Bauzeit.

Für Inhaber Wilfried Finke zählt aber nicht nur die reine Größe: "Hier entsteht ein Standort mit Pilotcharakter für die ganze Möbelbranche. Mit einer futuristischen Fassadde sowie einer besonders attraktiven und großzügigen Warenpräsentation werden wir vor allem auch architektonisch Zeichen setzen!"

Schon seit 1990 verfolgte Finke den Wunsch, das Verkaufshaus weiter wachsen zu lassen. Nach Gutachten und Verträglichkeitsprüfungen, die das Unternehmen aus eigener Tasche finanzierte, erteilte die Stadt Anfang dieses Jahres in mehreren Schritten die Baugenehmigung für die Erweiterung mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro.

Die Finke-Gruppe will entgegen den Befürchtungen des Einzelhandels die innenstadtrelevanten Sortimente (Boutique, Heimtextilien und Haushaltswaren) nicht ausbauen, aber die Parkkapazität von 250 auf 800 Stellplätze erhöhen und den innerstädtischen Verkehr durch den Bau eines angegliederten Lagers mit 14 000 Quadratmetern entlasten.

Mit seiner Außengestaltung soll das Einrichtungshaus bundesweit für Aufsehen sorgen. Aber auch innerhalb des dreigeschossigen Gebäudes wird Finke Akzente setzen. "Wir wollen kein Stückzahl-Weltmeister werden, sondern die Möbel in einem großzügigen Ambiente präsentieren, so dass sie ihre Wirkung voll entfalten können". Allein die Wohn- und Speisezimmer-Abteilung wird 14 000 Quadratmeter umfassen. 

Neben der Darstellung vor allem hochwertiger Warengruppen, wird Finke insbesondere vier Bereiche vergrößern: Badmöbel, Büromöbel, Gartenmöbel (ganz neu) sowie den "MEGA IN"-Bereich.

Im neuen Komplex entsteht auch ein Restaurant mit 300 Sitzplätzen. Zusätzlich wird es einen Coffee-Shop geben, der ebenfalls in Eigenregie betrieben wird. Deutlcih grö0er auch das Kinderland mit 400 Quadratmetern.

Bei der Vergabe der Bauaufträge zeigte die Finke-Gruppe ihre Verwurzelung und Verbundenheit zur Region. Als Generalunternehmer fungiert die Bremer AG aus Paderborn, mit der Finke bislang nahezu alle Bauvorhaben realisiert hat. Die Unteraufträge wurden nach Vorgabe des Bauherren weitgehend an heimische Firmen vergeben, so dass vor Ort in der Baubranche rund 150 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert werden konnten, wie Josef Ellebracht von der Bremer AG erklärte. 

Während der Umbau- und Erweiterungsphase geht der Verkauf ohne Unterbrechung oder größere Störungen weiter. Einzelne Warengruppen werden vorübergehend in einem Verkaufszelt präsentiert. Auch bei den Arbeitsplätzen ergeben sich positive Effekte für den Standort. Die Anzahl der Beschäftigten wird voraussichtlich um etwa 60 steigen, so dass die Finke-Gruppe auf insgesamt rund 1100 Mitarbeiter wächst. 

Westfälisches Volksblatt

 

Finke packt die Zukunft an - Neues Einrichtungshaus setzt Maßstäbe / 20 Millionen Euro-Investition

Die ersten Planungen liegen über zehn Jahre zurück, die Bauzeit soll in ganzen fünf Monaten über die Bühne gehen: Wilfried Finke baut sein Einrichtungshaus an der Paderborner Straße in Elsen "zum modernsten und größten Möbelhaus Norddeutschlands um", wie der Firmenchef betont. Eröffnung soll Anfang Oktober sein. Investitionsvolumen: rund 20 Millionen Euro.

Flaute in der Konjunktur, Preiskämpfe im Handel und das Geld der Kunden sitzt alles andere als locker - kurzum: der Einzelhandel, ganz besonders die Möbelbranche stöhnt! Nicht so Wilfried Finke. Der Firmenchef aus Paderborn geht gerade jetzt in die Offensive. "Antizyklisch handeln ist richtig", meint Finke und will sich mit seinem neuen Einrichtungshaus einen Vorsprung sichern, "den die Konkurrenten im weiten Umkreis nur schwer aufholen können".

Groß soll es werden und einzigartig in der Optik. "Das gibt es in ganz Deutschland nicht noch einmal: Ein Bauschild mit dem Namen des künstlerischen Leiters", freut sich Prof. Dr. h.c. Joan Sofron. Der Künstler hat die Außenfassade gestaltet - mit einem Mix aus Aluminium und Edelstahl, mit unzähligen Löchern in der Außenhaut und dahinterliegender, computergesteuerter Beleuchtung. Vorbei die Zeit der einfallslosen weißen Wände mit rotem Firmenlogo. "Mit dieser Fassade und der großzügigen Warenpräsentation werden wir architektonisch Zeichen setzen. Es ist ein Pilotprojekt für die ganze Möbelbranche", ist Finke überzeugt.

Der gesamte Möbelbereich soll künftig großzügig präsentiert werden, darunter vor allem Designermöbel, die neu ins Sortiment kommen. Kräftig aufgestockt werden darüber hinaus die Bereiche Bad- und Büromöbel sowie der Mega IN-Bereich für das junge Publikum. Neu ebenfalls ein üppiges Gartenmöbelsortiment.

Zum gesamten Angebot gehören außerdem Bilder und Bodenbeläge, Leuchten, Geschenkartikel, Haushaltswaren und eine Boutique. "All diese Sortimente werden zwar ebenfalls so ausgestattet, dass sie die Marktführerschaft in der Region übernehmen werden. Wir denken aber nicht daran, diese Segmente über die bisherigen Flächen hinaus auszudehnen", formuliert Finke mit Blick auf die Konkurrenz in der Stadt: Die hatte sich nämlich im Vorfeld der Planungen gegen eine Ausweitung der innenstadtrelevanten Sortimente ausgesprochen. "Finke: Das Erlebnis-Einrichten. Dieses Motto wird mit dem neuen Haus zum ersten Mal in aller Konsequenz realisiert", verspricht der Firmenchef.

Dass davon auch die heimische Baubranche profitiert, rechnet Josef Ellebracht vor. Das Vorstandsmitglied der Bremer AG bedankte sich für das erneute Vertrauen des Investors in das Bauunternehmen, das als Generalunternehmer auftritt. Rund 95 Prozent aller Arbeiten würden von heimischen Firmen ausgeführt, versichert Ellebracht: "Rund 150 Arbeitsplätze werden so in der Baubranche im Hochstift für ein knappes Jahr gesichert", betont der Baufachmann und weist darauf hin, dass die Bremer AG rund 30 Prozent Eigenleistung einbringt - beim Rohbau, bei den Ingenieur- und den Architektenleistungen. Bundesweit hat Bremer in den letzten zehn Jahren 50 Möbelhäuser dieser Größenordnung schlüsselfertig geplant und errichtet, das letzte in Augsburg. Zurück zum Finke-Projekt: Das steht auf über 1.000 Stahlbetonpfählen - "und gleicht damit einem kleinen Venedig", meint Ellebracht. Die reine Verkaufsfläche wird erheblich aufgestockt: Von 26.500 auf 41.500 Quadratmeter - ohne feste Wandeinbauten. "So entsteht ein übersichtlicher Shoppingbereich mit zentraler Ladenstraße, in dem Kunden ihre Blicke ungestört schweifen lassen können", erläutert Manfred Mecking, der die Innenarchitektur entwirft.

Ab Oktober zum Angebot gehören außerdem ein Restaurant mit 300 Sitzplätzen und ein Kinderspielbereich mit 400 Quadratmetern. Die Parkplätze werden von 250 auf 800 aufgestockt. Und ein Lager mit 14.000 Quadratmetern sorgt dafür, "dass die wichtigsten Artikel für Selbstabholer verfügbar sind".

Den Umsatz will Finke am Standort um 40 Prozent steigern - auch mit Neukunden: Reichte der Einzugsradius bisher 50 km weit, sollen es künftig 75 km sein. Während der Bauphase läuft der Verkauf im Einrichtungshaus weiter. 

Neue Westfälische Paderborn, 21. Mai 2003

 

Ein Haus zum Wohlfühlen und Vorzeigen.

Ein Mann und sein Traum vom Wohnen: Der Paderborner Prof. Dr. h.c. Joan Sofron hat sein Eigenheim nach allen Regeln seiner eigenen Kunst umgestaltet. Dabei heraus gekommen sind 300 Quadratmeter Individualität - sogar mit Platz für eine eigene Malschule.

Neue Westfälische

 

Traumhochzeit in Rumänien

Das war ein Anlass, den sich ein ganzer "Schwung Paderborner" nicht entgehen lassen wollte! Vor wenigen Wochen heiratete der bekannte Paderborner Künstler Prof. Dr. h. c. Joan Sofron in seiner Heimat Rumänien - genauer gesagt in Soconzel in Transsilvanien. Der seit über 20 Jahren in Deutschland lebende Künstler hat sich zusammen mit seiner Ehefrau, mit der er bereits seit fünf Jahren verheiratet ist, entschlossen, eine original-traditionelle, rumänische Hochzeit wie vor 100 Jahren durchzuführen. Dass dieses Ereignis auch für die dortige Presse sowie Fernsehen sehr interessant war, versteht sich fast wie von selbst.

55 Gäste kamen extra aus Paderborn angereist, um mit dabei zu sein und das farben- und kostümprächtige Ereignis mit zu begehen. Drei Tage lang wurde gefeiert, ein Ensemble von 40 Musikern untermalte die Hochzeit und Joan Sofron möchte sich heute bei allen seinen Gästen aus dem In- und Ausland ganz herzlich für das herzliche Dabeisein bedanken. 

Wochenspiegel, 14. Juli 2004

 

"Alleinstellungsmerkmal im Dören-Park schaffen!"

Der Dören-Park feierte vor wenigen Tagen sein 15jähriges Bestehen. Zeitgleich mit dem Jubiläum wurden auch die umfangreichen Umbauarbeiten an der Fassade des Einkaufszentrums erfolgreich abgeschlossen. Hierfür zeichnet sich der Paderborner Künstler Joan Sofron verantwortlich, der vor zwei Jahren schon das neue Dören-Park-Logo entwicklte, welches heute auf den beiden Werbetürmen weithin sichtbar ist. Über Ideen, Intentionen und Ergebnisse...

WS: Viele kennen Sie als sogenannten "Bunt-Maler". Wie kommt es zu dieser Ausnahme im Dören-Park?

J.S.: Ja, in der Tat glauben viele Leute, ich könne nur bunte Bilder malen, aber das stimmt nicht. Mit der Fassade des neuen "Dören-Park-Gesichtes" habe ich das Gegenteil bewiesen, obwohl in den sogenannten "Augen" die Farb-Logos der Betriebe ja Akzente setzen.

WS: Wie kam es zur Idee des heutigen Erscheinungsbildes?

J.S.: Hermann Schäfers und ich sind von Natur aus schon "Querdenker" - "Individualisten". Mit Mittelmaß ist nicht viel zu erreichen. Es galt ein außergewöhnliches Alleinstellungsmerkmal zu schaffen!.

WS: Wie charakterisieren Sie die neue Fassade?

J.S.: Die Fassade ist sehr harmonisch, sie lebt und ist in das Ganze des Dören-Parks integriert, so dass er ein richtiges Gesicht bekommt. Charakterisierend für das Gesicht sind die "Augen" der Fassade. Mit dem blickenden Auge ist ein aboluter Sympathieträger gefunden worden. Sehen Sie, als erstes schaut man einem Menschen doch auch in seine Augen... Hinzu kommt die Wellenbewegung der Fassade, die wie Waser lebt und sich bewegt. Vollends perfekt erscheint das Gesamtbild dann abends, wenn es daußen dunkel ist. Die grandiose Beleuchtung setzt weitere Akzente, das muss man einfach sehen!

WS: Wie verlief die Realisation des Vorhabens.

J.S.: Alle Beteiligten haben sich lange Zeit Gedanken gemacht - es sollte ein Sympathie-Träger gefunden werden. Und obwohl es keine leichte Aufgabe war, hat es allen sehr viel Spaß gemacht. Die letztendlich in die Tat umzusetzenden Ideen waren nicht nur aus statischen Gründen sehr schwer umzusetzen, daher kann man auch von einer absoluten Meisterleistung der Metallbauer sprechen. Hier wurde keine Fluießbandarbeit geleistet, sondern ein Unikat geschaffen, das seinesgleichen vergebens sucht. 

Wochenspiegel, 17. November 2007

 

Kunst unterstreicht Premiummöbel-Wertigkeit - Schröno und Professor Sofron stellen Konzept vor.

"Außergewöhnliche Produkte müssen außergewöhnlich präsentiert werden", sind sich Dr. Franz-Hendrik Schröder (Geschäftsführer der Schröno-Polstermöbelmanufaktur GmbH & Co. KG; Delbrück-Nordhagen) und Professor Dr. h.c. Joan Sofron (Künstler und Marketingexperte; Paderborn) einig. Und da auch die "Chemie" zwischen den beiden stimmt, verfolgen sie nun ein gemeinsames Ziel: Hochwertige Polstermöbel und Kunst in einem neuartigen Marketingkonzept zu verschmelzen.

"Wir müssen unserem hohen Anspruch auch im Marketing gerecht werden, noch frischer und noch besser werden und die Extravaganz unmittelbar unterstreichen", nennt Dr. Franz-Hendrick Schröder Argumente, weshalb er es nicht dabei belassen möchte, Premium-Polstermöbel aus dem Hause Schröno weitgehend emotionslos zu präsentieren. Zwar wählte Schröno schon seit längerer Zeit ausgewählte Kulissen - etwas Schlösser -, um dort für Marketingzwecke Möbel abzulichten, doch nun soll Neues her.

Professor Sofron hatte nach eigenem Bekunden sofort eine zündende Idee, die Wertigkeit der Polstermöbel auf den ersten Blick ins rechte Licht zu rücken. Passend zur bald beginnenden Hausmesse im Rahmen der Möbel-Order Messe (MOW) entstanden in einem ersten Schritt Poster, die erster Teil eines umfaqssenden Konzeptes werden sollen. Man sieht die Möbel allein stehend auf einer perspektivisch flüchtenden Raster.-Fläche, den Hintergrund bilden kräftige Farben, hinter dem Sofa oder Sessel scheint gleißendes Licht alles zu überstrahlen. Professor Sofron wählte diese Variante, um bei aller künstlerischen Komponente das Wesentliche nicht aus dem Auge zu lassen: Die künstlerische Darstellung darf das Möbelstück nicht in den Hintergrund drängen, sondern - ganz im Gegenteil - muss sie betonen.

Wenn in der ersten Phase die neuartige Präsentation auf gute Resonanz stößt, soll das Ganze noch intensiviert werden: "Von der Visitenkarte bis zum riesigen Aufdruck auf Lkw-Ladewänden", hat Professor Sofron konkrete Vorstellungen. 

Foto: Spies

 

Traum von Paderborner Europa-Kunststadt - Elmar Brok (MdE) von Plänen der Künstler Joan Sofron und Wilhelm Peters beeindruckt

Paderborn wird möglicherweise Europäische Kunststadt der besonderen Art. Die beiden Paderborner Künstler Joan Sofron und Wilhelm Peters haben am Wochenende dem heimischen CDU-Europaabgeordneten Elmar Brok ihre Vision und das Mobell des Traumobjektes vorgestellt.

Am 9. Mai 1950 unterbreitete Robert Schumann den Vorschlag für ein Vereintes Europa. Von der Idee des Gründervaters der Europäischen Union und ehemaligen Wegbereiters der Montanunion (Schumann-Plan) zur heutigen EU der derzeit 27 Mitgliedsstaaten, sind Jahrzehnte vergangen. So lange wollen und werden der Künstler und Desginer Joan Sofron und der Glasmalermeister Wilhelm Peters bei der Umsetzung ihrer europäischen Träume nicht warten. Und wie es scheint, müssen sie das auch nicht. Der Europaabgeordnete Elmar Brok hat bei seiner Stippvisite am Wochenende in den Paderborner Glaswerkstätten Peters nänlich ein Schreiben in der Tasche, in dem die Kontaktstelle für EU-Kulturförderung mitteilt, dass sie sich eine Aufnahnme des Paderborner Projektes in das Förderprogramm Kultur (2007-2013) gut vorstellen kann. Auf diese Nachricht haben die beiden kunstbeflissenen Europa-Visionäre gehofft und natürlich gewartet. Joan Sofron: "Denn ohne finanzielle Unterstützung können wir unser Projekt nicht stemmen". Ein Projekt, an dem die beiden Paderborner mit Unterstützung eines Unternehmers aus Telgte schon seit zwei Jahren arbeiten. Der Unternehmer Hermann Bolle stellt Container her - eine unverzichtbare Grundlage für das Europaprojekt, in das Akademien und Kunsthochschulen aller 27 Mitgliedsstaaten der EU eingebunden werden sollen.

Für jedes europäische Mitgliedsland wird ein Container bereitgestellt, der von jungen Künstlern des jeweiligen Landes, landesspezifisch künstlerisch gestaltet werden soll. Die fertigen Container bilden eine Kunststadt, die dann auf Europatour geschickt werden, um in den jeweilgen Ländern und Städten die kulturelle Vielfalt Europas zu präsentieren. 

 

Europa in Container packen - Künstler aller EU-Mitgliedsstaaten sollen ihr Land repräsentieren

Es ist gewissermaßen eine mobile Expo - und in Klein. Der Paderborner Künstler Joan Sofron möchte einen Container-Zug durch Europa fahren lassen. Mit 27 Metallboxen und wenn Kroatien als 28. Mitglied in die Europäische Union (EU) aufgenommen wird auch einer mehr. "Jeder Container soll von Künstlern eines Landes innen so gestaltet sein, dass er dieses repräsentiert", sagt Sofron. "Wie, das ist jedem frei überlassen."

Nach außen sollen die Container, symbolisch für ein vereintes Europa, einheitlich aussehen. Und eventuell in Blau und Gelb - den Farben der EU. Diesen Teil würde Sofron übernehmen, der sich zugleich als künstlerischer Projektleiter sieht. "Die Idee entstand bereits vor zwei Jahren gemeinsam mit dem Unternehmer Hermann Bolle aus Telgte, der die Container herstellt", sagt er. Ein weiterer Partner ist die Glasmalerei Peters. Durch ihr internationales Auftragsnetz hat sie wichtge Kontakte und koordiniert verstärkt die technische Seite.

"Als Werkstatt sind wir es gewöhnt, mit Künstlern zusammen zu arbeiten", sagt Wilhelm Peters. "Wir haben uns immer überlegt, was man zum Thema Europa machen kann." Dann kam die Idee der mobilen Kunststadt. Peters findet es faszinierend: "Man sitzt drei Stunden im Auto und ist an einem Ort, an dem man eine andere Sprache hört und wo die Menschen anders Kaffee trinken."

Bisher haben Vertreter aus vier Nationen fest zugesagt. Neben Deutschland sind dies Belgien (Kunstakademie Antwerpen), Rumänien (Universität Oradea in Kooperation mit anderen Hochschulen) sowie Moldawien (Universität Chisinau). 

Erster Standort soll Paderborn sein, wenngleich noch nicht abzusehen ist, an welcher Stelle die Container seinen passenden Platz haben könnten. Danach würden die Boxen in die EU-Mitgliedsstaaten verschickt und dort für einen gewissen Zeitraum stehen. Die Formation der Container würde den jeweiligen Gegebenheiten angepasst.

Sofron hat bereits genaue Vorstellungen von einem Rahmenprogramm. überall soll es Symposien und Kunst-Workshops geben und zugleich Kulturinstitute und Kunsthochschulen der verschiedenen Länder eingebunden werden.

Auch wenn das Projekt Europa en miniature repräsentieren soll. Joan Sofron denkt bei dieser Mini-Expo in großen Dimensionen. Doch für die benötigt er Geld. Daher haben er und Peters bereits den EU-Politiker Elmar Brok über das Projekt informiert. Dieser erklärte, dass innerhalb des Programms Kultur (2007-2013) eine Förderung mit EU-Mitteln durchaus denkbar sei. Die Nationale Kontaktstelle für Kulturförderung in Bonn hatte dem ersten Konzept zwar noch vorgeworfen, dass es "Deutschland-zentriert" sei. Doch dies wäre mit den vorliegenden Anträgen der ersten drei europäischen Ko-Teilnehmer bereits behoben. Bis Oktober müsse der Förderantrag gestellt sein. Dann könnte es ab Mai 2009 laufen. Brok sagte zudem, dass ein zweiter Akzent die Aussichten auf Mittelbewilligung erhöhen könnte. "Durch eine zusätzliche Informationsschiene könne es einen Mehrwert für die EU geben. In einem separaten Contaienr könnte Informationsmaterial dafür sorgen, welche Vorteile die EU für die einzelnen Länder hat." Bisher sei dies nicht überall in Europa im nötigen Maße bekannt.

Westfälisches Volksblatt 7. April 2008

 

Am 2. und 3. November mit vielen Attraktionen!

Nach einem halben Jahr Bauzeit, vielen neuen Statik-Erfahrungen nach dem Orkan Kyrill und viel viel investierter Geduld ist es nun soweit. Der Dören-Park erstrahlt in neuem Glanz. Dies soll nun am kommenden Wochenende gebührend gefeiert werden. 

Zum 15-jährigen Bestehen präsentiert sich das Einkaufszentrum Dören-Park in Bestform: Die 1992 eröffnete Kombination von Fachgeschäften in verkehrsgünstiger Lage von Paderborn, hat erstmalig eine optische Verbindung erhalten. Eine deutschlandweit einzigartige Stahlkonstruktion, die auf Grund der statischen Besonderheiten eine große Herausforderung darstellte, verbindet die Läden mit weichen Formen und einem umlaufenden Lichtband. "Wir wollten etwas Besonderes machen, das dauerhafte Wirkung hat", zeigt sich Inhaber Hermann Schäfers von dem Ergebnis der Bauarbeiten begeistert.

Neben der optischen Einheitlichkeit für die verschiedenen Gebäude, sorgt die 350 Meter lange Stahlkonstruktion vor allem auch für eine bessere Orientierung der Kunden. Der heterogene "Schilderwald" an der Straße und vor den einzelnen Geschäften ist durch einheitliche Werbeflächen im Eingangsbereich der Läden abgelöst worden, die die Form eines Auges haben und optimal mit dem Stahlband harmonieren. An jeder Einfahrt steht nun außerdem ein großes Hinweisschild, so dass die Fachgeschäfte von den Kunden gezielt angefahren werden können.

Monatelang beschäftigte sich Hermann Schäfers mit der Idee, dem Dören-Park zum 15-jährigen Bestehen einen außergewöhnlichen optischen Effekt zu geben. Auf Basis einer Grundidee von Prof. Joan Sofron entstand in vielen klenien Schritten die neue Fassade, deren handwerkliche Umsetzung einer Herkulesaufgabe glich. "Die beteiligten Betriebe haben die schwierige Aufgabe optimal gelöst", lobt Schäfers. Innenarchitekt Maximilian Fritsch baute das Modell, Statiker Klaus Peterlein lieferte die Berechnungen, Architekt Dieter Hensiek sorgte für Zeichnungen und Bauleitung sowie Torsten Braun für die Lichtplanung.

Neben der einheitlichen Optik überzeugt der neue Dören-Park auch mit einer verbesserten Gastronomie. Der in Paderborn bestens bekannte deutsche Imbiss "Broers Currywurst" und ein asiatischer Imbiss, der in Kürze eröffnen wird, mit Zubereitung der Speisen vor den Augen der Kunden machen das Bummeln und Verweilen im Einkaufszentrum zu einem kulinarischen Leckerbissen. Hinzu kommen aufwendig gestaltete öffentliche Toiletten, die auch die Anforderungen von Rollstuhlfahrern erfüllen. "Mit dieser deutlich aufgewerteten Infrastruktur machen wir das Einkaufen im Dören-Park noch attraktiver", freut sich Hermann Schäfers.

Der Erfolg des Dören-Park geht vor allem auf drei Faktoren zurück: hervorragende Verkehrsanbindung, rund 1.000 kostenfreie Parkplätze und ein harmonischer Mix an Fachgeschäften. Dazu gehören Toys World, Quelle, Deichmann Schuhe, Jeans Fritz, Aldi Lebensmittel, Bäckerei Zarnitz, Adessa Moden, Kik Textilien, Askania Schreibwaren sowie das Wohn-Kaufhaus "Preis Rebell" und der Küchenfachmarkt "XARA". Außerdem sind im Dören-Park die Glas- und Spiegelwerkstatt Schäfers, die Diskothek "Fun Factory" sowie mehrere Dienstleister und Freiberufler beheimatet.

Wochenspiegel

 

Baustart der FertighausWelt am Fluighafen Hannover - Sofron-Haus ist echter Hingucker

Jeder und jedem, die zum Flughafen Hannover wollen, wird es ins Auge fallen. Denen, die gar nichts auf dem Flughafen wollen, sondern den Musterhauspark des Bundesverbands Deutscher Fertigbau in Hannover-Langenhagen direkt ansteuern, erst recht: Das bunte Haus Nummer Eins auf dem Gelände direkt neben der A 352, dem so genannten Flughafenzubringer, ist von der Autobahn aus in beiden Richtungen nicht zu übersehen. Vielleicht fühlt sich der eine oder die andere an die Bauten von Friedensreich Hundertwasser erinnert; wieder anderen fällt mögicherweise das Rizzi-Haus in Braunschweig ein. Der bunte Bau ist ein Gemeinschaftsprojekt des Künstlers Joan Sofron und des Fertighaus-Unternehmens STREIF.

In der neuen Musterhaus-Ausstellung am Flughafen Hannover verwirklicht die Firma eines der kreativsten Projekte im deutschen Fertighaus-Markt: Das Sofron-Haus, nach der Idee des Paderborner Kunst-Professors Joan Sofron. Es beinhaltet neben einer einzigartigen Fassadengestaltung ein durchgängig künstlerisches Konzept von der Beleuchtung über die kreative Optik der Küche bis hin zur eigens entworfenen Bettwäsche. Gleichzeitig werden außerordentlich flexible Wohnraumaspekte und modernste Haustechnik sowie besondere Wohlfühlkriterien nach der uralten Harmonie-Lehre des Feng Shui umgesetzt. Als Fachleute haben zwei Architektinnen aus dem Deutschen Feng Shui Institut (DFSI) daranf mitgewirkt.

Schon der Grundriss zeigt die harmonische Verbindung eines quadratischen Baukörpers mit runden Elementen. Betritt man das Haus durch die runde (!) Haustür, fällt der Blick in den zentralen Lichthof, der sich über das Dach hinaus nach oben erstreckt und von dort das Tageslicht einfängt. Neu entwickelte Schiebetür-Elemetne erlauben es den Bewohnern, alle Wohnbereiche bis zur Küche und dem Arbeitszimmer großzügig offen zu genießen und je nach Situation zu schließen und abzutrennen. Viele große Fensterflächen an den Erkern verleihen dem Haus Transparenz und Helligkeit, ebenso wie die offene Galerie über dem Wohnzimmer. Vom Lichthof führt die geschwungene Treppe ins Obergeschoss, wo die großen Schlafräume und ein herrliches Wohnbad - natürlich vom Künstler höchst ungewöhnlich gestaltet - den Privatbereich bilden.

Auch von außen wirkt das imposante Gebäude wie ein Gesamtkunstwerk. Das Farbenspiel von Silber, Rot und Grün, Fensterelemente selbst an den Ecken des Hauses, große und kleine Säulen und raffinierte Lichtspiele lassen immer wieder Neues entdecken. Ausgestattet wird das Haus mit viel intelligenter Technik wie BUS-Installation, Multimedia-Verdrahtung, digitalem Schließsystem und selbstverständlich auch einer modernen Wärmepumpenheizung, die komplett von Gas und Öl unabhängig mcht.

Wer sich mit einem solchen Haus von der Masse abheben möchte und damit seine Persönlichkeit über die Hauswahl dokumentiert, dem sichert das Bauunternehmen Streif eine individuelle Begleitung seines Bauvorhabens durch den Künstler persönlich zu. Jedes Haus wird ein eigenes, einmaliges Kunstwerk sein. Angeboten wird das Sofron-Haus von Streif nur in streng limitierter Auflage, auch dies ist ein Ausdruck des Besonderen - sowohl des Bauwerkes als auch seiner Eigentümer.

Die traditionsreiche Streif GmbH, die im verganenen Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feierte, geht mit diesem mutigen Projekt neue Wege. "Von der Innovationskraft und dem kreativen Geist, den die Entwicklung dieses Hauses freisetzt, werden alle unsere Baufamilien profitieren", ist Geschäftsführer Jörg-Achim Vette überzeugt.

Das kunstvolle Gebäude ist das erste, das auf dem Ausstellungsgelände entsteht. Doch auch ringsum herrscht schon rege Bautätigkeit, schließlich öffnet die FertighausWelt am Flughafen Hannover im August ihre Türen. Auf rund 18.000 Quadratmetern Ausstellungsareal können sich die Firmen präsentieren. Auch eine Cafeteria und eine qualifizierte Kinderbetreuung wird es geben. Mit 60.000 Besuchern rechnen die Aussteller im ersten Jahr, schätzungsweise bis zu 50.000 werden sie in den Folgejahren begrüßen können. 

Bauen und Immobilien 4/2005

 

Ganz schön fertig - Von wegen von der Stange. Am Tag des Fertigbaus präsentieren Hersteller ihre oft außergewöhnlichen Musterhäuser. Werkshallen sind geöffnet.

An diesem Sonntag ist es wieder so weit: Wer wissen will, wie zukunftsweisende Fertighäuser aussehen und produziert werden, sollte den Tag des Fertigbaus nutzen. In Norddeutschland können sich Baufamilien in Hannover, Celle und Nordhorn in Musterhausparks ihr eigenes Bild machen. Der Eintritt ist frei. Zudem wird ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten.

Überzeugen wollen die 43 Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) vor allem mit der hohen Energieeffizienz ihrer Häuser. Daher lautet das Motto in diesem Jahr: "Das individuelle und Energie sparende Haus." Wer es genau wissen möchte, kann auch hinter die Kulisswen blicken: Einige Firmen öffnen ihre Werkshallen und geben Einblicke in die Fertigung. Gussek-Haus in Nordhorn gehört beispielsweise dazu. 

"Vorfertigung bedeutet nicht Massenfertigung. Jedes Haus ist ein Unikat, das individuell für den Bauherrn entworfen wird", sagt Stephan Hörnschemeyer von Gussek-Haus. Musterhäuser seien lediglich eine Orientierung. "Sie dienen als kreativer Anstoß, gemeinsam mit unseren Architekten, einen eigenen Entwurf zu entwickeln." Insofern nutze man den "Tag des Fertigbaus", um mit dem hartnäckigen Vorurteil aufzuräumen, bei diesen Immobilien handele es sich um "Häuser von der Stange."

Wie außergewöhnlich Fertighäuser sein können, sehen Besucher im Musterhauspark in Hannover Langenhagen. Er befindet sich in Nähe der Autobahn 7 und des Flugplatzes. Dort sticht sofort das eigenwillige Haus Sofron von Hersteller Streif ins Auge. Und das nicht nur wegen der ungewöhnlichen Form - hier wird ein Quadrat architektonisch mit einem Kreis kombiniert -, sondern auch wegen seiner Farbenvielfalt. Für die bunt schillernde Fassade zeichnet der Künstler Joan Sofron verantwortlich. "Das Haus ist mit Metall verkleidet - und zwar aus dem gleichen Material, aus dem auch Verkehrsschilder hergestellt werden", sagt Geschäftsführer Jörg-Achim Vette.

Kaum ein Besucher, der nicht neugierig einen Rundgang durch das Innere des Hauses unternimmt. Sie werden nicht enttäuscht. Denn auch hier bestimmen Quadrat und Kreis den Grundriss des Hauses, der zugleich die Regeln des Feng Shui berücksichtigt. So liegt die Küche im "Feuerbereich" des Hauses. Das verglaste, runde Treppenhaus bildet das Zentrum, um das sich die Räumlichkeiten gruppieren.

Kunstvoll arrangiert und gestaltet sind die Eingangstür, die Fenster sowie die maßgefertigten Möbeln und Wanddekorationen. "Ein solches Haus kostet schlüsselfertig ohne Keller rund 600 000 Euro", sagt Jörg-Achim Vette. Andere Versionen dieses Typs könnten auch preiswerter ausfallen, wenn beispielsweise eine Putzfassade zum Zuge komme. Vom Entwurf über die Fertigung bis zur Montage und zum Einzug müsste man mit gut einem halben Jahr rechnen.

Holmer Stahncke

 

Optimale Lösung für Fachmarkt-Zentrum - Pünktlich zum 15. Geburtstag erstrahlt der Dören-Park in neuem Glanz / Deutschlandweit einmalige Stahlfassade ziert Gebäudekomplex

Vor 15 Jahren wurde an der Senefelder Straße der Grundstein für das florierende Fachmarkt-Zentrum Dören-Park gelegt. Dort, wo noch im Frühling 1992 mit der Glas- und Spiegelwerkstatt von Hermann Schäfers und einem Spielwarengeschäft gerade einmal zwei Unternehmen ansässig waren, begann sich der neue Park mit der Ansiedlung fünf weiterer Fachmärkte im Herbst zum Besuchermagneten zu entwickeln. Heute sind 25 Einzelhändler und Dienstleister ansässig - und seit kurzem sind ihre Geschäfte durch eine einzigartige Fassade optisch miteinander verbunden.

Der Erfolg des Dören-Park hat nach Ansicht des Inhabers Hermann Schäfers drei Hauptgründe. "Die hervorragende Verkehrsanbindung, die rund 1.000 kostenfreien Parkplätze sowie der harmonische Mix an Fachgeschäften." Neben dem Angebot des ältesten Dören-Park-Mitglieds Toy's World gehören inzwischen die Firmen Quelle, Deichmann Schuhe, Jeans Fritz, Aldi Lebensmittel, Bäckerei Zarnitz, Adessa Moden, KiK Textilien, Askania Schreibwaren sowie das Wohn-Kaufhaus Preis-Rebell und der Küchenfachmarkt Xara zu den beliebtesten Händlern an der Senefelder Straße. Außerdenm sind im Dören-Park weiterhin die Glas- und Spiegelwerkstatt von Hermann Schäfers sowie mehrere Dienstleister und Freiberufler beheimatet. Für Nachtschwärmer ist die Diskothek Fun Factory seit 1995 ein beliebter Treffpunkt.

Rechtzeitig zum 15. Geburtstag wurde die Einkaufs-Infrastruktur noch einmal deutlich aufgewertet. Bereits am vergangenen Wochenende servierte der Paderborner Imbiss "Broers Currywurst" seine Spezialitäten, ein asiatisches Restaurant soll in Kürze folgen. Nach dem aufwendigen Bau behindertengerechter Toiletten ist ab sofort auch der Besuch für Menschen mit Handicap weiter erleichtert.

Das Herzstück der Renovierungsarbeiten im Dören-Park aber ist die neu gestaltete Optik: eine 350 Meter lange Stahlfassade, aus der über den Eingängen der Geschäfte die Firmenembleme wie Pupillen aus überdimensionalen Augen hervorlugen. Das neue Erscheinungsbild sorgt für eine bessere Orientierung der Kunden, die große Hinweisschilder an den Zufahrten zusätzlich erleichtern.

Einen siebenstelligen Betrag hat sich Schäfers die pünktlich zur Geburtstagsfeier Anfang November abgeschlossene Verschönerung des Fachmarkt-Zentrums kosten lassen.

Das alte Erscheinungsbild mit seinen vielen verschiedenen Werbeschildern, Fähnchen und Firmenlogos empfand der Inhaber schon seit langem als störend und irritierend. Eine außergewöhnliche optische Verbindung sollte zwischen den Gebäuden entstehen. "Etwas Besonderes mit dauerhafter Wirkung", habe sich Schäfers gewünscht.

Nachdem er und seine Mitarbeiter erfolglos die Außenwände etlicher deutscher Einkaufszentren auf der Suche nach einer Ideallösung besichtigt hatten, sorgte ein Vorschlag des Paderborner Künstlers Prof. Dr. Joan Sofron Ende letzten Jahres für den Durchbruch. Sofrons Grundidee, den Geschäften ausschließlich einheitliche Werbeflächen in Augenform, eingebettet in die neue Stahlfassade zu bieten, sei "von Anfang an perfekt gewesen", erklärt Schäfers.

Durch ihre ausgefallene Beleuchtung heben sich die "Augen" und die neue Außenwand auch abends gut von der Umgebung ab. Zwar fanden Sofrons Pläne bei den Mietern rege Zustimmung, doch deren handwerkliche Umsetzung glich, so Schäfers, einer "Herkulesaufgabe". Im Zuge des etwa sechsmonatigen Umbaus mussten die Gebäudedächer über den einzelnen Fachmärkten aufgeschlitzt und große Löcher in die Wände gerissen werden. Zum Glück sei die Akzeptanz bei den Mietern von Beginn an groß gewesen, freut sich Schäfers über die harmonische Umbauphase. 

Nachdem die starken Winde von Orkan Kyrill kurz vor Baubeginn eine Neuberechnung der Statik erzwungen hatten und einige Handwerksbetriebe das Umbauangebot wegen seiner Komplexität ausgeschlagen hatten, wurden schließlich die Pläne des Innenarchitekten Maximilian Frisch, des Statikers Klaus Peterlein und des Architekten Dieter Hensiek Realität.

"Die beteiligten Betriebe haben die schwierige Aufgabe optimal gelöst", betont Hermann Schäfers. Mit der deutlich aufgewerteten Infrastruktur machen wir das Einkaufen in Dören-Park noch attraktiver", freut sich der Inhaber. 

Neue Westfälische, 10. November 2007

 

"Immer nur das Beste" - das ist die Maxime von Schröno. Seit 40 Jahren fertigt man einzigartige Polstermöbel in liebevoller Handarbeit, die sich durch zeitloses Design, höchsten Sitzkomfort, legendäre Haltbarkeit und unvergängliche Wertigkeit auszeichnen. Beim Titelmodell "Vintage" beispielsweise werden italienische Premium-Designstoffe der Lifestyle-Marke "Etro" unter Meisterhand in der deutschen Polstermöbelmanufaktur verarbeitet. Das ist Luxus pur!

Möbelmarkt, Oktober 10/2007

 

Die Küche als Kunstobjekt - Prof. Joan Sofron für Nobilia tätig

Von der Kochkunst zur Küchenkunst, zur Küche als Kunstobjekt, wurde jetzt beim Verler Küchenherstelller Nobilia ein Bogen geschlagen. Zum Auftakt der Hausmesse an der Sürenheider Wahlstraße enthüllten Inhaber Werner Stickling und Geschäftsführer Dr. Günter Scheipermeier eine vom Paderborner Prof. Joan Sofron künstlerisch gestaltete Edelküche. Kochen lässt sich darin aber auch.

Etwa 250 geladene Geäste aus Handel, Politik und Kultur nahmen an der Veranstaltung im Messezentrum des drittgrößten deutschen Küchenmöbelherstellers teil. Vorgestellt wurden dabei auch die von Sofron zum Thema "Küche" entworfenen Originalblätter des erstmals von Nobilia herausgegebenen Kunstkalenders 2001.

Der aus Rumänien stammende, seit 1984 in Deutschland lebende Künstler und Kunstdozent hat bereits für mehrere namhafte Auftraggeber (Telekom, IBM, SAP, Obi) gearbeitet. Seine Vision sei es, so Sofron, Kunst mit Unternehmen und Produkten zu beiderseitigem Nutzen zusammenzubringen.

Kunst solle nicht Provokation sein, Sofrons "Zauberwort heißt Ästhetik". Wenn man an die Grenzen eines Kreises stoße, gelte es, den Kreis zu erweitern, lautet seine kreative Maxime.

Diese spiegelt sich wider auf der von ihm bemalten und zum Teil beklebten Küche in Edelstahloptik (Model Opal weiß). Hier kreist fast alles um den Kreis, der außen oder innen mit weiteren geometrischen Formen kombiniert wird, mit Dreiecken und Quadraten, geraden oder verschlungenen Linien.

So ist auf der weißen Küchenfront ein geregeltes Formenspiel in Schwarz, Rot, Blau und Gelb abgebildet, das die Gedanken des Betrachters anregen, die technische und mithin dienende Funktion des Alltagsmöbels aber nicht übermalen soll.

Sofrons Unikat ist auch als besonderer Blickfang unter den 100 ausgestellten Küchen auf der Hausmesse gedacht, zu der bis zum Wochenende 3 000 in- und ausländische Fachhändler erwartet werden.

Nach Angaben des Unternehmens, das sich zu den führenden Küchenmöbelherstellern in Europa zählt, wurde im vergangenen Geschäftsjahr mit den 1.300 Beschäftigten ein Umsatz von 685 Millionen Mark erzielt. Bis Ende dieses Jahres werde im zurzeit zehn Prozent der Produktion umfassenden Export auf den europäischen Markt und nach Fernost "mit Zuwächsen im zweistelligen Bereich" gerechnet. Insgesamt stellt Nobilia jährlich rund 220.000 Küchen her. 

 

Für Joan Sofron ist Malen auch persönliches Ventil - Rumänischer Künstler stellt sich in der Galerie Wurm vor

"Der Betrachter soll sich glücklich fühlen", ist das Anliegen von Joan Sofron. Der aus Rumänien stammende Künstler stellt bis zum 20. Dezember in den Räumen der Galerie Wurm in Bökenförde aus. Die Bilder Sofrons zeigen leuchtende Farb- und Strukturkombinationen, die er in Mischtechniken mit Pinsel, Spachtel und vielen weiteren Hilfsmitteln zu Papier gebracht hat. "Ich experimentiere mit Farben", sagt Sofron zu seiner Arbeit. Dem Betrachter lässt er durch seine bewusst abstrakt gehaltene Darstellungsweise die "Freiheit der Interpretation". So bleibt die Deutung der subjektiven Phantasie jedes einzelnen überlassen.

"Flächen und Striche sind bei Sofron kontrastreich in Szene gesetzt, in seinen Werken lassen sich sowohl Bestandteile der Informel-Malweise, daher einer bewussten "Formlosigkeit", der Aktionsmalerei sowie des Tachismus entdecken", erläuterte Herbert Winnenberg, Kulturamtsleiter der Stadt Detmold, in seiner Einführungsrede dem kleinen Kreis an Gästen, die zur Eröffnung der Ausstellung erschienen waren. Trotzdem könne man den Künstler keiner eindeutigen Zuordnung unterziehen.

Für Joan Sofron hat die Kunst jedoch auch eine schicksalhafte Seite. Als der heute 28jährige 1984 auf Initiative einer deutschen Familie von Rumänien nach Deutschland übersiedelte, war er schwer krank. Er benötigte dringend eine neue Niere. Unter dem damaligen Ceausescu-Regime habe man ihm aber nicht angemessen helfen können. 1988 wurde ihm daher in Deutschland eine neue Niere transplantiert.

Gerade aus seiner Lebensgeschichte und aus seiner Betroffenheit, nicht wie ein "normaler" Mensch leben und arbeiten zu können, schöpfe er seine Kraft, so Kulturamtsleiter Winnenberg. "Malen ist sein Weg der Kommunikation, der Bestätigung des Selbst und ein Ventil für Schmerzen, Wut und Hoffnung", weiß Winnenberg aus seinem persönlichen Umgang mit dem Künstler zu berichten. 

Mittlerweile sind die Bilder des Rumänen auf zahlreichen internationalen Kunstmessen vertreten, u.a. auf der Art-Expo in New York. Einige von ihm freigegebene Bilder wurden per Druckverfahren mit Metallprägung hergestellt und in 24 Länder verkauft. 

Der Patriot Nr. 278

 

Broschüre über Maler Sofron erschienen

Eine mit vielen farbigen Abbildungen aufwartende Broschüre, die Schlaglichter auf das bisherige Schaffen des 1965 in Transsilvanien (Rumänien) geborenen Malers und Zeichners Joan Sofron wirft, ist erschienen. Sofron übersiedelte 1984 nach Deutschland, wurde in Detmold ansässig. In einem fast beispiellosen Karriere-Aufstieg eroberte er sich Kunstmessen, in- und ausländische Galerien und Kunstagenturen. In Detmold hat Sofron vor zwei Jahren mit einer bezwingenden Ausstellung im Haus des Gastes in Hiddesen seine Visitenkarte abgegeben.

Die Broschüre ist erhältlich beim Künstler: wohnhaft in Detmold, Willi-Hofmann-Straße 41, Telefon 35285. Als Geleitmotto in der Broschüre übernahm der Künstler einen charakteristischen Satz aus der anlässlich seiner Hiddeser Schau in Lippe aktuell erschienenen Rezension: "Die edle Dynamik von Sofrons Formensprache bedeutet im Bereich der abstrakten Malerei, in der Scharlatanerie noch nicht ausgestorben ist, einen Beitrag zur sich abzeichnenden (Neu)Inthronisation von gewichtiger Seriosität". 

 

Gefragter Maler stellt in Sparkasse aus: Sofrons zweites Leben

"Ein rumänischer Amateurmaler", in seinem Land kaum bekannt, kommt durch einen unglücklichen Zufall nach Deutschland. Wegen eines bevorstehenden Nierenversagens, das ihm daheim auf jeden Fall sein Leben gekostet hätte, sucht er medizinische Hilfe im Westen. Der Maler wird gerettet. Fast in letzter Minute erklärt sich der Chefarzt des Detmolder Kreiskrankenhauses bereit, den Patienten aus Rumänien aufzunehmen, zu behandeln und zu operieren.

Das war 1986 - das zweite Leben des Joan Sofron begann. Ohne Eltern, Freunde und Bekannte, der Sprache nicht mächtig, in einem fremden Land, begann er mutig seine Zukunft. Nach diversen Gelegenheitsjobs versuchte er sich in Malerei. Diese half ihm, Depressionen zu meistern und wieder Freude am Leben zu bekommen. 1 1/2 Jahre arbeitete er konzentriert an sich und stellte dann in Detmold seine ersten Exponate aus. In dieser seiner ersten Ausstellung verkaufte Joan Sofron fast alle seiner Bilder.

Heute, gut zwei Jahre später, ist Joan Sofron ein gefragter Maler, der sich bereits internationaler Anerkennung erfreut. Bis zu 10.000 Mark muss der Kunstliebhaber für einen Sofron bezahlen. Kunstakademien und -Galerien in aller Welt geben Joan Sofron immer wieder die Möglichkeit, seine Bilder vorzustellen.

Joan Sofron arbeitet nicht nach Plan, seine Bilder drücken eine frische und überraschende Spontanität aus. Am morgigen Freitag um 17 Uhr wird in der Sparkasse in Warstein eine der wenigen in Deutschland zu sehenden Kunstausstellungen dieses rumänischen Künstlers eröffnet. Die Musikschule Warstein umrahmt die Vernissage musikalisch.

WA 21.01.1993

 

Uhrwerksräder und Teile von Maschinen - Joan Sofron: Gemälde Ausstellung in Brilon

In der Galerie der Volksbank-Kundenhalle wird am Dienstag, 4. April, um 19 Uhr eine Ausstellung eröffnet, die bis zum 21. April Bilder des aus Rumänien stammenden Malers Joan Sofron zeigt.

1984 nach Deutschland übergesiedelt, ist der jetzt in Paderborn lebende Maler - übrigens Autodidakt - fest in der deutschen Kunstszene verwurzelt. Kunstexperten zählen ihn sogar zu den wichtigsten jungen Malern der abstrakten Richtung in Europa.

Der Wirkung seiner Bilder kommt zugute, dass er um die abstrakten Kompositionen herum oft unbemalte Flächen lässt. Diese Methode schafft die Voraussetzung für eine optimale Konzentration des Betrachters auf den Kern des Bildes.

Nicht wenige Bilder von Joan Sofron wirken wie Mini-Imperien der Technik. Uhrwersräder mischen sich mit Elementen, die an Maschinenteile erinnern. Die akribisch-fein durchgestalteten Strukturen werden durch eine Mischtechnik bewirkt, die kalligraphische Elemente und den Einsatz von Feder, Ölfarbe, Spachteltechnik und Bleistift umfasst.

Einführende Worte spricht am Dienstagabend der Amtsleiter für Kultur und Fremdenverkehr der Stadt Detmold, Herbert Winnenburg, in Anwesenheit des Künstlers. 

Foto: Müller

 

Ausstellung Joan Sofron eröffnet

Mehr Menschen als Stühle bei der Eröffnung der Ausstellung "Joan Sofron - Farben und Formen" am vergangenen Sonntagvormittag im Lippischen Landesmuseum. Kulturamtsleiter Herbert Winnenburg gab den Anstoß zu dieser neuen Schau des Künstlers, dessen Lebenweg und Können in Lippe aktuell ausführlich schon gewürdigt wurde.

Museumschef Professor Dr. R. Springhorn reagierte prompt auf die Idee von Winnenburg. so war dem Hausherrn ein großer Dank seitens des Kulturausschussvorsitzenden Dieter Dubbert gewiss. Mit bemerkenswerter Treffsicherheit analysierte Winnenburg Einflusszonen im Oeuvre des jungen genialen Malers. 49 Titel sind zwar in der gehobenen Raumkapazität fast des Guten zuviel, doch hatte Sofron bereits in der ersten Stunde der Schau schöne Verkaufserfolge. Dies belegt einmal mehr, dass seine Art von "moderner Kunst" ankommt.

In der Tat: Sofron war nicht nur schöpferisch fleißig, sondern ist auch stilistisch noch wesentlich vielseitiger geworden. Das geht von quasi griffig thematischer Fixierung ("Lilienthal" und "Arroganz") über großformatige abstrakte Farbsymphonien bis zu einem an O. H. Hajeks Grafiken erinnernden Konstruktivismus, der mit wenigen Formelementen und einer effektvollen Farbendramaturgie den Künstler von einer neuen Seite zeigt. Verfeinert erscheinen zudem dem Kenner die kleinen Mischtechnik-Bilder, die durch Informel-Strukturen, kalligraphische Zeichensprache und die Welt der Technik suggerierende Zahnräder gekennzeichnet sind. Die Ausstellung, ein überwältigender künstlerischer Schritt des jungen Malers und Zeichners nach vorne oder nach oben (wie man will), ist noch bis zum 28. August im Landesmuseum zu sehen. 

Lippe Aktuell 18. August 1993

 

Telekom stellte Telefonbücher vor - Völlig neues Outfit

Mit einem völlig neuen Titelbild erscheinen im Mai die aktuellen Telefonbücher für die Region Detmold, Höxter und Paderborn. Für die Gestaltung hat sich die Telekom etwas ausgedacht. Unter dem Motto "Von Mensch zu Mensch" haben mehr als 1 000 Kinder Bilder gemalt, aus denen dann im Wettbewerb das Titelbild für das Telefonbuch ausgewählt wurde. Jetzt konnten die Gewinner und gleichzeitig die Künstler der Werke, die in Zukunft die Telefonbücher schmücken, während eines kleinen Festes im Gebäude der Telekom in Detmold der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Eine Jury hatte die Aufgabe, die ansprechendsten Bilder auszuwählen. Die siebenjährige Eliza Richter aus Altenbeken malte das Titelbild für das amtliche Telefonbuch. Eine Erdkugel steht im Mittelpunkt des Bildes. Auf dieser befinden sich Angehörige verschiedener Volksgruppen in ihren typischen Trachten und telefonieren miteinander. Das Bild für das Branchenfernsprechbuch "Gelbe Seiten" stammt von der elfjährigen Helene Chrstiani aus Paderborn. Es zeigt eine Büroarbeitsplatzsituation mit moderner Telekommunikationstechnik. Die Gewinnerinnen wurden mit einer Armbanduhr belohnt.

Insgesamt überreichte Manfred Wabnik, Leiter der Telekomniederlassung Detmold, an acht weitere Kinder Malstifte und Telefonkarten als Preise: an Eva-Maria Wiedner (Delbrück), Ann-Kathrin Hickl (Detmold), Britta Kohaupt (Bad Lippspringe), Markus Thiesmann (Westenholz), Carolin Lagers (Borchen-Alfen), Namiko Muta (Detmold), Nele Förster (Blomberg) und Stefanie Hahmeier (Detmold).

Die Telekom wolle mit diesem Produkt vor allem ihre Kundenorientierung herausstellen. In einer Auflage von 300 000 Stück wird das neu gestaltete Buch ausgeliefert. 

 

Dresdner Bank widmet dem rumänischen Senkrechtstarter Sofron eine Ausstellung - Ein Phänomen unter den bildenden Künstlern

Verblüffung und Staunen ruft die Kunst des 1965 in Rumänien geborenen Grafikers Joan Sofron überall in den Ausstellungen beim Publikum hervor. Der Autodidakt, der seine ersten Skizzen und Zeichnungen als Kind anfertigte, studierte Philosophie in seiner Heimat in Klausenburg (Siebenbürgen) und siedelte 1984 nach Deutschland über. Die Dresdner Bank, Niederwall 10, zeigt bis zum 15. Oktober über 50 Exponate.

Anlässlich der Vernissage am Mittwoch begrüßte Zweigstellenleiter Hans-Udo Altenhöner die zahlreichen Gäste. Fundierte Anmerkungen zum künstlerischen Schaffen Sofrons machte Herbert Winnenburg, Leiter des Amtes für Kultur und Fremdenverkehr der Stadt Detmold. In Detmold hatte der Rumäne seine erste Ausstellung. Die zweite Ausstellung (200 Besucher!) war in Paderborn. Die Bilder fanden reißenden Absatz. Inzwischen ist er sogar in New York vertreten. Werke von Sofron befinden sich im Original und im Druck in vielen Galerien Deutschlands, Europas und darüber hinaus, in 24 Ländern weltweit. Er hatte Ausstellungen auf der Internationalen Frankfurter Messe in Birmingham sowie auf der Expo-Art in New York. Für große Kaufhäuser, in deren Galerien man seine Bilder auch erwerben kann, hat er nur ganz wenige Drucke freigegeben.

Richtig professionell arbeitet der Rumäne, der vor fünf Jahren eine schwere Operation (Nierentransplantation) durchmachen musste, erst seit 1991. "An den Rahmen allein kann es nicht liegen, dass ich heute so erfolgreich bin", stahlt er bei der Eröffnung.

Sofrons persönlicher Stil ist durch keine eigentlichen Vorbilder bestimmt. Spuren von "Tachismus" (Farbflecke) und "Informel" (gestische Malerei) sind erkennbar. Die geheimnisvoll anheimelnden Bilder beruhen auf Mischtechnik mit kalligraphischen Elementen. Das Fehlen einer organisierten Formstruktur fordert die Phantasie des Betrachters heraus.

Dass diese in einem perfekt-geglättetem, sehr persönlichem, raffiniert-geschwungenem Design gehaltenen, hauchzart und kostbar wirkenden Arbeiten im Publikum gut ankommen, verdankt sich auch den noch nicht allzu hohen Preisen. Es sind schlechthin "Imaginationen", "Kompositionen", Energien, Bewegungen und Haltungen in einem empfindlichen Gleichgewicht.

Westfalen Blatt, Lokalteil, Fr. 1.10.1993

 

Auto Becker gibt Vollgas für Kunst

Ein Mann, der Benzin im Blut hat, lebt entsprechend hochtourig. Und er saust auf vielen Fahrspuren. So engagiert sich Helmut (Auto) Becker für den Frieden, für Europa, für Olympia in Düsseldorf, er verschenkt pausenlos sein Herz für die Kö-Metropole - und gibt jetzt auch bei der Kunst Vollgas.

250 Gäste, unter ihnen zahlreiche internationale Künstler, gaben sich gestern Vormittag bei Beckers traditionellem Neujahrsempfang ein munteres Stelldichein. Kunstexperte Karl-Heinz Theisen, rechtzeitig von seinem am zweiten Weihnachtstag erlittenen Blutsturz genesen, moderierte gekommt die Veranstaltung, bei der auch das eine oder andere Werk den Besitzer wechselte. Mit dem goldenen Herzen zeichente Becker u. a. Christophe-Emmanuel Bouchet, Lore Schneider-Port und Professor Joan Sofron aus. 

Staunte Theisen, der mit seinem Heine-Kreis heute Abend selbst die Prominenz bei sich versammelt: "Schon toll, was der Mann auf die Beine stellt."

 

Kunstmatinee bei Auto Becker

für Sonntag lädt Auto Becker zu einem Neujahrsempfang im Rahmen einer Kunstmatinee ein. Internationale Künstler wie Christophe-Emmanuel Bouchet, Lore Schneider-Porth und Joan Sofron werden um 11.30 Uhr an der Suitbertusstraße mit dem Goldenen Herzen der Stadt Düsseldorf geehrt. Zudem werden die Millenniums-Visionen des Club of Europe, die am 1. Januar an Präsident Clinton übermittelt wurden, vorgestellt. Einer der wichtisten Aspekte ist die Altstadt von Jerusalem, insbesondere der Tempelberg. Ähnlich dem Vatikan in Rom soll sie zur Heiligen Stadt werden, exterritorial unter dem Schutz der Vereinten Nationen, um möglicherweise einen der Hauptzankäpfel in den nächsten Jahren zu entschärfen. 

 

Joan Sofron lehrt an rumänischer Uni - Malen ist für ihn keine brotlose Kunst

Es ist eine große Ehre, sagt Joan Sofron und die Freude strahlt ihm aus sämtlichen Knopflöchern, "ja, und ich bin stolz, schon in jungen Jahren soviel erreicht zu haben." Der Maler und Diplom-Grafiker aus Paderborn hat allen Grund, zufrieden zu sein. Soeben ist er aus Rumänien zurückgekehrt, wo er an der Universität von Oradea den Titel des Ehrendoktors entgegennehmen konnte. Seit einem Jahr hat der 35-jährige an dieser drittgrößten Hochschule des Landes einen Lehrauftrag für Visuelle Kunst und Kunstmarketing, sein Engagement fand jetzt mit dem Namenszusatz "Dr. h. c." die verdiente Anerkennung.

Mindestens einmal im Monat reist Joan Sofron in sein Heimatland, um dort Vorlesungen und Kompaktseminare abzuhalten. Er stammt aus Transsylvanien und kam nach dem Abitur im Alter von 19 Jahren nach Deutschland. Hier lebte er zunächst als freischaffender Künstler, ehe er sich an der privaten Akademie für Kunst und kreative Lebensgestaltung (AKL) im lippischen Lage einschrieb. Die Ausbildung schloss er erfolgreich als diplomierter Grafik-Designer sowie als Produkt- und Industie-Designer ab. 

Stets hat es Sofron verstanden, Kunst und Geschäft glücklich miteinander zu verbinden. Er wollte von seinen Bildern leben und suchte erfolgreich Wege, sie zu verkaufen. So finden sich seine magischen Malereien auf Telefonkarten und Pappschachteln, auf Bettbezügen und Vorhangstoffen. Für einen Baumarkt hat er im Komplettset Geschäftsräume und Hinweisschilder entworfen. Jetzt hat ihn ein ostwestfälischer Küchenhersteller unter Vertrag genommen. Die weißen Hochglanzfronten einer Edelküche wird der ungemein fleißige Kreative mit Malerei-Unikaten zusätzlich aufwerten.

Doch bei aller Geschäftstüchtigkeit versteht sich Joan Sofron in erster Linie als Maler. Mehr als 100 Einzelausstellungen im In- und Ausland und eine große Zahl von Bildern in öffentlichen Sammlungen und in Privatbesitz sprechen für sich. Sein Arbeitsgebiet ist die Mischtechnik, gelegentlich auch die Collage. Auf einem Grund aus glänzender Öl- oder Acrylfarbe platziert er mathematische Formeln, technische Gerätschaften oder Teile davon, Schriften und Linien. So ergibt sich in seinen Kompositionen ein reizvolles Neben- und Miteinander von intensiven Farben und grafischen Elementen, das Gefühl und Verstand gleichermaßen anspricht.

Seine nächsten großen Ausstellungen hat Sofron im Dezember in Düsseldorf und danach auf einem Kreuzfahrtschiff, mit dem er von Mexiko über Hawaii nach Australien fahren wird. Die Bilder hat er in diesen Tagen in Italien auf einem Frachter verladen lassen. 

Donnerstag, 26. Oktober 2000